Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Sa 26. Jul 2014, 19:45

Immerhin läßt Ernst sich nicht jeden Blödsinn aufschwatzen.
Es zeigt sich auch, daß 100 Jahre Einstein die Physik ganz schön ausgebremst hat.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon deejey » Sa 26. Jul 2014, 20:38

Jan hat geschrieben:Immerhin läßt Ernst sich nicht jeden Blödsinn aufschwatzen.
Es zeigt sich auch, daß 100 Jahre Einstein die Physik ganz schön ausgebremst hat.

ahahhahahahhaha ... nun wird mal konkret, welchen Stand hätte man ohne RT?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Trigemina » Sa 26. Jul 2014, 21:03

Ernst hat geschrieben:...dunkle Materie (wäre ja unsinnig anzunehmen, daß die nicht existiert. Warum sollte alles leuchten) in Betracht gezogen werden. Dunkle Energie ist ein Nonsens, oder hast du schon mal helle Energie gesehen?


Was kommt da noch in Frage an normaler nicht-leuchtender Materie? Kalte Staubwolken können mit IR-Spektroskopie in nachbarschaftlichen Galaxien nachgewiesen werden, kalte Gaswolken leuchten unter bestimmten Umständen wenn sie erwärmt werden. Ausserdem wären gigantische Gasmengen nötig, so dass sie wesentlich zur Sternbildung beigetragen hätten und sichtbar wären. Auch Braune Zwerge, Planeten, Kometen etc. bringen nicht die erforderliche Gesamtmasse auf, um die Bewegungen vor allem in der Randzone der Spiralarme zu erklären.

Die postulierte 'Dunkle Materie' ist nicht-baryonisch und fällt in kein bisher bekanntes Definitionsraster. Ebenso die 'Dunkle Energie'. Bekannt ist die Millennium-Simulation, die Entstehung und Entwicklung von Sternen und Galaxien und ihrer strukturellen Verteilung darauf basierend erfolgreich modelliert hat.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon deejey » Sa 26. Jul 2014, 21:43

Chief hat geschrieben:
deejey hat geschrieben:... welchen Stand hätte man ohne RT?

Vermutlich wäre alles normal!

ach so, also die Normalitätstheorie
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon deejey » Sa 26. Jul 2014, 21:44

Spacerat hat geschrieben:@deejay:
Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, man würde ohne RT und Kram wieder in der Steinzeit landen.

Das habe ich ja auch nicht behauptet sondern gefragt, was die RT denn so an Entwicklungen verhindert hat
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon deejey » Sa 26. Jul 2014, 23:21

Spacerat hat geschrieben:
deejey hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:@deejay:
Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, man würde ohne RT und Kram wieder in der Steinzeit landen.

Das habe ich ja auch nicht behauptet sondern gefragt, was die RT denn so an Entwicklungen verhindert hat
Nichts. Aber nun verhindert sie ein Vorankommen in der Physik. Sie schuf halt Anschauungen, die heute nicht mehr so einfach aus den Köpfen der Wissenschaftselite zu schlagen sind. Die RT ist aber btw auch für die wenigsten Errungenschaften der Menschheit verantwortlich, Handys, GPS und was weis ich funktionieren auch sehr gut ohne.

Nein nein, es geht hier nicht um Errungenschaften der RT ... wobei mir nicht klar ist, wer jemals behauptet hat, Handys seien ihre Errungenschaften :D

Und warum soll man sie überhaupt aus den Köpfen schlagen, welches Vorankommen, was konkret verhindert sie denn nun? Und hat einer von euch eine funktionierende Theorie zu bieten, die man auch irgendwie nutzen und einsetzen kann? Das Geschwurbel von Daniel und Kurt z.B. sind alles Mögliche nur keine physikalischen Theorien, denn man kann mit ihnen absolut nichts anfangen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Trigemina » Sa 26. Jul 2014, 23:44

Spacerat hat geschrieben:Lässt sich aus 10^36 Stellen nicht genug Kraft ableiten?
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=7&t=663&start=2480#p77170

Mehr als genug. Euer damit verbundenes Problem ist die Abgrenzung zwischen abgeschirmter (nur mit Newton wirkender) Ladung und nicht abgeschirmter (mit Coulomb und Newton wirkender) Ladung, um eine Galaxie mit den beobachteten Bewegungsgleichungen zu simulieren.

Ist es wirklich notwendig, für das bestehende Modell weitere Absurditäten finden zu müssen (dunkle Materie und dunkle Energie sind nach wie vor Vermutungen)
...Was ist mit Okhams Rasiermesser?


