Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Harald Maurer » Fr 17. Okt 2014, 01:01

Yukterez hat geschrieben:Einen anderen Rechner empfehlend,

Habe ich wohl zu genau gerechnet mit 0,8 c =239833,9664 km/s, ergibt t'= 4,9999866574361920739180169769314210032598 s und t'=5,0000133425638079260819830230685789967397 s

Aber wer wollte es schon so genau haben! Jedenfalls sind Deine Ergebnisse korrekt mit t'=5 und Julian rechnet falsch.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Fr 17. Okt 2014, 01:35

Harald Maurer hat geschrieben:Habe ich wohl zu genau gerechnet mit 0,8 c =239833,9664 km/s

Die km machen da nur die schönen Zahlen häßlich, eigentlich reduziert sich die Rechnung ja auf

Bild

0.8²/1² quadriert sich leichter als 2.398339664e8²/2.99792458e8².

Harald Maurer hat geschrieben:Jedenfalls sind Deine Ergebnisse korrekt mit t'=5 und Julian rechnet falsch.

Wahrscheinlich hat er sogar eine falsche Formel richtig gerechnet und die Lebensdauer eines einzelnen Photons mit dem Abstand eines Photons zu einem anderen verwechselt. Der relativistische Doppler ist ja in dem Fall genau 3 bzw 1/3 (je nach Richtung), aber eben nicht der Faktor für die ZD. Wenn man aber anfängt Doppler und Zeitdilatation zu verwechseln bekommt man selbst bei Newton eine ZD, was natürlich grober Unfug wäre.

Zwar wissend wo sein Fehler liegt, es aber nicht schaffend, ihn davon abzubringen,

Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Fr 17. Okt 2014, 11:00

Bild

@Yukterez

Sag mal, willst du mich verarschen, oder was?

Du hast in Formel (I) für x=0 eingesetzt

t’=? x’=? t=3 x=0
Lösung: t’=5 x’=-4

Das erste Photon des Laserpointeres hat sich aber bewegt. Hier die Lösungen für positive und negative Richtung.

t’=? x’=? t=3 x=3
Lösung: t’=1 x’=1

t’=? x’=? t=3 x=-3
Lösung: t’=9 x’=9

@falali

Da Y offensichtlich nicht mit den einfachsten Grundlagen der Lt vertraut ist, wie schaut’s mit dir aus.

Kapierst du die Lt? Kannst du mit ihr rechnen? Kannst du die 3 Lösungen in meiner Grafik ablesen? Verstehst du die “Relativität der Gleichzeitigkeit?”

Fass das nicht als Stasiverhör auf. Ich muss halt einfach nur über deinen Kenntnisstand informiert sein, nur dann kann ich dir die Sache vielleicht erklären.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Fr 17. Okt 2014, 11:20

julian apostata hat geschrieben:
....
Da Y offensichtlich nicht mit den einfachsten Grundlagen der Lt vertraut ist, wie schaut’s mit dir aus.

Kapierst du die Lt? Kannst du mit ihr rechnen? Kannst du die 3 Lösungen in meiner Grafik ablesen? Verstehst du die “Relativität der Gleichzeitigkeit?”

Fass das nicht als Stasiverhör auf. Ich muss halt einfach nur über deinen Kenntnisstand informiert sein, nur dann kann ich dir die Sache vielleicht erklären.

Also wenn Du mit Y jenen Forenschreiber meinst dessen Name mit Y anfängt, und dieser Deiner Meinung nach "nicht mit den einfachsten Grundlagen der Lt vertraut ist" dann kapiere ich natürlich die LT erst recht nicht, da mein Kenntnisstand zwar nicht völlig furchtbar und unbedarft ist, aber sicher nicht an den von Y heranreicht.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Fr 17. Okt 2014, 11:38

fallili hat geschrieben:dann kapiere ich natürlich die LT erst recht nicht,


Da gibt‘s nicht viel zu kapieren.

Wenn du aber schon beim ersten Posting diese Bemerkung bringst…

fallili hat geschrieben:Ich hab mal wieder Probleme mit ZD und LK.


…dann fehlt da was. Und wenn du den dritten im Bunde derart konsequent konsequent ausklammerst, dann wirst du diese fürchterlich simple Transformation nie kapieren.

