1. Aber warum gilt das alles nur für die Erde?
Es gilt nicht nur für die Erde, alle Himmelskörper im Sonnensystem stehen unter dem Einfluss des Sonnenwindes.
2.
fallili hat geschrieben:Was ist mit den anderen Planeten? Wenn Merkur ebenfalls auf der "Erdseite" der Sonne steht müsste er erst recht Elektronen der Sonne anziehen ( noch mehr als die Erde da er deutlich näher zu Sonne steht). Also müssten sich auf der Sonne noch mehr Elektronen "ansammeln" und auch auf die Erde müssten größere Kräfte wirken.
Oder willst Du dann sagen, dass dafür der Merkur die Erde wieder genauso stark abstößt, dass alles ausgeglichen wird.
Der Merkur hat keine Atmosphäre, wie sich Merkur auflädt ist unbekannt. Keine Sonde hat doch das elektrische Feld des Merkurs gemessen. Auf der Erde beträgt es in Ruhe etwa 100 V/m.
Wiki - Elektrostatisches Feld der Erde hat geschrieben:Bei wolkenlosem Himmel im ebenen Gelände lassen sich in der Luft elektrische Feldstärken zwischen 100 V/m und 300 V/m von oben nach unten mit Potentialsonden oder mit um die horizontale Achse drehbaren Plattenkondensatoren, sogenannten Rotationsvoltmetern, feststellen. Bei Gewittern entstehen aufgrund der Ladungstrennung in den Wolken jedoch auch wesentlich höhere Feldstärken von 25 bis 35 kV/m, die man am Boden beobachten kann. Ab diesen Feldstärken kommt es auch in Form von Blitzen zu Entladungen (Ladungsausgleich).
Weißt du eigentlich wie klein der Merkur ist, von der Erde aus betrachtet kann man den Merkur kaum sehen, wenn er zwischen Sonne und Erde seine Bahn zieht. Siehe Merkurtransit:
Der kleine schwarze Schatten ist der Merkur, ob der eine spürbare Wirkung auf die Erde entfachen kann, ich denke das elektrische Feld der Sonne wird durch Merkur kaum gestört. Wenn er sich noch schlecht ionisieren lässt, fällt er noch weniger auf. Das Magnetfeld des Merkur soll nur 1% der Stärke des Erdfeldes aufweisen und nur 5% des Volumens. Folglich kann er nicht so stark geladen sein.
3. Wirkungen haben logisch konsequente Folgerungen?
Ja, das nennt man Ursache-Wirkung, das Kausalprinzip darf in der Realität nicht verletzt werden.
Neben elektrostatischen Effekten, gibt es allerdings noch die ganz normalen Anziehungskräfte, ähnlich der Van-der-Waals-Kräfte oder Dipol-Dipol-Wechselwirkung. Atome ziehen sich an, Planeten ziehen sich an, das ist dasselbe in grün.
Gravitation kann nicht als Erklärung dafür herhalten:
https://www.youtube.com/watch?v=Kb4nBRnn8UM
Grüße
McDaniel-77

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