Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Im übrigen hat Kurt nicht ganz Unrecht. Genau genommen haben Michelson-Gale mit ihrer Messung die Rotationswerte der Erde, die aus der Astronomie bekannt waren, nur bestätigt, was ihnen nur deshalb möglich war, weil sie den Zeitraum, in welchem die Erde eine Umdrehung vollendet, schon kannten und die Rotationsgeschwindigkeit am Ausmaß der Verschiebung von Interferenzlinien innerhalb von 24 Stunden messen konnten. Ohne diesen vorgegebenen Zeitrahmen hätte die Interferenzverschiebung keinen Hinweis auf die Rotationsgeschwindigkeit geben können. Man sollte daher darüber nachdenken, was Kurt mit seinem Argument eigentlich meint!
Das ist ja nicht richtig. 24h spielen da gar keine Rolle. Der SagnacEffekt ist ja nicht zeitabhängig, sondern liefert bei konstanter Winkelgeschwindigkeit eine konstante Streifenverschiebung. Sie haben zu jedem Zeitpunkt ein konstantes Δ gemessen:
Wenn der Sagnaceffekt gültig ist dann ist er sehr wohl -Zeitabhängig-, denn dann muss die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne auch miteinbezogen werden, oder es ist so dass der -Äther- mit der Sonne mitrotiert (so dass es genau zur Erde passt).
Allerdings rotiert die Sonne ja nicht wie ein starrer Körper, sondern in sich selber unterschiedlich schnell.
Es hat sich seit unseren damaligen Gesprächen nichts geändert, M+G konnten die Erdrotation nicht messen da sie keinen Bezug/Ausgangslage der Striche hatten.
Kurt
(ich habe allen ein Bild eingestellt, dieses Bild (das mit den beiden Schwingkreisen und der Auskoppelspule) zeigt denjenigen die es verstehen warum ein "MMI" (nach alter Bauart) und M+G nichts gemessen/gemessen haben konnten)
(es scheint so als sein niemand in der Lage diese einfachen und selbstverständlichen Zusammenhänge zu verstehen)