fallili hat geschrieben:Und wenn man nun diese beiden Wellen auf Längs- und Querarm "verteilt", um dem MMI zu entsprechen, dann sieht man dass natürlich eine Phasenverschiebung auftritt.
Du verstehst leider gar nichts. Alles Nonsens, was Du da daher argumentierst. Die Beziehung der Wellenlängen und der Geschwindigkeiten tritt immer, bei jeder Geschwindigkeit des MMI im Äther proportional zueinander auf! Und bei jeder Frequenz! Es ist völlig egal, welche Geschwindigkeit das MMI relativ zum Äther hat! Und diese Argumente a la "da wird doch eine Amplitude früher am Spiegel sein weil sie schneller ist als die andere" zeigen, dass Du die ganze Zeit nur Bahnhof verstehst. Dieses "früher" oder "später" kann nur ein Reflexionszeitpunkt sein, welcher dem Takt der konstanten Periodendauer folgt! "Früher" und "später" wird sich daher immer durch Einheiten dieser Periodendauer unterscheiden müssen, weil die Kreisfrequenz das erzwingt! "Früher" und "später" sind keine beliebigen Zeitpunkte, weil es im MMI keine halben Perioden gibt! Da bliebe T und f ja nicht konstant!
Und hier die Demonstration, dass es sehr wohl eine Rolle spielt, von welchem Bezugssystem aus man die Sache beurteilt!

- d_komp.jpg (29.46 KiB) 3590-mal betrachtet
1.)Wir verleihen dem Äther ein absolutes Koordinatensystem!
2.) Die falsche Anschauung, die sich ergibt, wenn man das MMI ruhen und den Äther strömen lässt! Ein Sender emittiert zu t=0 eine Amplitude, die während der beispielsweisen Periodendauer von 0,001 s von der Ätherströmung zurück getrieben wird und daher nach T auf x=4 landet. Den nächsten Amplituden ergeht es ebenso. Das Ergebnis ist eine verkürzte Welle mit verkürzten Wellenlängen, deren erste Wellenfront auf x=4 begonnen hat. Die Geschwindigkeit dieser Welle ist c-v im MMI, der Spiegel kann zum mit c-v berechneten Zeitpunkt keine Amplitude reflektieren! Da wird eine früher da gewesen sein und eine später kommen!
3.) Die richtige Anschauung im BS des Äthers! Der Sender emittiert zu t=0 eine Amplitude, die sich mit c 0,001 s lang bis zu x=6 bewegt, während dessen bewegt sich der Sender mit vt zu x=2 und emittiert die nächste Amplitude. Das Ergebnis ist wieder eine Welle mit verkürzten Wellenlängen, aber eine, deren erste Wellenfront bei x=6 beginnt. Die Welle ist also gegenüber dem absoluten BS des Äthers mit vt nach vorne verschoben! Der hier nun bewegte Spiegel wird nun der Amplitude, die er ruhend nicht reflektieren könnte (weil erstens T nicht konstant bliebe und zweitens zu diesem Zeitpunkt gar keine Amplitude ankommt!) , um vt davonlaufen und diese gerade dann reflektieren, wenn er zur nächsten Amplitude den Abstand der Original-Wellenlänge hat! T=const, lambda=const, f=const! Es erfolgt also eine totale Kompensation von v!
Die Wahl des BS macht eben tatsächlich einen gravierenden Unterschied, wenn man es mit einem Absolutsystem zu tun hat, wie es der Äther darstellt, wenn es ihn gibt! Ein ruhendes MMI mit durchströmtem Äther ist nicht dasselbe wie ein bewegtes MMI im ruhenden Äther! Das ist auch der Grund hiefür, dass angesichts der scheinbaren Invarianz der LG die Galileitransformation nicht funktioniert!
Grüße
Harald Maurer