Die Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Nov 2009, 20:18

Hannes hat geschrieben:Was geschieht da, wenn sich die Masse eines Teilchens ändert ?


Gar nichts. Denn die Masse ist auch in der SRT eine invariante Größe. Das wäre ja doch mehr als erstaunlich, wenn der Wechsel eines Bezugssystems Masse erzeugen würde. Das gleiche gilt für die Trägheit.
Da in einem relativ bewegten Bezugssystem physikalische Prozesse aufgrund der ZD langsamer ablaufen, zwingt der Impulserhaltungssatz dazu, eine Vergrößerung der kinetischen Energie im Ausmaß des Lorentzfaktors anzunehmen. Eine Kanonenkugel macht nämlich sowohl im Ruhesystem als auch vom bewegten System aus betrachtet immer denselben Schaden. Da sie sich aber wg. ZD langsamer bewegt, muss die kin.Energie auf rätselhafte Weise gewachsen sein - wohlgemerkt, um bloß dasselbe Resultat zu zeigen wie im Ruhesystem. Diese Vergrößerung der Energie (Früher Masse oder Trägheit - was auf dasselbe rauskam) ist eigentlich schon ein deutlicher Hinweis auf die Absurdität der SRT. Relativisten scheinen aber das Absurde zu lieben.

Man muss im Rahmen der SRT zwar folgern, dass die kin.Energie im Ausmaß des Lorentzfaktors sich erhöht, um der Impulserhaltung zu folgen, aber damit wird nur der Verlust ausgeglichen, welcher durch den langsameren Verlauf des Ereignisses entsteht. Da sich die Bewegungsgröße aufgrund dieses Ausgleichs nicht ändert (in jedem Bezugssystem ist die Zerstörungskraft gleich groß!) ist jede Annahme, relativistisch bewegte Teilchen würden mehr Energie zur Beschleunigung und Bahnstabilisierung benötigen, glatter Unsinn, wird aber gern zur Bestätigung der SRT vorgebracht. Wenn dem so wäre, würde zusätzliche kin.Energie aus dem Nichts entstehen, denn - wie betont - die Masse ändert sich ja nicht.

Ist die Bewegungsgröße des relativistischen Teilchens aber tatsächlich höher als klassisch zu erwarten (hat aber die Zerstörungskraft von jedem Bezugssystem aus dieselbe Wirkung - was sicher der Fall ist), dann handelt es sich um einen absoluten und nicht um einen relativistischen Effekt. Damit wäre die SRT jedenfalls widerlegt.

Neben dem Zwillingsparadoxon ist die relativistische Massenzunahme sicher einer der Sargnägel für die SRT.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon Trigemina » So 1. Nov 2009, 20:21

Hallo Chief

Vom Hochstapler zum Demagogen. Mal schauen wie sich das noch steigert.

Siehst du nun endlich ein, dass Protonen durchaus zerfallen können? Ob im Kern mit oder ohne Elektroneneinfang oder durch Paarpildung von Quark-/Antiquarkpaaren bei Protonenkollsionen.

Du hast mit stets widersprochen, siehst jetzt deinen Irrtum und redest was von einem 'Compound', unter dem ich nur einen Verbundsstoff sehe, der mir hier zum Thema doch sehr rätselhaft ist.

Wie auch immer!

Gruss
Trigemina
 
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon Trigemina » So 1. Nov 2009, 21:37

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:..und redest was von einem 'Compound', unter dem ich nur einen Verbundsstoff sehe, der mir hier zum Thema doch sehr rätselhaft ist.

...


Da gibt's doch keine Rätsel, ein Neutron wird aus einem Proton und einem Elektron zusammengesetzt.

Gruß


Plus einem Anti-Elektron-Neutrino, das bei Beta- Zerfall eines Neutrons entsteht.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon Hannes » So 1. Nov 2009, 22:17

Hallo Trigemina !

