Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 13. Mai 2014, 21:43

Hi deejey,

was wir unter Masse verstehen ist gemeinhin an Materie gekoppelt. Materie besitzt (scheinbar) Masse. Energie ist an Materie gekoppelt. Freie Energie gibt es nicht, Energie ist ein Potential zur Bewegung. Heißes Wasser (schnelle, ungeordnete Bewegung der Wassermoleküle) kann kaltes Wasser (langsam) anstoßen und es erwärmen. Es findet eine Energieübertragung statt. Energie ist immer an Materie gebunden.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Di 13. Mai 2014, 22:04

McDaniel-77 hat geschrieben: Es findet eine Energieübertragung statt.


Könntest du mal eine Tasse Energie auf den Tisch giessen?


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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Di 13. Mai 2014, 22:12

McDaniel-77 hat geschrieben:Es war kein Problem für mich ein Vordiplom in Physik und ein Vordiplom in Chemie (Organisch & Anorganisch) erfolgreich abzuschließen.

Und da hat man dich mit sowas wie...

McDaniel-77 hat geschrieben:Ein Neutron ist so etwas, wie ein Wasserstoffatom, das besteht auch aus einem Proton und einem Elektron.

...durchkommen lassen?

McDaniel-77 hat geschrieben:Alle Vorgänge im Universum lassen sich rational und plausibel alleine durch die elektromagnetische Wechselwirkung der Elementarladungen erklären.

Alle bis auf...

McDaniel-77 hat geschrieben:Aus einem noch (mir) unbekannten Grund scheint es einen physikalischen Unterschied zwischen Elektronen und Protonen zu geben.

...und noch ein paar andere wahrscheinlich.

McDaniel-77 hat geschrieben:Freie Energie gibt es nicht!

Zumindest nicht im Sinn von https://www.google.at/search?q=freie+energie+parawissenschaft, wohl aber von https://www.google.at/search?q=freie+energie+helmholtz.

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 14. Mai 2014, 00:33

Lieber Kurt,

mir ist es schon klar, dass man Energie nicht auf den Tisch gießen kann, höchstens heißen oder kalten Kaffee. Es handelt sich um kalten Kaffee ;-).

Das Konzept der Energie vereinfacht aber die Beschreibung physikalischer Prozesse.

Hi Yukterez,

als ich meine wissenschaftliche Grundbildung genoss, war ich noch brainwashed, ein Mainstreamer wie du vielleicht sogar.

Helmholtz-Energie ist auch nur ein Konzept, echte "freie Energie" sind alle erneuerbaren Energien. Wind, Sonne, Wasser, Biomasse, alles wird von der Sonne angetrieben. Die Energie der Sonne ist frei und kostenlos, für irdische Maßstäbe unendlich verfügbar.

Ist es nicht großartig, wenn die neue Realitätstheorie die Vorgänge im für uns beobachtbaren Bereich des Universums (vom Atom bis zum Rand der Sichtweite des Kosmos) alles nur mit der elektromagnetischen Wechselwirkung erklären kann. Die Ursachen für die EM-WW werden immer ein Rätsel bleiben, da wir niemals die Welt der Dinge verlassen können. Wir bestehen nun einmal selbst aus Elementarladungen, alle Maschinen sind aus Atomen aufgebaut, Elektrizität ist alles was wir im Endeffekt nutzen können. Ich finde es jetzt nicht abwegig, davon auszugehen, dass die EM-WW das einzige Prinzip im Universum ist, nach dem alles zusammenhängt und fließt. Jeder Versuch phantastische Kräfte und zauberhafte Phantome zusätzlich in eine Theorie einzuführen, verschlechtert eine Theorie nur.

Eine Erklärung kann nur dann wahr sein, wenn es keine Ausnahmen gibt. Da die Gravitations-Kosmologie aber immer wieder zu Widersprüchen führt, kann sie nicht wahr sein, sie muss falsch sein. Dasselbe gilt für die Quantenmechanik. Entweder sie kann alle Vorgänge im Kosmos rational erklären oder nicht. Da sie es nicht kann, ist sie falsch.

