@Harald
Mir ist durchaus klar, dass in dem Zwillingsbeispiel jeder die Zeit des anderen IS langsamer vergehen sieht.
Eine experimentelle Entscheidung wo sich dieses "langsamer gehen" nun auswirkt, wird erst getroffen wenn einer der beiden umkehrt.
Ich würde dies auch lieber auf die Beschleunigungen während des Umkehrens "schieben" - also auf den IS Wechsel - aber das ist bei genauerer Überprüfung nicht haltbar.
Ich selber hab deshalb keine Probleme damit, dass die Uhren jeweils "gegenseitig langsamer gehen" auch wenn das "verrückt" klingt, und dass daher erst bei einem Zusammentreffen festgestellt wird welche Uhr nun langsamer gegangen ist, weil mich das sehr an die Quantentheorie erinnert.
Da sind z.B. Elektronen an zwei Orten gleichzeitg und erst wenn man experimentell nachschaut wo das Elektron ist, wird eine Position "real". Und da Zeilinger inzwischen sogar Quantenkryptografie weltweit einsetzen will (über ein paar km funktionierts ja schon) und vieles andere mehr, das nur wegen der QM entwickelt werden konnte, ist die QM also durchaus ein richtige Theorie, auch wenn man sich ein Elektron an zwei Orten gleichzeitig nicht vorstellen kann.
Was meinst Du mit "besserer Methode" oder "anderer Methode" um Uhren zu synchronisieren?
Wie soll ich etwas, das räumlich entfernt, ist ohne Verwendung elmag. Methoden synchronisieren?
Ich weiß auch nicht, was genau Du mit GPS-Methode meinst. Nur weil wir aus verschiedensten Gründen (inkonstante Umlaufbahn, inkonstante Gravitation entlang der Umlaufbahn etc. ) beim GPS eine manuelle Korrektur anhand fix vorgegebener Punkte auf der Erdoberfläche als einfacher vorziehen, heißt das noch lange nicht, dass diese "GPS-Methode" generell die Poincaré-Einstein Methode ersetzen kann.


