Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Yukterez » So 10. Aug 2014, 08:25

Na dann macht es ja besonders viel Sinn von einem Winkel zwischen v und c zu reden.

Kopfschüttelnd,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Mo 11. Aug 2014, 22:20

Yukterez hat geschrieben:Das findet in jedem kartesischen Koordinatensystem so statt.


Also gibt's in der RT keinen Transversalen Doppler, sondern nur Longitudinalen, also -ganz normalen- Doppler.
Da haben sich wohl wieder einige Übereifrige hervorgetan und behauptet dass es zweierlei Doppler gibt.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Verwechslung

Beitragvon Yukterez » Di 12. Aug 2014, 11:21

Bei dir gibt es anscheinend überhaupt nur eine Art von Doppler - die Frage ist nur, ob der rot oder weiss ist!

Bild, Bild
Yukterez
 
Beiträge: 14686
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Manamana » Mi 13. Aug 2014, 14:24

Kurt hat geschrieben:Also gibt's in der RT keinen Transversalen Doppler

Doch gerade da gibt es diesen "tranversalen" Dopplereffekt wenn du ihn so nennen willst. Tatsächlich ist es eine konstante Verschiebung der Erregerfrequenz, wenn Quelle und Beobachter zueinander bewegt sind.
Manamana
 
Beiträge: 268
Registriert: Di 3. Jun 2014, 12:12

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Do 14. Aug 2014, 07:57

Manamana hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also gibt's in der RT keinen Transversalen Doppler

Doch gerade da gibt es diesen "tranversalen" Dopplereffekt wenn du ihn so nennen willst.


Achso, den gibt's also nur in der RT, sonst nirgends.
Er ist also real nicht existent.

Manamana hat geschrieben:Tatsächlich ist es eine konstante Verschiebung der Erregerfrequenz, wenn Quelle und Beobachter zueinander bewegt sind


Gilt dieses tatsächlich jetzt nur in der RT oder in der Realität?
Kannst du da ev. ein Beispiel geben?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Hannes » Do 14. Aug 2014, 13:49

Hallo Kurt !
Die Ausbreitung von Wellen ist doch niemals zweidimensional, so wie sie auf einer Zeichnung oder Animation dargestellt wird.Schallwellen und auch besonders elektromagnetische Wellen sind immer Kugelwellen, besonders wenn sie nahe ihrem Ursprungsort sind.
Erst wenn du von der Papierzeichnung wegkommst und dreidimensional denkst,wirst du Transversalwellen richtig erklären können. Am Papier gibt es die nicht.
Selbst von ihrer Quelle weit entfernte Lichtwellen haben noch immer Eigenschaften aus ihrer Entstehung.
Bitte dreidimensional denken !
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Do 14. Aug 2014, 20:08

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Die Ausbreitung von Wellen ist doch niemals zweidimensional, so wie sie auf einer Zeichnung oder Animation dargestellt wird.Schallwellen und auch besonders elektromagnetische Wellen sind immer Kugelwellen, besonders wenn sie nahe ihrem Ursprungsort sind.
Erst wenn du von der Papierzeichnung wegkommst und dreidimensional denkst,wirst du Transversalwellen richtig erklären können. Am Papier gibt es die nicht.
Selbst von ihrer Quelle weit entfernte Lichtwellen haben noch immer Eigenschaften aus ihrer Entstehung.
Bitte dreidimensional denken !
Hannes


Hallo Hannes, ich denke schon dreidimensional, das ist ja klar.
Papier ist 2d, der Bildschirm auch, darum ist es sinnvoll das Animationen so dargestellt werden wie die oben von Chief.

In den schlauen Büchern wird ein Funksignal als Transversalwelle mit zwei Ebenen dargestellt.
Dies Darstellung ist nur unendlich lächerlich, anders kann ich das nicht sagen, denn es wird eine sich 2d ausbreitende Transversal welle, zu der sich auch noch eine zweite 2d ausbreitende Welle, die 90° dazu liegt hingemalt.
Und das wird einem dann als Ursache für die Durchdingung eines Polfilters zu verkaufen versucht.
Welche Welle geht denn nun durch die gespannten Drähte durch, die -elektrische- oder die -magnetische-?
Was passiert mit der anderen Ebene, diese bleibt wohl auf der Strecke.

Auch die Seilwelle wird als Beispiel angepriesen, sowie auch die Oberflächenwelle an der Grenzschicht Wasser zu Luft.

Wie du sagst, man soll 3d denken, macht man das wird die Lächerlichkeit solcher Darstellungen vollends sichtbar, denn die Transversalwellenamplitude müsste sich ins Unendliche vergrösseren je weiter daqs Signal von der Quelle entfernt ist.