Stimmt schon, DM und DE sind postulierte Grössen, die weder beobachtet, geschweige denn erklärt worden sind. Mehr als Vermutungen darüber gibt's nicht. Und Ockham's Razor führt jene Theorie unter gleichwertigen als Gewinnerin aufs Podest, die quantifizierbare Grössen aus den wenigsten Zusatzannahmen ableiten kann.

Bevor du also dieses Argument zu Felde führst, muss euer elektrisches Universum erst mal quantitative Aussagen treffen können.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Ernst » So 27. Jul 2014, 09:20

Trigemina hat geschrieben:Die postulierte 'Dunkle Materie' ist nicht-baryonisch und fällt in kein bisher bekanntes Definitionsraster. Ebenso die 'Dunkle Energie'. Bekannt ist die Millennium-Simulation, die Entstehung und Entwicklung von Sternen und Galaxien und ihrer strukturellen Verteilung darauf basierend erfolgreich modelliert hat.

Mit ausgedachten mathematisch konstruierten Gebilden, die in der Realität nicht beobachtet werden, läßt sich jedes Verhalten hinrechnen.

Was kommt da noch in Frage an normaler nicht-leuchtender Materie? ... Auch Braune Zwerge, Planeten, Kometen etc. bringen nicht die erforderliche Gesamtmasse auf, um die Bewegungen vor allem in der Randzone der Spiralarme zu erklären.

Wer will das schon wissen, was da an stinknormaler nichtleuchtender Materie vorhanden ist?

Wer weiß denn schon, wie sich die Randzonen der Spiralarme bewegen. Hat das schon jemand beobachtet? Ganz sicher nicht. Die gegenwärtige Struktur der Arme kann man beobachten; die Bewegung nicht. Und über die vorausgegengene Bewegung weiß man schon gar nichts. Seit der Steinzeit hat sich da nicht viel getan ;)
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » So 27. Jul 2014, 09:49

Spacerat hat geschrieben:Okhams Razor schlägt vor, von allen gleichwertigen Annahmen jene mit den wenigsten Zusatzannahmen zu wählen. Von Quantifizierbar steht da nichts. Wenn alles immer gleich quantifizierbar sen müsste, gäbe es keinen Fortschritt, jedenfalls nicht solange man am alt hergebrachten festhält (weil selber Nachdenken viel schwieriger ist, als zu allem ja und amen zu sagen).
.....


Nicht die Annahmen müssen "gleichwertig" sein, sondern die Ergebnisse. Und wenn man mit Gravitation die Planetenbahnen quantitativ beschreiben kann, muss man das mit EM-WW mindestens genausogut hinkriegen.
Außerdem frag ich mich, was an der Annahme einer "Rest-EM-WW" (mehr als eine Annahme ist es nicht, so lange es nicht quantifizierbar nachgewiesen wird) einfacher ist als an "dunkler Materie" (was eben einstweilen genauso eine Annahme ist).

So wie Du Okhams Rasiermesser interpretierst, könnte man auf die alten Griechen zurückgreifen. Das die Sonne auf- und untergeht liegt daran, das Helios mit dem Sonnenwagen um die Erde herumfährt. Erklärt alles und braucht absolut keine weiteren Zusatzannahmen.
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon fallili » So 27. Jul 2014, 10:10

Ich will übrigens das "elektrische Universum" nicht lächerlich machen. Hab mir die entsprechende Webseite und die Filme zwar nur oberflächlich angeschaut, aber da sind interessante Angaben dabei und auch bemerkenswerte Phänomene beschrieben.
Und wenn ich da "spekulieren" würde, würde ich eher eine großräumige Art Ladungstrennung bei der Entstehung oder im "Leben" von Galaxien für einen Ansatz halten. Ähnlich wie man eigentlich noch immer nicht genau und absolut exakt weiß wie Blitze entstehen, könnte doch auch beim Entstehen von Galaxien oder im Leben von Galaxien eine Ladungstrennung auftreten - und daher zusätzlich zur Gravitation noch weiter anziehende Kräfte zwischen den Sternen auftreten (die "inneren" Sterne werden so nach und nach immer positiver, die "äußeren" negativer geladen). Wenn das eben nur in so enorm "großräumigen" Gebieten auftritt wäre es sicher schwer solche "statischen Felder" aufzuspüren und nachzuweisen.

Und wenn man einen "Mechanismus" propagiert, bei dem sich geladene Teilchen durch die Summe der "Sternenwinde" so nach uns nach zum Rande einer Galaxie hinbewegen (und die gegenteilig geladenen Teilchen sich eben im "Zentrum" ansammeln) kriegt man auch eine Erklärung für die Stabilität bzw. Form von Galaxien ohne dunkle Materie.

Wie gesagt - wenn man schon spekulieren darf, warum dann nicht auf diese Weise. Hat zudem den überaus großen Vorteil, dass man der etablierten Physik die Gravitation nicht "wegnimmt".
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