Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Do 23. Okt 2014, 11:13

Genau, das im Sinne der SRT zu kapieren gehört zum kleinen Einmaleins der Theorie.

Wenn die 2 Photonen sich treffen, dann können sie nur in einem System gleich lange Wege zurück gelegt haben. Und wenn in einem System ihre Laufzeiten gleich lang waren, dann müssen die Laufzeiten im anderen System ungleich lang sein.

Y behauptet aber sinngemäß

Wenn die Laufzeiten im System K 5s betragen, betragen sie in K' 3s


Krasser kann man die SRT nicht verfälschen!
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Do 23. Okt 2014, 11:24

Na Hauptsache du und Chief seid euch einig.

Gratulierend,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Do 23. Okt 2014, 12:26

Ein grundlegender Denkfehler der sich durch all seine Beiträge zieht, ist die völlige Missachtung der RdG, also bei (I) und (III) der Term (+-)x*v/c²

Oder kennt jemand einen einzigen Beitrag, wo er diesen kleinen Zusatz nicht unterschlägt?

Bild

Der Faktor 1/wurzel(1-v²/c²) bezieht sich nur auf stationäre Uhren im anderen System, nicht aber immer auf die Dauer von Vorgängen.

Beispiel relativistische Geschwindigkeitsaddition.

Ein System S' bewege sich relativ zu S mit der Geschwindigkeit v.

In S' bewege sich ein Körper mit der Geschwindigkeit u. Und zwar legt er die Strecke u*t' zurück.

So berechnet sich die Zeitdauer t der Bewegung so: (1.Gleichung)
x (2.Gleichung)
x/t (3.Gleichung)

Bild

Nach SYT müsste man bei x/t im Zähler das u weglassen.

Ich könnte mir vorstellen dass Y und Falali ein und dieselbe Person sind, bei dieser geradezu manischen Angst vor der RdG und der Verweigerung jeglichen eigenständigen Denkens.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Do 23. Okt 2014, 12:35

julian apostata hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen dass Y und Falali ein und dieselbe Person sind, bei dieser geradezu manischen Angst vor der RdG und der Verweigerung jeglichen eigenständigen Denkens.

Womit Du wieder einmal aufzeigst, dass das, was Du Dir vorstellst mit der Wirklichkeit nix zu tun hat.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Do 23. Okt 2014, 14:31

Das Beste ist ja dass Apostata da oben behauptet, im Beispiel 2 mit dem Beobachter abseits der Strecke brauche man weder RdG noch Gammafaktor, aber im ursprünglichen Beispiel 1 mit dem Beobachter direkt auf der Strecke schon. Dabei ist das das selbe Beispiel, wenn man den Abstand auf der y-Achse gleich 0 setzt:

Bild

Der Spezialfall ist laut Apostata also komplizierter als die allgemeine Lösung Bild
Ich will gar nicht wissen wie viele Leute hier die RT alleine aufgrund seiner grotesken "Beweise" dafür für widerlegt halten...

Bild, Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Fr 24. Okt 2014, 11:08

Ist also die SRT hier auch falsch dargestellt?

http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_I#Zweites_Gedankenexperiment

t'=+4_____________________t'=+3.2_____________________________________t'=-4
x'=-5_____________________x'=-4______________________________________x'=5
Bild
t=0_______________________________________________________________t=0
x=-3______________________________________________________________x=3


t'=+5.8___________________________t'=+5____________________________________t'=-2.2
x'=-5_____________________________x'=-4____________________________________x'=5
Bild
_________________________________t=3
_________________________________x=0

Sag ich doch, er weicht konsequent aus, indem er eine Glühbirne malt, die fest mit einem Bezugsystem verbunden ist, wo er also nicht die RdG braucht.

Photonen ruhen aber in keinem Bezugsystem.

Rechenergebnis. Während also in K 3s vergehen, rücken sämtliche Uhren in K'(von K aus beobachtet) um 1,8s vor

Das linke Photon hat 1 s (t'=4 bist'=5), das rechte Photon hat 8s (t'=-4 bis t'=+4)gelebt (in K').

Jetzt bräuchte Y nur meine Vorlage kopieren, meine Rechenergebnisse löschen und durch seine ersetzen.

Das kann er aber nicht, ohne die Konstanz von c zu verletzen.

Also wird wieder irgendein billiges Ausweichmannöver kommen.

Auch wird er nicht die relativistische Geschwindigkeitsaddition ohne RdG ableiten können.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Fr 24. Okt 2014, 15:17

Amateur Apostata,

julian aprostata hat geschrieben:Ist SRT hier auch falsch dargestellt?

