Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Do 30. Okt 2014, 12:30

@der Dicke

Ich versuch's mal anders zu erklären.

In Zeile 1 haben wir den Strahlanfang.
In Zeile 2 haben wir das Strahlende.

soweit einverstanden?

Wir können aber die Strahllänge x_1-x_2 noch nicht ermitteln, weil t_1<>t_2

Wir müssen also erst Gleichzeitigkeit herstellen.

Jetzt würde ich sie mal bitten. Verdecken sie Zeile 3 und 4 (z.B. durch Rollen des Bildschirms) und überlegen sie mal selber.

Wie kann ich mit Hilfe Von Zeile 1 und Zeile 2 doch noch zum Ergebnis kommen, indem ich Gleichzeitigkeit herbei führe?

Bild

Sollten sie nicht von selber drauf kommen, so werde ich noch mal versuchen, meine Rechnung zu erläutern.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon DerDicke » Do 30. Okt 2014, 23:54

julian apostata hat geschrieben:Wir müssen also erst Gleichzeitigkeit herstellen.

Das beliebten Sie bereits zu schreiben.
DerDicke schrieb darop: Ihre Transformation ergibt t3=3,5 s. Das ist gleichzeitig womit?


julian apostata hat geschrieben:überlegen sie mal selber.

Diese Antwort paßt zwar auf jede Frage, dürfte aber die wenigsten Fragesteller zufriedenstellen.


Die Frage lautete übrigens: wieso setzen Sie in diesem Beitrag:
viewtopic.php?f=6&t=677&start=180#p81087
zur Berechnung von x3 die Werte x'=vT, t'=T ein?
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Fr 31. Okt 2014, 09:50

DerDicke hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Die Frage lautete übrigens: wieso setzen Sie in diesem Beitrag:

zur Berechnung von x3 die Werte x'=vT, t'=T ein?


Ich habe ihre Frage einfach deswegen noch nicht beantwortet, weil ich sie nicht kapiere.

Aber ich lege mir jetzt einfach mal eine Theorie zurecht, wie sie gemeint sein könnte.

Bild

Ich hab mal Zeile 3 völlig überflüssigerweise ergänzt. Und meine Theorie lautet nun: Sie haben dasselbe getan, wobei sie sich allerdings verrechnet haben.

Und jetzt denken sie. Wieso hat sich Julian ausgerechnet diese Werte für t_3' und x_3' ausgesucht?

Hab ich aber nicht. Ich habe die Strahlanfangszeit t_1 beibehalten und habe dann berechnet (siehe Zeile 2) wo das Strahlende zur Zeit t_1=t_3 befindet.

t_3' und x_3' habe ich dazu nicht gebraucht und sie erst nachträglich ermittelt. Man sieht aber auch hier wieder: Gleichzeitigkeit in K heißt automatisch Ungleichzeitigkeit in K'

Und erst nach Herbeiführen der Gleichzeitigkeit konnte ich die Strahllänge ermitteln.

Wenn ich ihre Frage falsch verstanden habe, dann steh ich allerdings vollständig auf dem Schlauch und müssten sie mir genauer erläutern.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon DerDicke » Di 4. Nov 2014, 20:19

julian apostata hat geschrieben:Ich hab mal Zeile 3 völlig überflüssigerweise ergänzt.

Und zwar falsch ergänzt. Ihr x3' hat eine Dimension m^2/s.


julian apostata hat geschrieben:Wieso hat sich Julian ausgerechnet diese Werte für t_3' und x_3' ausgesucht?

Hab ich aber nicht.

Klar erhält man Ihre Zeile 3 indem man mit bestimmten Werten x3' t3' in die Lorentz Transformation reingeht. Wir wissen bisher weder welche Werte das sind, noch warum diese Werte gewählt wurden.


Anhand der Zahlenwerte hätte man eine weitere Kontrollmöglichkeit.
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