Lange rede kurzer Sinn: die Transversalität bei Funk/Licht ist physikalisch unmöglich.
Nur weil -die damals- nichts besseres wussten/fanden als die Polarität, die sich bei Licht/Funk zeigt, so darzustellen ist es doch nicht notwendig diese Falschvorstellung auf -ewig- beizubehalten.
Zumindest ist das meine Meinung.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Do 14. Aug 2014, 21:27

@Kurt
Du machst den Fehler, das Du den Darstellungen eine räumliche Präsenz zuordnest.
Feldstärke etc. ist nichts räumliches. Die Darstellungen zeigen daher nur Eigenschaften des Raumpunktes.
Genauso kann ich eine Grafik erstellen in der die Temperatur eines Gebietes in einer Kurve dargestellt wird. Aber das heißt doch nicht dass, in diesem Gebiet irgendwo räumliche Temperatur existiert. Das heißt nur, das an jedem Punkt eines Gebietes eben eine bestimmte Temperatur existiert - und das ist halt in zweidimensionalen Grafiken schön darstellbar und dann auch gut erkennbar.

Und natürlich breiten sich elmag. Wellen dreidimensional aus - aber es reicht doch, wenn ich in einem zweidimensionalen "Schnitt" durch den Raum eben sehen wo welche Feldstärken vorhanden sind und wie sich diese ausbreiten/ändern.

Die Darstellungen sind nicht lächerlich, nur die Vorstellung, dass man sich hier etwas räumliches darunter vorstellen soll ist völlig unangebracht.

Ich versteh nicht wie Du, der sich in Elektronik auskennt, dies so eigenartig interpretieren kannst. In einem simplen Stromkreis (einfach mit ohmschen Widerständen) kann man ja auch den Spannungsverlauf in einer zweidimensionalen Grafik darstellen. Das heißt dann ja auch nicht, dass man innerhalb des realen Stromkreises "Spannung" dann irgendwo "räumlich sichtbar" findet. Man sieht nur welche Spannung an welchem Punkt des Schaltkreises vorhanden ist.

Und genauso wird mit dem Konzept von "Feldstärken" eben nur aufgezeigt welche el. oder mag. Feldstärke an einem Raumpunkt existiert.
Halt ich für völlig simpel und unmissverständlich.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon Kurt » Do 14. Aug 2014, 22:40

fallili hat geschrieben:@Kurt
Du machst den Fehler, das Du den Darstellungen eine räumliche Präsenz zuordnest.
Feldstärke etc. ist nichts räumliches. Die Darstellungen zeigen daher nur Eigenschaften des Raumpunktes.


Und warum zeigen sie etwas das nicht ist?
Warum versuchen diese Darstellungen hinters Licht zu führen und etwas zu suggerieren das nicht stattfindet (ich habe bei all den Bildern und Erklärungen noch nie einen Hinweis gesehen dass es sich nur um... handelt, eher das Gegenteil).
Es gibt keine Eigenschaft eines Raumpunktes die auf eine Transversalwelle zurückzuführen ist.
Auf eine Welle die nicht existiert und die auch kein Zwitterwesen sein kann, denn sie kann nicht gleichzeitig einen V und einen H-Anteil haben und dann durch ein Gitter schlüpfen das nur den V Anteil durchlässt.

Wer denken kann der stelle sich (3d) vor (unter Wasser) wie denn die Amplitude der behaupteten Transversalwelle sich überhaupt ergeben könnte, denn es müsste der drüber und drunterliegende Anteil verschoben werden.

Ach was, ist bei den meisten eh wohl sinnlos das überhaupt anzudenken.


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Transversaldoppler, worauf gründen seine Beweise?

Beitragvon fallili » Fr 15. Aug 2014, 01:01

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:@Kurt
Du machst den Fehler, das Du den Darstellungen eine räumliche Präsenz zuordnest.
Feldstärke etc. ist nichts räumliches. Die Darstellungen zeigen daher nur Eigenschaften des Raumpunktes.


Und warum zeigen sie etwas das nicht ist?

...........
Kurt

Wieso zeigen sie etwas "das nicht ist"?
Ich kann jedem Raumpunkt des Universums eine Temperatur zuordnen. Und genauso kann ich eine Feldstärke zuordnen.
Nur weil man halt "Temperatur" auch selber fühlen kann und für "Feldstärke" ein Messgerät braucht ist Feldstärke um nichts weniger real als Temperatur!

Aber ich seh schon, dass ich da nix mehr dazu sagen will. Elmag. Wellen mit Wasserwellen zu vergleichen - und daraus dann abzuleiten, dass elmag. Wellen keine Transversalwellen sein können ist so was von unsinnig, dass jede weiter Diskussion nur Zeitverschwendung ist.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 91 Gäste