Spacerat hat geschrieben:Wieso? Kernlos bedeutet ja nicht masse- oder gar teilchenlos. Bei dem Atommodell nach meiner Vorstellung, bilden positive und negative Ladungen kugelförmige Maschengitter, also positive und negative Ladungen abwechselnd auf einer "Schale". Positive und negative Ladungen schirmen sich dabei nicht ab, sondern wirken gleichmäßig anziehend nach aussen. Das ganze Modell ist kernlos und zwischen den Ladungen (Maschengröße) kann man sich soviel Abstand hindenken, wie man es möchte bzw. braucht. Zur Rutherford-Streuung bestünde deswegen also kein widerspruch.
An den Details müsste noch gefeilt werden.
Lesen würde helfen...
Die Beobachtung beim Ruhterford Versuch ist, dass die meisten Alphateilchen grade durch die Goldfolie durchgehen. Die übrigen werden stark gestreut. Die Schlußfolgerung daraus ist, dass die positive Ladung in der Goldfolie an kleinen Stellen, den Kernen, konzentriert ist, während die negative Ladung, die Elektronen, sich weiträumig verteilen. Dem widerspricht ein kernloses Atommodell. Weshalb solche Modelle nach diesen experimentellen Daten auch verworfen worden sind.
