LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 15:15

REBE hat geschrieben:Weder noch. Der Gummiball/Billardkugel fliegt weder eine krumme Bahn noch einen schrägen Aufprall sondern gerade zur Wand und wieder zurück.
Zum Verständnis: Die Lichtuhr wurde erfunden um etwas deutlich zu machen und zwar 1. einen schrägen Verlauf und 2. dadurch die Zeitdehnung zu errechnen. Die Funktion der Lichtuhr ist aber nur ein Impuls der zwischen zwei Spiegeln rauf/runter geht und jeweils eine Sekunde braucht. In Ruhe alles soweit in Ordnung. In Bewegung geht der Impuls auch jeweils eine Sekund rauf/runter ohne einen schrägen Verlauf zu nehmen. Der schräge Verlauf ist nur imaginär und wird benutzt um den Leuten Sand in die Augen zu streuen. Der behauptete schräge Verlauf existiert nicht. Wie auch? Wenn der Impuls einmal rauf geht wie soll er zur gleichen Zeit eine Gerade rauf vornehmen und zur gleichen Zeit eine Schräge? Einmal 1 Sekunde rauf und im gleichen Moment eine verlängerte Zeit für den schrägen Verlauf in Anspruch nehmen?

Etwas zu messen und zu interpretieren ist noch relativ einfach, aber "die Natur richtig verstehen" ist - sei mir da nicht böse - ein Traum.

Hier will ich nur soviel dazu sagen die „Expansion des Raumes“ ist keine Physik und keine Wissenschaft genau wie die schräge Linie ist das Humbug. Raum ist nichts und Nichts kann sich nicht ausdehnen.
Die Natur richtig verstehen – ich träume gern, aber nicht vom senkrecht fallenden Regen der schräg fällt.


Hallo REBE,

wenn Du eine Billiardkugel schräg an die Bande schiesst, macht die keinen Sinus, sondern prallt - darum habe ich Einfalls-/Ausfallswinkel erwähnt - im gleichen Winkel ab, in dem sie angekommen ist. Wenn Du einen steilen Winkel nimmst, macht die Kugel das auch mehrfach so. Genau so macht das das Licht auch. Der schräge Verlauf des Lichtes ist daher schon ein physikalischer Effekt - wenn auch in der LU nicht so, wie es dargestellt wird. Ich habe es ja weiter vorne schon erklärt. Wenn die LU steht und der Beobachter vorbeifliegt, dann sieht der Beobachter den schrägen Strahl. Der geht nicht wirklich schräg, aber er sieht es trotzdem so - ein Scheineffekt. Hast Du gelesen, was ich vorher geschrieben habe? Der tatsächlich schräge Lichtstrahl ist der, der von vorne herein schräg aus der Quelle kam. Daher ist der erstens unbrauchbar um Lichtlaufzeiten zu messen und zweitens gar nicht vorhanden, wenn man einen Laser nimmt. Nimmt man einen Kugenstrahler ist der Strahl tatsächlich vorhanden, hat aber trotzdem nichts mit dem senkrechten Strahl zu tun.

Naja, wir wissen nicht was die Leute alles in 100, 1000, 1000000000 Jahren wissen, falls es da noch Menschen geben sollte. Ich denke nicht, dass das Universum irgendwelche Mysterien beinhaltet, nur wir sind halt einfach noch zu blöd, das zu sehen.

Das mit dem Raum muss man auch differenzieren. Für die einen ist Raum nichts, für die anderen ist Raum=Äther, für wieder andere ist Raum=Quantenvakuum usw usf. Je nach Betrachtungsweise kann dann auch der Raum ein Objekt sein. Schlussendlich kann man Raum auch einfach als Messgröße betrachten. Wenn ich einen Luftballon aufblase, nimmt er mehr Raum ein als unaufgeblasen. Hier ist Raum einfach eine Größe.

Die Sache mit dem Fernrohr ist auch ganz einfach. Ernst hat da nämlich gar keinen Regen reingezeichnet. Die Abbildung beschreibt, wie das Sternenlicht in ein von der Erde bewegtes Fernrohr fällt. Würde man die Erde und das Fernrohr als still stehend betrachten, würde sich das Universum um die Erde drehen, dann wäre das rechte Bild richtig. Der stehende Beobachter interpretiert das auch genau so, da er sich als Ruhend sieht. In jedem Fall aber bewegt sich der Regen mit der Erde mit und ist nicht an den Sternen festgenagelt, aber das ist wohl zu hoch für unseren Ernst. Der meint, der Regen bleibt im Bezug zum Universum stehen während sich die Erde dreht, daher nimmt er falsche Schlussfolgerungen an.

In Wirklichkeit ist der Beobachter mit dem Fernrohr ja still, für den fällt selbstverständlich auch der Regen senkrecht, da gibt es nichts zu rütteln.

Herzliche Grüße
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mi 16. Apr 2014, 17:26

Jondalar hat geschrieben:Die Darstellung ist weder falsch, noch unzutreffend, nur eben für Regen nicht, aber für Sternenlicht finde ich da keinerlei Fehler.

