Hi Spacerat,die endliche Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der EM-WW ist die Ursache für Trägheit, dadurch haben wir den Eindruck Materie wäre schwer, hätte Masse. Das hat nichts mit unserem Auge zu tun.
Wenn man Spiegel entlang einer geraden Linie aufstellen würde und diese Linie bis zum Horizont reicht, z.B. in einem ausgetrockneten Salzsee, dann könnte man sich nachts seitlich versetzt mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufstellen und ein Blitzlicht Richtung der Spiegel abstrahlen. Man wird dann nach einander das Blitzlicht in den Spiegeln reflektiert sehen und nicht gleichzeitig in allen Spiegeln. Mit dieser Anordnung kann man auch die Lichtgeschwindigkeit messen.
Spacerat hat geschrieben:Ein Zug fährt mit nahe LG kurz vor einem Tunnel. Der Lokführer beschließt die Scheinwerfer einzuschalten. Was sieht er? Das Licht sollte sich doch wie sonst auch, normal ausbreiten oder nicht?
Das Licht breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, der Lokführer sieht einen verkürzten Scheinwerferstrahl, für ihn sieht es so aus, als ob die Scheinwerfer weiter nach unten ausgerichtet wären. Außerdem sieht er alles ins Blaue verschoben, da seine Augen sich auf das Licht zu bewegen.
Wahrscheinlich würde sein Gehirn aber gar nicht mehr richtig funktionieren und er vermutlich schon tot sein.
Spacerat hat geschrieben:Gegen Protonen und Elektronen habe ich ja auch nichts. Nur warum sollten sie erstens unterschiedliche Massen bzw. Größen haben und zweitens wieso festgetackerte Eigenschaften? Hätten sie keine unterschiedlichen Größen und auch keine festgetackerten Eigenschaften, könnte man sagen, z.B. ein Myon ist ein simpler Ladungsträger (positiv oder negativ ist erst mal egal) mit einer bestimmten Rotationsgeschwindigkeit. Für Massedefekte bräuchte man nur die Rotationsgeschwindigkeiten der Elektronen und Protonen im Kern "anpassen". Verstehst du, was ich meine?
Ich denke nicht, dass es etwas mit Rotation per se zu tun hat, denn diese Rotation würde sich abschwächen oder starken Schwankungen unterworfen sein. Massendefekte sind nur scheinbar, sie haben mit der wechselseitigen Abschirmung der EM-WW zu tun, sonst nichts. Die Energie, die bei der Kernspaltung frei wird, stammt nicht aus der Masse, wie man das so flapsig mit E=mc² beschreibt, sondern entspricht der Coulomb-Abstoßung die im Moment der Spaltung voll zum tragen kommt und die Protonen der beiden neuen Kerne gegenseitig abstößt.
Die Massen sind nur scheinbare Effekte Spacerat. Wenn man die Masse von einem Elektron bestimmt, muss man das Teilchen in einem elektrischen Feld beschleunigen und dann in einem Magnetfeld oder elektrischem Feld ablenken. Aus der Geschwindigkeit und der Ablenkung errechnet man dann eine scheinbare Masse. Diese scheinbare Masse ist abhängig von der Geschwindigkeit des Elektrons. Die Masse nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit natürlich nicht zu, sondern die Wirkungsdauer nimmt ab, es hat nur den Anschein, als ob das Elektron scheinbar schwerer geworden wäre. Das ist Quatsch, die Masse ist nur ein scheinbarer Nebeneffekt, resultierend aus der EM-WW.
Gibt es Myonen überhaupt? Ich glaube nicht, denn einen Myonenstrahl kann man nicht erzeugen. Verrücktes Zeug was nicht wirklich existiert, hat für die physikalische Wirklichkeit keine Bedeutung, ist für die Physik bedeutungslos.
Das Kausalitätsprinzip ist sehr wichtig, ich glaube nicht, dass Elektronen zufällig die Atomhülle bilden und Protonen den Kern, das hat Gründe und diese Gründe gilt es zu ergründen. Meine Vermutung ist, dass es sich um geometrische Eigenschaften handelt. Vielleicht ist ein Elektron torusförmig und ein Proton eher kugelig?

Natürlich haben Elementarladungen keinen Rand, ihre Wirkung nimmt nach dem 1/r²-Prinzip geometrisch ab. Der Strahlensatz gilt.
Grüße
McDaniel-77