    Wenn nun, wie du sagst, die Schwerkraft und die Trägheitskraft eines frei fallenden Körpers entgegengesetzt wären, so würden sie sich zu Null aufheben und ein losgelassener Körper schwebte still und regungslos im Raum wie im Variété eines Magiers.

Ja ist denn das so schwer vorstellbar ?
Die Trägheitskraft ist die Beharrungskraft, die einen Körper in dem Bewegungszustand halten will, den er im Moment einnimt.

Der freie Fall ist für deine Vorstellungskraft ein ungünstiges Modell.

Stell dir doch eine bewegliche Rinne vor:.
Ich lege eine Kugel darauf. Solange die Rinne waagrecht liegt,geschieht das, was du gesagt hast: Die Kugel bleibt ruhig liegen. Gravitationskraft und Trägheitskraft halten sich die Waage.
Wenn du die Rinne jetzt nach einer Seite neigst,wird die Gravitiation stärker als die Trägheit.
Die Kugel beginnt zu rollen. Aber nicht ruckartig, sondern beginnt langsam zu rollen
und wird immer schneller. Die Trägheit verliert den Kampf. Aber nicht spontan, sondern nach einem ganz genauen Gesetz:Die Geschwindigkeit ändert sich mit dem Quadrat der Zeit.
Die Kugel wird beschleunigt, aber die Trägheitskraft will das noch immer verhindern.

Jetzt kippe ich die Rinne, sodass die Kugel bergwärts rollen muss:
Jetzt bleibt die Kugel auch wieder nicht ruckartig stehen,sondern rollt aufgrund der Trägheit weiterJetzt ist für eine gewisse Zeit die Trägheitskraft stärker.
Die Schlussfolgerung aus dem Experiment:
Gravitation und Trägheitskraft sind je nach Situation nur proportional und in der
Wirkrichtung entgegengesetzt.
Erzeugt werden beide Kräfte aber von demselben Phänomen: Von der Masse des Körpers.
Deshalb die Aussage der SRT: gravitative und träge Masse sind äquivalent.

Und die Frage war:Bleibt die Masse eines Körpers immer gleich oder kann sie sich
ändern? Es stellt sich heraus, dass sich die Masse ändern kann aus verschiedensten Gründen.
Die Äquivalenz bleibt aber gleich.

Wie ist das dann in einem Beschleunigerring? Dass sich eventuell durch elektromagnetische Aufladung die Masse der Ionen erhöht ist denkbar. Das Verhältnis von träger und gravitiativer Masse müsste aber gleichbleiben.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon galactic32 » Fr 13. Nov 2009, 01:29

Chief hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Plus einem Anti-Elektron-Neutrino, das bei Beta- Zerfall eines Neutrons entsteht.

Gruss

Das ist zu verzweifeln! Bild
Wozu braucht man ein Neutrino????
Wie schafft man es, dass so viele Teilchen an einem Ort gleichzeitig aufeinander treffen? Bild

Gruß


Das brauchen diese Theretiker wohl um ihre Drehimpulserhltungsätze beizuerhalten!

Schaffen tun ließen sich diese es ganz einfach in dem diese an ihrem Hadron einfach mit Genug (positiver) Energie einen Neutrino-Anti-Neutrino Pärchen erzeugen, das ungewünschte Teilchen weg"schmeißen" (oder postuliren das es ausgesandt wird!).
Dann klappt so ein Theorie-Spielchen schon locker flocker.
Ok?
Gruß @
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon Mordred » Fr 13. Nov 2009, 15:57

Hallo Hannes !
Dein Beispiel mit der Rinne beschreibt das Verhältnis der Trägheit mit der Gravitation recht gut.


Hannes hat geschrieben:Erzeugt werden beide Kräfte aber von demselben Phänomen: Von der Masse des Körpers.

Richtig.

Hannes hat geschrieben:Und die Frage war: Bleibt die Masse eines Körpers immer gleich oder kann sie sich
ändern? Es stellt sich heraus, dass sich die Masse ändern kann aus verschiedensten Gründen.
Die Äquivalenz bleibt aber gleich.