Also ZD und LK. Was fehlt da noch? Wenn du das was “Y” unbelehrbar ausklammert, also wenn du auf das von selber kommst, dann klappt’s vielleicht doch noch mit dem Verständnis.

Also, was fehlt?
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Fr 17. Okt 2014, 12:23

julian apostata hat geschrieben:........
t’=? x’=? t=3 x=0
Lösung: t’=5 x’=-4

Das erste Photon des Laserpointeres hat sich aber bewegt. Hier die Lösungen für positive und negative Richtung.

t’=? x’=? t=3 x=3
Lösung: t’=1 x’=1

t’=? x’=? t=3 x=-3
Lösung: t’=9 x’=9

@falali

Da Y offensichtlich nicht mit den einfachsten Grundlagen der Lt vertraut ist, wie schaut’s mit dir aus.

Kapierst du die Lt? Kannst du mit ihr rechnen? Kannst du die 3 Lösungen in meiner Grafik ablesen? Verstehst du die “Relativität der Gleichzeitigkeit?”

Fass das nicht als Stasiverhör auf. Ich muss halt einfach nur über deinen Kenntnisstand informiert sein, nur dann kann ich dir die Sache vielleicht erklären.


Natürlich kann ich die 3 Zahlenpaar ablesen.
Der Threadtitel ist bekannt - wie also komm ich aus diesen 3 Zahlenpaaren zur auf der Erde gesehenen Leuchtdauer?

Die Frage ist daher: Was fang ich damit an?
Die Werte stimmen ja alle - aber wofür soll so eine Grafik/Betrachtungsweise gut sein war meine Frage?

Die ganze Problemstellung war auf der 4ten Seite dieses Threads mit Yukterez' Hilfe geklärt. Meine Fehler sind aufgedeckt worden und alles passte.
Und dann kamst Du und ich hab keine Ahnung, was das, was Du schreibst / zeichnest, zur Problemlösung oder Vereinfachung beitragen könnte.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Fr 17. Okt 2014, 15:29

julian apostata hat geschrieben:@Yukterez
Sag mal, willst du mich verarschen, oder was?

Nicht nötig.

julian apostata hat geschrieben:Wenn du das was “Y” unbelehrbar ausklammert

Sofern damit der Doppler gemeint ist meint Apostata mit "ausklammert" wohl "rigoros vorgerechnet hat".

julian apostata hat geschrieben:Also, was fehlt?

Wahrscheinlich dein julianischer Skalenfaktor!

Bild, Bild
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon julian apostata » Fr 17. Okt 2014, 23:09

fallili hat geschrieben:Natürlich kann ich die 3 Zahlenpaar ablesen.
Der Threadtitel ist bekannt - wie also komm ich aus diesen 3 Zahlenpaaren zur auf der Erde gesehenen Leuchtdauer?


Wenn du deinen Laserpointer im Raumschiff 3 s anhast, dann sieht ihn ein Beobachter auf der Erde 1 s lang leuchten. Und genau diese Info kannst den folgenden 3 Zeilen entnehmen.

S‘=Raumschiffsystem S=Erdsystem

Bild

1.Zeile: Position des 1. Photons nach 3 Raumschiffsekunden
2.Zeile: Position des letzten .Photons nach 3 Raumschiffsekunden

Im Erdsystem rechnest du beim letzten Photon 4 Sekunden in die Zukunft und dann hast du t=9 x=8. Das letzte Photon ist also genau eine Lichtsekunde hinter dem 1. Photon.

Dass der Lichtstrahl auf der Erde kürzer sein muss, ergibt sich auch aus der Gleichung für den relativistischen Dopplereffekt…

…denn wenn sich die Wellenlänge um den Faktor sqrt[(c-v)/(c-v)] verkürzt, dann muss sich auch der Lichtstrahl verkürzen.

Und das Ergebnis kriegst du nicht raus, wenn du ständig die RdG ausklammerst.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon Yukterez » Fr 17. Okt 2014, 23:30

julian apostata hat geschrieben:Wenn du deinen Laserpointer im Raumschiff 3 s anhast, dann sieht ihn ein Beobachter auf der Erde 1 s lang leuchten.