Beim Doppelspalt-Experiment überlegt man erst gar nicht, warum sich hinter den Spalten ein Muster entwickelt, das einem Interferenzmuster ähnelt. Man sucht gar keine Erklärung dafür. Ein vernünftiger Wissenschaftler würde sich fragen, was denn der Spalt mit den Elektronen anstellt. Welchen Einfluss der Spalt auf die Elektronen nimmt.
Er würde mit verschiedensten Materialien arbeiten und unter unterschiedlichen Bedingungen die Experimente durchführen. Womöglich ändert sich das Muster, wenn das Spalt-Material sich im Zustand der Supraleitung befindet oder glüht.

Sollte sich das Muster bei einem glühenden Spalt ändern, dann könnte vielleicht der Spalt ursächlich für das Muster sein. Vielleicht kommt dann der eine oder andere Forscher auf die Idee, dass Atome keinen scharfen Rand haben und Elektronen des Strahls mit den Elektronen der Spaltränder wechselwirken und deshalb eine Beugung des Elektronenstrahls geschieht.

Konntest Du mir soweit folgen?

Grüße

McDaniel-77
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Mi 14. Mai 2014, 07:49

McDaniel-77 hat geschrieben:als ich meine wissenschaftliche Grundbildung genoss, war ich noch brainwashed, ein Mainstreamer wie du vielleicht sogar.

Und dann hast du irgendwann beschlossen, dir dein eigenes Süppchen zu kochen?

McDaniel-77 hat geschrieben:Die Energie der Sonne ist frei und kostenlos, für irdische Maßstäbe unendlich verfügbar.

Naja unendlich zwar nicht, aber an sonnigen Tagen hie auf der Erde doch ca. 1KW/m².

McDaniel-77 hat geschrieben:Ist es nicht großartig, wenn die neue Realitätstheorie die Vorgänge im für uns beobachtbaren Bereich des Universums (vom Atom bis zum Rand der Sichtweite des Kosmos) alles nur mit der elektromagnetischen Wechselwirkung erklären kann.

Wäre schön wenn sie es könnte, aber sie kann ja, wie du selber zugibst, nicht einmal erklären, dass das Elektron leichter als das Proton ist.

McDaniel-77 hat geschrieben:Jeder Versuch phantastische Kräfte und zauberhafte Phantome zusätzlich in eine Theorie einzuführen, verschlechtert eine Theorie nur.

Was würdest du sagen, wenn heute morgen dein Auto geklaut worden wäre, und auf der Wachstube würde man dir auf deine Anzeige gegen Unbekannt entgegnen, dass es wahrscheinlicher ist, dass du nie ein Auto hattest, als dass der heilige Bimbam es dir gestohlen hätte?

McDaniel-77 hat geschrieben:Eine Erklärung kann nur dann wahr sein, wenn es keine Ausnahmen gibt. Da die Gravitations-Kosmologie aber immer wieder zu Widersprüchen führt, kann sie nicht wahr sein, sie muss falsch sein. Dasselbe gilt für die Quantenmechanik. Entweder sie kann alle Vorgänge im Kosmos rational erklären oder nicht. Da sie es nicht kann, ist sie falsch.

Was dann mit deiner Theorie ist, die wie bereits bemerkt nicht mal den Unterschied Elektron zu Proton erklären kann, frage ich dann lieber erst gar nicht.

McDaniel-77 hat geschrieben:Beim Doppelspalt-Experiment überlegt man erst gar nicht, warum sich hinter den Spalten ein Muster entwickelt, das einem Interferenzmuster ähnelt. Man sucht gar keine Erklärung dafür.

Nein nein eh nicht...