Wie kann nur ein einzelner Mensch so blind sein?
Licht zeigt Aberration, aber Regen nicht???? :lol: :lol: :lol:
Es ist der gleiche Mechanismus. Lediglich unterscheiden sich die Geschwindigkeiten, wie du ja bereits messerscharf erkannt hast.
Mechanik Unterstufe.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Jondalar und All widerlegen die Welt

Beitragvon Yukterez » Mi 16. Apr 2014, 17:48

Dabei liegt der Vergleich doch auf der Hand:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aberration_(Astronomie) hat geschrieben:Die Zusammenhänge sind hier ähnlich wie bei einem bewegten Beobachter, der die Richtung der auf ihn einprasselnden Regentropfen bestimmen will.

Ihn mit der Nase darauf stoßend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14687
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: LICHTUHR

Beitragvon Jondalar » Mi 16. Apr 2014, 17:53

Ernst hat geschrieben:Wie kann nur ein einzelner Mensch so blind sein?

Es ist der gleiche Mechanismus. Lediglich unterscheiden sich die Geschwindigkeiten, wie du ja bereits messerscharf erkannt hast.
Mechanik Unterstufe.


Ja, das frage ich mich auch.

Ich kann Dir jetzt also eine ballern - so eine richtige Watsch geben - und wir sagen dann dem Richter, dass ja eigentlich nur Dein Kopf an meine Hand geflogen kam. Ist ja der gleiche Mechanismus.......

Es wird immer langweiliger mit einer bestimmten Kategorie von Leuten zu diskutieren. Keine Ahnung haben aber die Fresse weiter auf, als ein Krokodil beim Gähnen.
Jondalar
 
Beiträge: 1592
Registriert: Di 25. Jun 2013, 17:03

Eine schallende Ohrfeige für Johlandar

Beitragvon Yukterez » Mi 16. Apr 2014, 18:00

Jonderlahr hat geschrieben:Ich kann Dir jetzt also eine ballern - so eine richtige Watsch geben

Jodelnarr.gif
Jodelnarr.gif (437.48 KiB) 4082-mal betrachtet

Der Regen fliegt parallel zum Brett. Das Brett wiederum liegt schief. Daraus folgt logisch, dass der Regen schief fällt.

Bild, Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14687
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Jondalar und All widerlegen die Welt

Beitragvon Ernst » Mi 16. Apr 2014, 18:44

Yukterez hat geschrieben:Dabei liegt der Vergleich doch auf der Hand:

http://de.wikipedia.org/wiki/Aberration_(Astronomie) hat geschrieben:Die Zusammenhänge sind hier ähnlich wie bei einem bewegten Beobachter, der die Richtung der auf ihn einprasselnden Regentropfen bestimmen will.

Ihn mit der Nase darauf stoßend,

Yukterez

Du must ihm das größer hinschreiben:

Wiki hat geschrieben:Die Zusammenhänge sind hier ähnlich wie bei einem bewegten Beobachter, der die Richtung der auf ihn einprasselnden Regentropfen bestimmen will.

.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Mi 16. Apr 2014, 18:50

Jondalar hat geschrieben:Es wird immer langweiliger mit einer bestimmten Kategorie von Leuten zu diskutieren. Keine Ahnung haben aber die Fresse weiter auf, als ein Krokodil beim Gähnen.

Zweifellos. Das sind solche Leute, die selbst nach kindgerechter Erläuterung nicht verstehen, daß Aberration sowohl bei Licht als auch bei Regentropfen auftritt.
Vermutlich hilft dir da auch keine kindgerechte Animation, die Yuki extra für dich gemacht hat.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Jonderlahr kommt vom Regen in die Traufe

Beitragvon Yukterez » Mi 16. Apr 2014, 18:51

Ich frage mich nur was er mit seiner Sinuskurve will. Meint er, der Regentropfen würde im freien Fall beschleunigen, und damit den Winkel verzerren? Auch das ist ein Irrtum, denn der Regentropfen hat seine Freifallgeschwindigkeit schon sehr lange bevor er am Boden aufkommt erreicht.

Es drehend und wendend, aber trotzdem keinen Sinn darin findend,

Yukterez
Yukterez
 
Beiträge: 14687
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Jonderlahr kommt vom Regen in die Traufe

Beitragvon Ernst » Mi 16. Apr 2014, 18:53

Yukterez hat geschrieben:Ich frage mich nur was er mit seiner Sinuskurve will. Meint er, der Regentropfen würde im freien Fall beschleunigen, und damit den Winkel verzerren? Auch das ist ein Irrtum, denn der Regentropfen hat seine Freifallgeschwindigkeit schon sehr lange bevor er am Boden aufkommt erreicht.

Sind ja keine Irrtümer. Ist nur einfach fehlendes Wissen.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Eine schallende Ohrfeige für Johlandar

Beitragvon All » Mi 16. Apr 2014, 19:01

Yukterez hat geschrieben:
Jonderlahr hat geschrieben:Ich kann Dir jetzt also eine ballern - so eine richtige Watsch geben

Jodelnarr.gif

Der Regen fliegt parallel zum Brett. Das Brett wiederum liegt schief. Daraus folgt logisch, dass der Regen schief fällt.

Bild, Yukterez


Vielleicht beobachtest du auch falsch. ;) Trotz Brett fällt der Tropfen senkrecht auf den Boden. Aus Sicht des Tropfens.
All
 
Beiträge: 2171
Registriert: Mo 5. Sep 2011, 07:53

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 15 Gäste