Endlich richtig. Er sieht ihn 3 mal kürzer oder länger leuchten. In Wahrheit leuchtet er aber 5/3 mal länger.

Eingehend:
Newton Doppler = 1/(1-0.8) = 1/0.2= 5:1;
Zeitdilatation = √(1-0.8²) = 3:5;
Total: (5:1)·(3:5) = 3:1

Ausgehend:
Newton Doppler = 1/(1+0.8) = 5:9;
Zeitdilatation = √(1-0.8²) = 3:5;
Total: (5:9)·(3:5) = 1:3

julian apostata hat geschrieben:Und genau diese Info kannst den folgenden 3 Zeilen entnehmen.

Denen kann man gar nichts entnehmen, die kann man dir höchstens glauben.
Wenn man wissen will wie dieser Faktor zustande kommt, empfehle ich eher
viewtopic.php?p=80464#p80464
denn irgendwelche falsch interpretierten Zahlen abzulesen macht kaum Sinn,
besonders nicht mit so einer gequirlten Erklärung.

Auf Seite 4 hattest du es zuerst ja noch richtig:

julian apostata hat geschrieben:Vom Raumschiff aus wird vorerst nur 1 Photon Richtung Erde auf ein Selbstmordkommando geschickt, mit dem Auftrag, sich nach 3 Raumschiffsekunden selbst zu zerstören. Die Lebensdauer im Erdsystem beträgt dann 5 Sekunden.

Soweit konnte man dir auch noch recht geben:

fallili hat geschrieben:Musste ich noch schnell nachrechnen - 5 sek stimmt.

weiß der Teufel was dich geritten hat, dass du in deinem nächsten Beitrag dann plötzlich schriebst

julian apostata hat geschrieben:Das ist mir jetzt ein wenig peinlich, weil ich mich in der Eile vertan habe. Wenn du also meine Antwort bestätigst, dann ist das die falsche Antwort. [...] Das heisst. Im Raumschiffsystem legt das 1.Photon in 3 s 3 Lichtsekunden zurück und stirbt dann. Im Erdsystem legt das 1.Photon in 9 s 9 Ls zurück und stirbt dann.

aber das sollte sich eigentlich spätestens mit meiner Erklärung von Seite 5 und wenn nicht dann dann doch zumindest mit dem Urteil der Administranz auf Seite 8 erledigt haben.

Ich hoffe also für dich, dass du deinem Wahn von

julian apostata hat geschrieben:Lebensdauer in S‘ 3s in S 9s

baldigst abschwörst, denn was du hier beschreibst ist nicht die Lebensdauer des Photons, sondern den beobachteten zeitlichen Abstand des ersten Photons zum letzten!

Bild, Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Mi 22. Okt 2014, 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lange leuchtet ein Laserpointer?

Beitragvon fallili » Sa 18. Okt 2014, 01:40

julian apostata hat geschrieben:S‘=Raumschiffsystem S=Erdsystem

Bild

1.Zeile: Position des 1. Photons nach 3 Raumschiffsekunden
2.Zeile: Position des letzten .Photons nach 3 Raumschiffsekunden

Im Erdsystem rechnest du beim letzten Photon 4 Sekunden in die Zukunft und dann hast du t=9 x=8. Das letzte Photon ist also genau eine Lichtsekunde hinter dem 1. Photon.

Dass der Lichtstrahl auf der Erde kürzer sein muss, ergibt sich auch aus der Gleichung für den relativistischen Dopplereffekt…

…denn wenn sich die Wellenlänge um den Faktor sqrt[(c-v)/(c-v)] verkürzt, dann muss sich auch der Lichtstrahl verkürzen.

Und das Ergebnis kriegst du nicht raus, wenn du ständig die RdG ausklammerst.


Aha, das ist also die genial einfache Interpretation dieses von Dir gezeigten Bildes?

Bild

Tolle Darstellung und tolle Erklärung von Dir. Schade das ich anscheinend zu doof bin das auch in der Grafik zu sehen.

Auch in den Rechnungsangaben schein ich wohl zu doof zu sein um diese beiden "einfachen" und anscheinend "selbsterklärenden" Werte
zu verstehen t' = 13/3 und x' = 4/3.
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