McDaniel-77 hat geschrieben:Ein vernünftiger Wissenschaftler würde sich fragen, was denn der Spalt mit den Elektronen anstellt. Welchen Einfluss der Spalt auf die Elektronen nimmt. Er würde mit verschiedensten Materialien arbeiten und unter unterschiedlichen Bedingungen die Experimente durchführen. Womöglich ändert sich das Muster, wenn das Spalt-Material sich im Zustand der Supraleitung befindet oder glüht.

Dass du das noch nicht ausprobiert hast lässt dann also darauf schließen, dass du selber kein vernünftiger Wissenschaftler bist.

McDaniel-77 hat geschrieben:Sollte sich das Muster bei einem glühenden Spalt ändern, dann könnte vielleicht der Spalt ursächlich für das Muster sein.

Es geht bei diesem Experiment nicht um den einen Spalt, sondern um den anderen Spalt.

McDaniel-77 hat geschrieben:Vielleicht kommt dann der eine oder andere Forscher auf die Idee, dass Atome keinen scharfen Rand haben und Elektronen des Strahls mit den Elektronen der Spaltränder wechselwirken und deshalb eine Beugung des Elektronenstrahls geschieht.

Das ist bekannt, aber es erklärt nicht das beobachtete Muster.

McDaniel-77 hat geschrieben:Konntest Du mir soweit folgen?

Ich kann dir zwar folgen, bemerke aber, dass es ein Irrweg ist, auf dem du dich befindest.

Lieber dem Pfad der Wahrheit folgend,

Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 14. Mai 2014, 15:47

Ach Yukterez,

Mainstreamer haben es noch nie zu etwas gebracht. Nur wer selber denkt, bringt die Menschheit weiter. Alle großen und wichtigen Entdeckungen in der uns bekannten Menschheitsgeschichte gingen immer von einzelnen Personen aus (Sokrates, Euklid, Archimedes, Pythagoras, Galilei, Newton, Tesla, Faraday, Watt, Benz, Diesel, Gates & Jobs etc..).

Allein in Deutschland haben wir über 18.000.000 Wohngebäude. Unter der Annahme, jedes Gebäude hat ein Dach und jedes Dach bietet eine Fläche von 80 m², dann ließen sich 180 Gigawatt Peak erzeugen. Im Mittel scheint die Sonne etwa 1.000 Stunden im Jahr. Die Photovoltaik-Leistung würde sich jährlich bei 180 Terawattstunden einpendeln. Natürlich sind dazu noch Megawatt-Stromspeicher notwendig. Allein durch Photovoltaik wäre es einfach möglich 1/3 unseres Strombedarfs abzudecken. Der meiste Strom wird ja in der Industrie für kurzlebige Wegwerfprodukte verplempert. Sollten Großbetriebe, Super und Baumärkte auch noch ihre Dächer mit Photovoltaik zupflastern, dann geht's erst richtig los. Windenergie ist auch nachts verfügbar, jedes größere Dorf sollte nach Möglichkeit ein eigenes Windrad besitzen. Nach 5-10 Jahren ist so ein Windrad abgezahlt, obwohl der Strom nur für 5 Cent verrechnet wird.

Die sog. Mainstream-Theorie kann gar nichts erklären, sie beschreibt lediglich, die Ursachen werden nicht erforscht. Warum ein Elektron ein Elektron ist und ein Proton ein Proton, können wir niemals zufriedenstellend beantworten. Wir können aber mit diesen Axiomen arbeiten und die elektromagnetische Wechselwirkung erforschen. Nein, man hat es noch nicht getan, schon gar nicht mit der neusten Technologie. Coulomb liegt über 200 Jahre zurück.

Autos verschwinden nicht ohne Ursache!

Der Unterschied zwischen einem Proton und einem Elektron muss nicht erklärt werden, um mit der Realitätstheorie alle beobachtbaren Phänomene im Universum erklären/beschreiben zu können. Es wäre wünschenswert die Grundlagen der EM-WW mit Hilfe modernster Labortechnik zu überprüfen.

