Harald Maurer hat geschrieben:Die Animation ist falsch, weil sie nicht berücksichtigt, dass die beiden Spiegel (gleichzeitig bewegte Empfänger und bewegte) Sender) bei jeder Reflexion sich gegenüber dem Emissionspunkt am Strahlteiler an unterschiedlichen Orten befinden.
Erstmal. Sender und Empfänger sind unbewegt und befinden sich an fixen Orten. Das Medium und die Wellen sind darin bewegt. Und der Emissionspunkt liegt ebenfalls fest am ortsfesten Sender. In der nun vielfach gezeigeten Animation.
Die Reflexionen sind räumlich und zeitlich unterschiedlich, dies aber stets genau im Ausmaß der Periodendauer. Das liegt daran, dass ein Spiegel nur dann reflektiert, wenn er die Energie eines elektr. Feldes maximal aufgenommen hat, d.h. der Spiegel reflektiert nur ganze Amplituden. Die existieren aber nicht zu beliebigen Zeiten, sondern schwingen bildlich gesagt alle gleichzeitig im Takt der Kreisfrequenz hoch und daher ist eine Reflexion von vornherein nur möglich, die diesem Takt entspricht. D.h. die Reflexionen können nicht zu beliebigen Zeiten stattfinden.
So, dann mußt du diese Harald-Wellenmechanik patentieren lassen. Solange ist die klassische Wellenmechanik gültig, wonach die Reflexion stetig erfolgt, bei einem Phasensprung von pi.
Wie an der Reflexion der von rechts kommenden blauen Welle mit der reflektierten nach rechts laufenden roten Welle gezeigt:
http://www.leifiphysik.de/themenbereiche/elektromagnetische-wellen/lb/elektromagnetische-wellen-reflexion-mechan-wellen-5

Die "blaue" Primärwelle läuft von rechts nach links. Sie löst durch Anregung der Wand die von der Wand in beide Richtungen ausgehende, rot skizzierte Sekundärwelle aus.
Die "rote" Welle schwingt mit Phasenverzögerung von π achsensymmetrisch zur Wand. Die von der Wand ausgehende "rote" Welle ist rechts von der Wand zur "blauen" Welle gegenläufig und überlagert sich mit dieser zur violetten stehenden Welle mit doppelter Amplitude und einem Knoten direkt an der Wand. Links von der Wand sind "blaue" und "rote" Welle gleichläufig und gegenphasig. Sie heben sich dadurch auf.
Bei der Reflexion einer elektromagnetischen Welle verhält sich das elektrische Feld ähnlich wie eine mechanische Welle, die am festen Ende reflektiert wird.
Und nochmal in anderer Animtion der Vorgang bei einer solchen mechanischen Welle bei Reflexion am festen Ende. Die Reflexion der Wellen rot nach grün erfolgt stetig bei einem Phasensprung von pi. Die Überlagerung beider Wellen ergibt die stehende Welle. Das hatte ich ja schon früher erläutert
http://www.abi-physik.de/buch/wellen/reflexion-am-festen-losen-ende/
Das bedeutet, die tatsächlichen "Laufzeiten" sind immer ein Mehrfaches der Periodendauer, weil die Spiegel eben nicht zu beliebigen Zeitpunkten reflektieren können. Liegt der berechnete Zeitpunkt außerhalb dieses Taktes, so erfolgt keine Reflexion, da zu diesem Zeitpunkt gar kein Maxima eines elektr. Feldes existiert!
Das ist aber deine Erfindung, die mit der oben gezeiget Wellenmechanik nichts gemein hat. Bei der Reflexion sind die Maxima nicht ausgezeichnet, jede Welle wird über ihre gesamte Länge stetig zu jedem Zeitpunkt so reflektiert, wie oben gezeigt.
Deshalb ist deine private Reflexionphantastik ungültig, die oben gezeigte Wellenmechanik richtig und das MMX funktionstüchtig.
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