Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätskritik = Anmaßung

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 12:42

Spacerat hat geschrieben:Ich kann Theorie sehr gut von Realität unterscheiden

Lässt sich denn die Realität auch ohne Theorien beschreiben?

Von einer absoluten Wahrheit noch nie etwas gehört habend,

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Re: Relativitätskritik = inakzeptabel

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 13:08

Spacerat hat geschrieben:Nein, natürlich nicht. Aber es gibt akzeptable Theorien und absurde Theorien.

Ich zB halte die RT nicht für absurd. Das könnte natürlich auch daran liegen dass ich selbst absurd wäre, aber nachdem ich Problemstellungen ja auch nichtrelativistisch lösen kann halte ich es für unwahrscheinlich dass es daran liegt. Man muss nur akzeptieren dass nicht Raum und Zeit absolut sind, sondern deren Verhältnis zueinander, wofür man meinem Verständnis nach nicht unbedingt verrückt sein muss.

Eine Theorie solange sie nicht sich selbst oder dem Experiment widerspricht keineswegs für absurd haltend,

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Eintopf

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 14:08

Spacerat hat geschrieben:Also der Raum ist nicht absolut (Raum ist unendlich)

Sowohl der Teil vor als auch in der Klammer stimmt, aber der Teil in der Klammer ist nicht die Begründung für den Teil davor. In Newtons Universum ist der Raum auch unendlich, aber 1m wäre trotzdem immer ein 1m.

Kraut und Rüben voneinander trennend,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon deejey » Do 10. Jul 2014, 14:44

Spacerat hat geschrieben:Also der Raum ist nicht absolut (Raum ist unendlich), aber die Zeit ist es. Wäre sie es nicht, könnte man dran "drehen". Für dich ist Zeit nur, was die Uhr anzeigt (ok, für Einstein war es so), für mich gehen viele Uhren falsch. Noch während ich sie richtig stelle, vergeht Zeit und man kann es nicht ändern.

Deine Zeitvorstellung ist völlig willkürlich, du kannst das weder sachlich begründen noch irgendwie theoretisch ableiten bzw. verarbeiten. "Zeit ist was die Uhr zeigt" ... also jeder beliebige so genau wie mögliche periodische Prozess kann als Maß für "Zeit" verwendet werden. Hätten wir alle den gleichen Herztakt könnte man sogar das Herz als Zeitmaß nehmen. Zu sagen "aber das entspricht ja nicht der "realen Universumszeit"" ist irrelevant, denn keiner kennt eine "reale Universumszeit", insofern macht es auch keinen Sinn sie zu postulieren so wie du es machst, eine zusätzliche Annahme, die absolut nichts hilft (Ockham).
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Sternzeit

Beitragvon Yukterez » Do 10. Jul 2014, 14:57

denn keiner kennt eine "reale Universumszeit"

Naja streng genommen schon, aber die kann man halt nur auf die Objekte anwenden, die relativ zur Hintergrundstrahlung ruhen:
https://www.google.at/search?q=conformal+time+proper+time+cosmological+time

Dir so wie du's gemeint hast (kein bevorzugtes Bezugssystem zwischen zwei relativ zueinander Bewegten) aber trotzdem recht gebend,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Manamana » Do 10. Jul 2014, 15:42

deejey hat geschrieben:
Manamana hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Manamana,

scheint noch der Meinung zu sein, dass man Gravitationswellen messen könnte :-D. Wie ich schon in einem anderen Kommentar beschrieben habe, kann man Gravitationswellen mit einer Waage und einem schweren Pendel messen. Dazu braucht man nur die Waage mit einem Gewicht (1 kg) unter ein brutal schweres Pendel (10.000 kg) zu stellen. Jedes mal, wenn das Pendel über der Waage (1 m Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt) ist, sollte das Gewicht auf der Waage leichter werden und zwar exakt im Rhythmus der Pendelbewegung.

Ja das mag ja ein schönes Experiment sein, hat aber mit Gravitationswellen nichts zu tun. Das passiert eben wenn man Begriffe einfach mit einer selbsterfundenen Bedeutung belegt, da man die Theorie in der sie definiert sind nicht kennt.


Vlt. kann man ja diese Waage irgendwo absolut ruhend positionieren, das wäre glaube ich so zwischen Saturn und Uranus, dann den Pendel an Jupiter mit viel EM-WW ankleben, so dass man durch den Dopplereffekt und ohne Zeit (jedoch mit Dauer!) das Gewicht der Gravitationswellen messen kann.

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon deejey » Do 10. Jul 2014, 16:59

Spacerat hat geschrieben:
deejey hat geschrieben:...insofern macht es auch keinen Sinn sie zu postulieren so wie du es machst, eine zusätzliche Annahme, die absolut nichts hilft (Ockham).
Also zumindest macht es soweit Sinn, dass man Kausalitätsverletzungen (oder dahingehende Verdachtsmomente) von vorne herein vollkommen ausschließt. MAW.: Man kann sich nicht in der Zeit bewegen, sondern höchstens nur mit ihr. Das heisst immernoch, dass ich meine Lebenszeit nicht beeinflussen kann, nur weil ich mich bewege.

Das ist aber ein RT-Verständnisproblem deinerseits
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon M.S » Do 10. Jul 2014, 18:05

Spacerat hat geschrieben:
deejey hat geschrieben:
Spacerat hat geschrieben:Das ist aber ein RT-Verständnisproblem deinerseits
Du weist schon, warum da was von Verdachtsmomente steht?

Ich habe auch den Verdachtsmoment, daß mir morgen, wenn ich aus dem Haus gehe, ein Ziegelstein auf den Fuss fallen könnte. Sicherheitshalber bleib ich dann halt zuhause.
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon McDaniel-77 » Do 10. Jul 2014, 18:23

Ach deejey,

deejey hat geschrieben:Stimmt, deine Rückschlüsse sind völlig absurd und nicht mal Galileo-konform. Bei geradliniger unbeschleunigter Bewegung merkt man nicht mal dass man sich "bewegt" :D


Merkt man nicht, aha! Womöglich liegt es daran, dass die höchste Geschwindigkeit die wir erreichen, die Geschwindigkeit ist, mit der sich die Erde im Sonnensystem durch die Milchstraße bewegt - rund 300 km/s. Irdische Geschwindigkeiten liegen im m/s Bereich, fallen als gar nicht auf.

Die Schallgeschwindigkeit ist nur ein Millionstel der Lichtgeschwindigkeit.

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Manamana » Do 10. Jul 2014, 22:51

McDaniel-77 hat geschrieben:Ach deejey,

deejey hat geschrieben:Stimmt, deine Rückschlüsse sind völlig absurd und nicht mal Galileo-konform. Bei geradliniger unbeschleunigter Bewegung merkt man nicht mal dass man sich "bewegt" :D


Merkt man nicht, aha! Womöglich liegt es daran, dass die höchste Geschwindigkeit die wir erreichen, die Geschwindigkeit ist, mit der sich die Erde im Sonnensystem durch die Milchstraße bewegt - rund 300 km/s. Irdische Geschwindigkeiten liegen im m/s Bereich, fallen als gar nicht auf.

Die Schallgeschwindigkeit ist nur ein Millionstel der Lichtgeschwindigkeit.

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Alles was in der Physik seit Newton formuliert wurde basiert auf genau der Aussage die deejey gemacht hat. Wenn du diese nichtmal einsiehst dann musst du am besten nochmal ganz von vorne anfangen, also vor Newton, vor allem...
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