Dort wird ein solcher Unsinn wie du ihn produzierst gar nicht behauptet, oder liest du dort irgendwas von einer gedrittelten Lebensdauer der Photonen bei 0.8c? So einen Müll wie du ihn fabrizierst habe ich außer vielleicht bei Chief & Co überhaupt noch nirgends gelesen. Die Lebensdauer des ersten Photons hängt von der Ankunft des Letzten genau so wenig ab wie die Lebensdauer des Letzten von der Ankunft des Ersten, sondern allein davon, wann es selbst emittiert und absorbiert wird!

Arschtretend,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Fr 24. Okt 2014, 23:08

Highway hat geschrieben:........
Zwischenbemerkung: Klar, wenn man so blöde ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in allen IS anzunehmen, dann muss man natürlich auch, in völliger geistigen Umnachtung, annehmen das x im anderen System zu x' und t im anderen System zu t' wird, und diese Größen verschiedene Werte haben.



Tja, wenn man so blöd ist, dass man nicht kapiert, dass die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nicht "irgendeine Annahme" ist, sondern das Resultat von Messungen - ein Resultat das übrigens seit über 100 Jahren immer wieder angezweifelt wird, aber noch nie widerlegt werden konnte - dann schreibt man natürlich auch hier nur Blödsinn.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Sa 25. Okt 2014, 09:47

Yukterez hat geschrieben:
julian aprostata hat geschrieben:Ist SRT hier auch falsch dargestellt?

Dort wird ein solcher Unsinn wie du ihn produzierst gar nicht behauptet, oder liest du dort irgendwas von einer gedrittelten Lebensdauer der Photonen bei 0.8c?


Sag mal, wie lange wollen wir deine albernen Spielchen jetzt noch durchziehen? Genau das steht am Ende des Textes (Gleichungen A bis D).

Bild
Bild

Und wann kommt jetzt endlich mal deine Lösung für diese Rechenaufgabe?

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=677&start=150#p81008

Yukterez hat geschrieben:Die Lebensdauer des ersten Photons hängt von der Ankunft des Letzten genau so wenig ab wie die Lebensdauer des Letzten von der Ankunft des Ersten, sondern allein davon, wann es selbst emittiert und absorbiert wird!


Wenn das rechte Photon in K' 8s vor dem linken Photon geboren wird und dann beide Photonen gemeinsam bei einem Crash umkommen, so hat das ältere Photon länger gelebt.

Oh mein Gott, da will er über SRT filosofieren und kapiert noch nicht mal simpelste Alltagslogik.

Also nochmal: Sterben zwei Verkehrteilnehmer gemeinsam bei einem Unfall, so hat der Ältere länger gelebt als der Jüngere.

Also, wie lang ist jetzt die Zeitspanne zwischen den Ereignissen

t=0 x=-3 und t=3 x=0 nach Gleichung C bei v=0,8*c ?

Kommt da mal irgendeine Antwort bei derart simplen Rechenaufgaben, oder willst du wieder ausweichendes blabla absondern?
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon DerDicke » Sa 25. Okt 2014, 10:01

julian apostata hat geschrieben:Bild
Bild

Und wann kommt jetzt endlich mal deine Lösung für diese Rechenaufgabe?


Aber mein bester Julianos Apostates, diese Gleichungen sollten Sie nicht nur posten, sondern irgendwann auch mal anwenden. Und zwar am besten auf das Eingangs beschriebene Szenario des Threadinitiators. (Allerdings mit der Korrektor, daß der Laser in 2Ls Entfernung von der Erde eingeschaltet wird). Ein ständiges switchen des Szenarios hat keinen physikalischen Nährwert, genausowenig wie die Einführung von Photonen, denen eine völlig unmotivierte ad-hoc Lebensdauer zugesprochen wird.

S(x,t) sei das Ruhesystem der Erde. Die Erde ruht in x=l:=2LS
S'(x',t') sei das Ruhesystem des Raumschiffes. S' sei mit v=0.866 in Richtung der positiven x-Achse von S relativbewegt. Die Nullpunkte decken sich bei t=t'=0

Einschalten des Laserpointers bei x1=x1'=t1=t1'=0. Dies wird zum Zeitpunkt t_on=2s auf der Erde beobachtet.
Ausschalten des Laserpointers bei (x2',t2')=(0,1s) transformiert mit Ihren (B) (D) nach (x2,t2)=(1,73 LS, 2s)
letzteres wird entsprechend der Lichtlaufzeit l-x2 auf der Erde beobachtet, also:
t_off = t2+(l-x2)/c = 2,27 s

Das Leuchten der Lasers wird auf der Erde t_off-t_on lang beobachtet = 0,27s

So einfach kann das sein (Rechenfehler natürlich vorbehalten).
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