Hi Spacerat,
Spacerat hat geschrieben: Warum braucht man Ladungsträger, die die selbe Menge Ladung haben aber trotzdem verschieden groß bzw. verschiedene Massen haben sollen. Wieso sollten Elektronen beweglicher sein als Protonen? Was ist so Vorteilhaft an diesem alt hergebrachten Modell, welches immer dazu animiert neue Teilchen zu erfinden, weil man immer irgendwelche Massendefekte nicht auflösen kann?
Man hat diese beiden Spezies der Elementarladung entdeckt, Elektronen und Protonen. Technisch ist es möglich mit Elektronen einen Elektronenstrahl zu erzeugen, daher gehe ich davon aus, dass Elektronen existieren und keine erfundenen Teilchen sind, die nur dem Zweck haben einem verrückten Konzept zu dienen. Wasserstoff habe ich schon persönlich in einen Luftballon gefüllt, mit entsprechender Technologie kann man Wasserstoff in den Plasma-Zustand bringen und dann einen Wasserstoffkern-Strahl erzeugen, einen Protonen-Strahl. Deshalb gehe ich davon aus, dass Protonen existieren und keine Erfindung sind. Warum sich Protonen von Elektronen unterscheiden kann ich nicht abschließend beantworten, da ist intensive Forschung nötig. Meine Vermutung geht dahin, dass es geometrische Gründe gibt, könnte man ein Bild der Elektronen- und Protonen-Struktur anfertigen, würde man einen Unterschied sehen, der sicher nicht dem sog. Spin geschuldet ist. Spin heißt es nur, das muss nichts mit tatsächlicher Rotation zu tun haben.
Spacerat hat geschrieben:Statt ständig auf dem Bestehenden zu beharren, sollte man sich evtl. mal Gedanken machen, an welchen Stellen es in der Physik hakt und nicht dauernd nur seine Dokmen runterbeten. Wenn man Neues schaffen will, muss man bereit sein, Altes über Bord zu werfen. Diese Bereitschaft sehe ich bei dir teilweise ebenso wenig, wie z.B. bei Yukterez. Statt mich dauernd zu belehren, könnt ihr mir ebenso gut bei der Ausarbeitung meines Modells behilflich sein, oder findet ihr (bzw nur du Daniel) es toll, so wie es (also die allg. Lehrmeinung) ist? Wenn ja, was gäbe es dann noch zu diskutieren, geschweige denn zu forschen?
Ich werfe den Gravitations-Glauben über Bord, weil ich sage: "Alle Beobachtungstatsachen lassen sich ursächlich durch die EM-WW erklären."
Spacerat hat geschrieben: Ferner versteh' ich auch nicht, warum du so an der Invarianz der LG als maximale EM-WW-Ausbreitungsgeschwindigkeit festhältst und beantworten tust du die Frage auch nie. Existiert ÜLG auch bei dir oder nicht? Weil wenn nicht, weißt du ja wo das hinführt, nämlich zwangsläufig zu ZD, LK und wegen meiner auch Raumzeitkrümmungen. Zumindest ist man wegen dem Weg-Zeit-Gesetz daran gebunden zu sagen, dass wenn es nicht schneller kann, muss halt Zeit oder Strecke verändert werden, damit's passt, soviel muss einleuchten.
Ich gehe von Absolutheit aus. Bewegung ist absolut und nicht relativ. Das Foucaultsche-Pendel veranschaulicht die Rotationsbewegung der Erde, von der wir nichts merken und man aus "Unkenntnis" über die tatsächliche Ursache, eine Scheinkraft erfunden hat - Corioliskraft. In Wirklichkeit ist die Ursache die Bewegung der Erde.
Da die Lichtgeschwindigkeit unabhängig vom Sender oder Empfänger ist, ließe sich die absolute Geschwindigkeit der Erde im Universum ermitteln. Immerhin hat man schon einige Geschwindigkeiten ermittelt. Neben der Rotationsgeschwindigkeit, welche vom Breitengrad abhängt, gibt es noch die Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne herum und die Bewegung des Sonnensystems in der Milchstraße. Dazu kommt noch die Bewegung der Milchstraße im Universum, es gibt folgende Geschwindigkeitsvektoren:
- Erdrotation
- Bahngeschwindigkeit
- Geschwindigkeit des Sonnensystems - Rotationsgeschwindigkeit der Milchstraße
- Bewegung der Milchstraße im Kosmos
Zeit ist ein Konzept, es ist völlig bedeutungslos, da es physikalisch keine Relevanz besitzt. Die relativen Lokationen der Elementarladungen zu einander lassen relative Geschwindigkeiten zu, welche die Lichtgeschwindigkeit überschreiten können. Die absolute Geschwindigkeit kann niemals die Lichtgeschwindigkeit erreichen oder gar überschreiten, da die Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der EM-WW die Lichtgeschwindigkeit ist.
Der Schwachsinn aus der SRT hat nichts mit Physik zu tun. Es ist unerheblich was ein fiktiver Beobachter für optische Täuschungen erfährt, nur weil er zu blöd ist, um das Faktum der endlichen Lichtgeschwindigkeit in seinem Gedankenmodell zu berücksichtigen.
Je größer der Abstand zwischen zwei Punkten wird, desto länger dauert es bis eine Information übertragen werden kann, da die Lichtgeschwindigkeit endlich ist. Es treten Doppler-Effekte auf und sonst nichts. Neben der natürlichen Plasma-Rotverschiebung wohlgemerkt.
Weil Licht grundsätzlich im kosmischen Maßstab ins Rote verschoben wird, sollte man das nicht als Doppler-Effekte interpretieren, dann kommt nämlich der Unsinn heraus, dass das Universum beschleunigt expandiert. So einfach ist das.
Grüße
McDaniel-77
P.S.: Unsere Vorstellungen sind doch nicht weit auseinander, du bist doch auch der Auffassung, dass die Gravitation ihre Ursache in der EM-WW findet, sie ist nur die unvorstellbar geringe Restwirkung der EM-WW. Um das Universum plausibel zu beschreiben, braucht es nichts anderes als die Elementarladung und die EM-WW - that's it!