Highway hat geschrieben:Also irgendwas ist doch hinten und vorne faul bei allen Simulationen (meine eingeschlossen) die wir bisher vorgestellt haben.
Ja, die Simulationen sind alle deshalb falsch, weil versucht wird, eine einzelne Amplitude auf ihrem Weg zu verfolgen. Doch Laufzeiten dieser Amplitude sind irrelevant.
Der Sender setzt eine entweder gestauchte oder gedehnte Welle in das Medium:

- rekombination_der_welle.png (8.56 KiB) 4460-mal betrachtet
Es kommt nicht darauf an, Weg und Laufzeit einer bestimmten Amplitude zu verfolgen, sondern es ist zu untersuchen, ob in dem Moment, in welchem eine Amplitude vom Sender emittiert wird, auch gleichzeitig eine am Spiegel reflektiert wird. Und das ist der Fall, weil Sender und Empfänger diese Welle mit festem Abstand entlang fahren, und der Empfänger damit die Ursache für die Stauchung oder Dehnung der Welle, nämlich die Bewegung des Senders, wieder durch seine gleichsinnige Bewegung aufhebt.
Alle diese Animationen mit den einzelnen dahin laufenden Amplituden und ihren Laufzeiten sind Unsinn. Welche Amplitude gleichzeitig mit der gerade emittierten reflektiert wird, ist völlig egal. Jedenfalls ändert sich eine einmal gegebene Sende-Empfangs-Situation nicht mehr und bleibt unabhängig von Richtung und Geschwindigkeit des Mediums in Bezug zum Apparat. Die Beibehaltung des einmal gegebenen Takts an den Reflexionspunkten des MMI verhindert die interferometrische Messung eines "Ätherwinds". Aufgrund der Kompensation von v ruht der Apparat quasi im Medium, auch wenn sich das Medium bewegt!
Grüße
Harald Maurer