Ja, ..immer aber im Verhältnis.

Hannes hat geschrieben:Wie ist das dann in einem Beschleunigerring? Dass sich eventuell durch elektromagnetische Aufladung die Masse der Ionen erhöht ist denkbar.

Wenn das MX10quant eine elektromagnetische Aufladung in Form eines spektralen Teils bekommt, dann addiert sich die Selbsterhaltungsmasse plus die Zunahme der spektralen energetischen Masse.
Das MX10quant wird also tatsächlich "schwerer"

Hannes hat geschrieben:Das Verhältnis von Träger und gravitiativer Masse müsste aber gleichbleiben.

Da nun aber die eigentliche gravitative Kraft des passiven, also des nicht beladenen MX10quants höher ist als es die Selbsterhaltungsmasse aufzeigen würde, wird eben nur soviel an energetischer Masse aufgenommen, bis das gravitative Feld des MX10quants gesättigt, also neutral wäre.
Somit bleibt die Gravitation des MX10quants in beiden Fällen (aktiv,(beladen)(photon)), wie inaktiv die selbe.



Mit Gruß zurück.
Mordred
 
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Re: Die Lichtuhr

Beitragvon galactic32 » Mo 16. Nov 2009, 06:35

""Ja, ..auch ich denke an die Endlichkeit des Universums."" hatte Mordred gesagt
und das schwirrte mir sich schon etwas länger vorher vor das dann mordred vorhatte undie zu tun.

Nur Eben der wesentlichste Punkt , da was ich meine in der Überendlichkeit ist die endlichkeit als >>kleinerer<< Teil enthalten (MengenLehre;geht bei meinem RegulationsSystemen für endlichkeiten, wir nehmen ein Höchstmaß vor und sprechen darunter), in Diesem Sinne ist auch das ich an die Endlichkeit denke zu verstehen , aber ich müßte jetzt noch einmal genauer nachschauen in welchem zusammenhang das gesagt wurde dennn mirschwebte meine Vorstellung von etwas dabei im Sinn,
dem siebten oder zubeachtenden achten Sinne dann.

---->http://www.mypicx.com/11132009/FuenfDBildSchatten/ <---- das meinem "jetzigen_mir" bewußten eben angemeinten Screenshotts.

Noch eine völlig andere Geschichte zu [wenn ich einaml multitaskSwitche][jetzt ist sie mir entfallen ich mach mal eien Schreibpauseach da hab ich eine andere in den sinn bekommen, zu unserem KinderlandZeitAlter:]
Während dieser BundesWehrZeit in unseren harten [NachkriegsZeiten der Heißen Phase und der sehr als Kalten nachgeposteten Phase ] wollte ich schon in dieses Formular etwas wie RaumPatroullie oder "RaumZeitKomando" nach Orion Neun Manier
zur Verteidigung Natürlich unseres Ganzen Planetens (sinngemäß auch Galaxie) beitragen.>Aber dann hatte man nur die wahl zwischen Herr LuftWaffe und Mariene und ich glaube wenn man es frei ließ wurde die automatisch treffendste auswahl
wohl der weg sein, aber dann, na ja so ein typ läßt sich von denen dann nicht so alles gefallebn und nachdem ich den untergruppenführer mal zurückschrie, dann hatte der "ausgeschisssen" wie es treffend in der Tötlichkeit dieses NotwehrSystems
aus dem heraus wir handelten zu bezeichnen war!

So ich sollteb hier nicht weiter alles zutexten , denn ich fühle für diese heutige morgensfrüh zu entstehende Zeit habe ich andere Tätigkeiten zu unternehmen in der welt ausserhalb dieserartiger Virtualität im rahmen unserer Maschienchen die wir COMPUTER nenn machen tun.
Bis der weil oder Unbis? galactic galactica@galacticus und schlus
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