Eine Explosion funktioniert über Gasdruck Kurt,Schießpulver hat eine Explosionswirkung, wenn es sich schlagartig vom Feststoffgemisch in ein Gas-Rauch-Gemisch umwandelt. Die Sprengkraft hängt mit der Volumenzunahme zusammen.
Im Vakuum funktioniert das nicht. Wenn also ein Asteroid auf dem Mond einschlägt, dann entsteht Hitze und gasförmiges Material, aber es gibt keine Explosionswirkung, da es nichts gibt im Vakuum woran sich das sich ausdehnende Material abstoßen könnte.

Einschlag des Impaktors auf Tempel 1. Unschwer zu erkennen, eine riesige Plasma-Entladung.
Die Erklärung von Wiki ist mitunter lustig:Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Tempel_1 hat geschrieben:...Die Raumsonde der NASA setzte ein 372 kg schweres, kühlschrankgroßes Projektil frei...
...Der Ausgang der Mission erwies sich als eher konventionell. Kurz nach dem Aufprall des Impaktors wurde zunächst ein thermischer Blitz beobachtet, in dem das Geschoss explosionsartig zerstört wurde. Als Folge der Explosion stieg eine Fontäne aus zirka 3.500 °C heißem, geschmolzenem Kernmaterial mit einer Gesamtmasse von rund vier Tonnen und einer Geschwindigkeit von 5 bis 8 km/s auf. Während sich auf dem Kometenkern ein Impaktkrater mit einem geschätzten Durchmesser von etwa 100 (−50/+100) Meter und einer Tiefe von zirka 30 Meter bildete, wurden weitere 10.000 bis 20.000 Tonnen Material ausgeworfen, davon 3.000 bis 6.000 Tonnen Staub. Demnach besitzt Tempel 1 keine harte Kruste, sondern ist von einer weichen Staubschicht umgeben.
Wiki - http://de.wikipedia.org/wiki/Deep_Impact_%28Sonde%29#Beobachtung_durch_andere_Projekte hat geschrieben:Der Impaktor stammt ebenfalls von Ball Aerospace und war 1 m hoch, hatte einen Durchmesser von 1 m und wog 372 kg, wobei 8 kg auf den Treibstoff für Kurskorrekturen unmittelbar vor dem Aufprall entfielen. Der Impaktor bestand überwiegend aus Kupfer (49 %) und Aluminium (24 %). Diese Mischung verringerte eine Verunreinigung der Spektrallinien des Kometenkerns, die nach dem Aufprall aufgenommen wurden, da Vorkommen von Kupfer auf dem Kometen nicht zu erwarten waren. 113 kg der Impaktor-Gesamtmasse waren „cratering mass“, bestimmt dazu, einen möglichst großen Krater zu erzeugen. Diese Masse bestand aus mehreren Kupferplatten, die am vorderen Ende des Impaktors angebracht waren. Diese Platten bildeten eine sphärische Form...
...Die Kollision fand mit einer relativen Geschwindigkeit von 10,3 km/s (etwa 37.000 Kilometern pro Stunde) statt, dabei wurden ca. 19 GJoule oder 4,5 Tonnen TNT-Äquivalent Energie freigesetzt. Die Geschwindigkeit des Kometen wurde durch den Einschlag lediglich um 0,0001 mm/s verringert, was fast unmessbar ist.
Physikalisch unmöglich mit einem 372 kg schweren Körper
"zirka 3.500 °C heißem, geschmolzenem Kernmaterial mit einer Gesamtmasse von rund vier Tonnen und einer Geschwindigkeit von 5 bis 8 km/s" zu erzeugen. Das war keine Atombombe, sondern nur ein Metallklotz.
Wie dann ein 372 kg schwerer Körper
weitere 10.000 bis 20.000 Tonnen Material auswerfen kann, bleibt ein Geheimnis der Mystiker.
E_kin_impactor = m/2*v² = 19.732.740.000 kg*m²/s²
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E_kin_material_auswurf = m/2*v² = 4.000 kg /2 * (6.500 m/s)² = 84.500.000.000 kg*m²/s²
Aha, 4-mal mehr Energie wurde freigesetzt als eingesetzt! Jetzt wissen wir, wie wir unser Energieproblem lösen können.
Die thermische Energie habe ich gar nicht berücksichtig und die 10.000 bis 20.000 Tonnen Material die zusätzlich noch ausgeworfen wurden, habe ich auch nicht mit eingerechnet.
Ergo, kompletter Blödsinn was da wieder verzapft wurde!
McDaniel-77