Spacerat hat geschrieben:
JIT-Compiler werden aber nicht mehr auf einen schnellen GC ausgelegt, sondern mehr darauf, den Code soweit zu optimieren, dass möglichst wenig Garbage entsteht, z.B. durch verbesserte Escape-Analyse und Verwendung von Method-Stacks seit Java1.7 oder aber auch eine automatische Verteilung neuer Threads auf weniger belastete CPU-Kerne.
Sorry, aber das ist eine Ansammlung von Buzzwords fürs Bushit-Bingo. So ein Gefasel zum Thema gc.
Spacerat hat geschrieben:
Wieviel verstehst du von Real-Time-Programming, wenn du Java Stärken auf anderen Gebieten zusprichst, aber dennoch RTP damit nicht ausschliesst?
Wie meinen? Ich schliesse doch Real-Time-Anwendungen unter Java aus!
Spacerat hat geschrieben:
Kleiner Tipp: Mit VM-Sprachen fällt RTP komplett aus.
Ja eben, geht nicht unter Java.
Spacerat hat geschrieben:
deswegen heisst son Teil auch Virtual Maschine, aber egal.
Das Ding heisst VM, weil es nicht eine eigene Maschine ist, sondern seinerseits auf einer Maschine läuft. Java hat keinen Zugriff über die VM hinaus auf die HW, dass erledigt die VM. Damit lassen sich aber keine RT-Anwendungen schreiben, da keine Kontrolle über die zeitgenaue Abarbeitung der Anweisungen durch das Java-Programm möglich ist. Das ist z.B. für Maschinensteuerungen unerlässlich, da es nicht egal ist, ob die Messwerte ein paar ms früher oder später verarbeitet werden. Schon blöd, wenn in zeitkritischen Anwendungen plötzlich eine unkontrollierte gc dazwischenfunkt. Jetzt verstanden, was Real-Time-Programmierung ist? Nicht wahnsinnig schnell, sondern exaktes Zeitverhalten. Schnell sein darf es trotzdem.
Spacerat hat geschrieben:
Bei meinem Atommodell wird Fliehkraft in jedem erdenklichen Bezugssystem sein
Zurück zum Anfang: Fliehkraft ist per Definition eine Scheinkraft, die es nur in rotierenden Systemen gibt, um geradlinige, kräftefreie Bewegungen zu beschreiben. Somit ist es Quatsch, Fliehkraft in jedem Bezugssystem zu haben.
Mike