Beim Doppelspalt-Experiment wird eben nicht erklärt, was der Spalt damit zu tun hat. Es wird von Wahrscheinlichkeiten geschwafelt. Das Orbital eines Atoms ist per QM Definition der Bereich eines Atoms, indem man mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit die Elektronen vorfindet. Gilt natürlich alles nur für das Wasserstoffatom, sobald mehr wie zwei Objekte miteinander Wechselwirken, kann die Mathematik nichts mehr beschreiben.

Forschung
Ich habe leider nicht die Mittel in einem Labor solche Experimente durchzuführen oder in Auftrag zu geben.

Grüße

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon deejey » Mi 14. Mai 2014, 23:14

Warum ein Elektron ein Elektron ist und ein Proton ein Proton, können wir niemals zufriedenstellend beantworten.

Solche Fragen stellen sich richtige Physiker auch nicht :)
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Mi 14. Mai 2014, 23:26

Die behaupten aber auch nicht einfach ins Blaue, dass die Masse von der Ladung käme. In Anbetracht dessen, dass die Masse nämlich verschieden ist, während die Ladung bis auf die Vorzeichen gleich ist, müssten sie dann dafür zumindest eine gute Ausrede haben.

Nicht nach dem warum, sondern nach dem wie (rhetorisch) fragend,

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Kurt » Mi 14. Mai 2014, 23:29

deejey hat geschrieben:
Warum ein Elektron ein Elektron ist und ein Proton ein Proton, können wir niemals zufriedenstellend beantworten.

Solche Fragen stellen sich richtige Physiker auch nicht :)


Tja wo du recht hast hast du recht!!
(wozu sollten sie sich auch solche Fragen stellen, brauchts doch nicht, sie haben ja eine Theorie)
"Richtige" Physiker machen richtige Theorie, egal wie hirnrissig diese auch sein mag.

Kurt

(dir braucht man ja eh nicht zu sagen was Elektronen und Protonen sind, du verstehst es wahrscheinlich ja eh nicht, bist ament sogar ein -richtiger Physiker-?

Für die die Naturwissensdurstig sind:
Elektronen, so wie alle anderen Bausteine der Materie auch, bestehen aus Trägersubstanz.
Einer Menge der Substanz die durch ihr Schwingen in dieser Menge erhalten bleibt (genannt TB*).
Materie ist nichts anderes als Trägersubstanz.


* BT: Basisteilchen, das kleinste als Teilchen, also eine eigenständige Einheit, anzusehende -Materie-.

.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Do 15. Mai 2014, 14:49

Lieber Kurt,

ich finde, dass Du sehr oft die richten logischen Gedanken vertrittst. Aber wozu brauchst Du in Deiner Theorie noch diese mystischen Basis-Teilchen (BT)?

Ist es nicht vernünftig anzunehmen, dass diese Basisteilchen die Elektronen und Protonen sind, da man diese Teilchen auch tatsächlich freilegen und mit ihnen etwas anstellen kann?

Prinzipiell störe ich mich an zusätzlichen Annahmen die gemacht werden, um etwas zu erklären. Man sieht es am Beispiel der Photon, welche erfunden wurden um physikalische Beobachtungstatsachen, in bestimmten Fällen, plausibel zu erklären. Nur gibt es einen Haken, Photonen existieren nicht und sind nur ein Konzept. Ohne Materie keine "Photonen", ist wie mit dem Konzept der Energie, ohne Materie, keine Energie.

Wenn man genau hinschaut sieht man auch keine kleinen Kügelchen, sondern nur die elektronische Struktur. Atome und Elementarladungen haben einfach keinen Rand, sie sind das Ergebnis ihrer EM-WW.
IBM liefert hierzu sogar einen Film, hier nur ein Bild von Wiki:
Bild
Wie man sehen kann, gibt es eine wellenartige Fernwirkung der Atome auf ihr Umfeld, das ist die Natur der EM-WW.

Grüße

McDaniel-77
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