Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Yukterez » Fr 11. Apr 2014, 14:49

Hannes hat geschrieben:Dass es kosmologische Rotverschiebung gibt, bestreite ich ja nicht.

Schön, nur dass von der hier nicht die Rede ist. Ich habe sowohl die Formel für Bewegung im lokalen Minkowskiraum, die für die Expansion und jene für die Gravitation gepostet. Wenn du die trotz Titel und Beschreibung nicht unterscheiden und kombinieren kannst, dann wünsche ich dir herzliches Beileid, aber bei mir kommt genau das raus, was offiziell auch rauskommen sollte. Wenn "meine" Formel deiner Meinung nach trotzdem nichts taugt, dann taugst du wahrscheinlich selber nichts!

Frequenzverschiebung nach Bewegung und Gravitation: http://yukterez.enabled.io/forum/phpBB3/viewtopic.php?f=7&t=75
Frequenzverschiebung nach Expansion: http://yukterez.enabled.io/forum/phpBB3/viewtopic.php?f=7&t=43

McDaniel hat geschrieben:die Fehler der GPS-Satelliten-Uhren sind auch pro Sekunde angegeben

Es wird der dimensionslose Faktor angegeben.

McDaniel hat geschrieben:Übrigens wird man vereinfacht annehmen, dass GPS-Satelliten alle den gleichen Einflüssen aus Geschwindigkeit und Schwerkraft ausgesetzt sind

Zurecht.

McDaniel hat geschrieben:schon aus diesem Grund kann man auf die Justage der Uhren verzichten, weil sie ja alle gleichmäßig falsch gehen müssten

Dann würde dein Empfänger die falsche Zeit empfangen und daraus die falsche Laufzeit und somit Entfernung zum Satelliten errechnen, was wiederum fatale Folgen bei der Positionsbestimmung hätte.

Logisch denkend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon DerDicke » Fr 11. Apr 2014, 17:42

McDaniel-77 hat geschrieben:Aus der einsteinschen Lehre geht aber hervor, dass die Uhren erst durch das Erscheinen des Beobachters falsch gehen und dieses Falschgehen durch die relativen Geschwindigkeiten der Uhren zum Beobachter entsteht.

Das tut weh!
Der Herr verwechselt den Beobachterbegriff der RT (Synonym zu Koordinatensystem) mit der Dekohärenz in der Quantenmechanik.


McDaniel-77 hat geschrieben:Anstatt sich dem Risiko einer falschen Beobachtung, durch das Erscheinen eines unzuverlässigen Beobachters, auszusetzen, sollte man lieber den Blick von außen versuchen.

Die Welt durch die Brille Gottes sehen zu können widerspricht aber wieder dem Relativitätsprinzip. Demzufolge sind alle inertialen Beobachter gleichberechtigt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 18:41

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:2. ist nicht falsch.
Der SAT sagt dem Empfänger nicht wo er sich gerade befindet, der SAT teilt dem Empfänger seine Bahn mit! (in den Daten die er mit 50 Hz verbreitet)

Der Sat teilt dem Empfänger die Bahndaten mit und die GPS-Systemzeit als "Time of Applicability" ! Aufgrund dieser Angaben kennt der Empfänger den Standort des Satelliten!


Nein, der Empfänger muss wissen zu welchem Zeitpunkt, GPS-Systemzeit, ein bestimmtes Signal gesendet wurde.
Dann muss er wissen wie die Bahn des bestimmten SAT verläuft.
Er braucht also erstmal die Bahndaten des betreffenden SATs, diese wurden ihm, von SATs übermittelt (welcher das gemacht hat ist egal).

Er muss sich auf die GPS-Zeit -einphasen-, das kann auch über Offsetwerte gemacht werden, auch die Uhr des Empfängers braucht damit nicht konform gehen, es reicht eine reine Softuhr aus.
Jedenfalls muss der Empfänger sie Systemzeit kennen.

Damit er sich überhaupt auf die Systemzeit einrichten kann wird ihm (über den Umweg der SATs), die Systemzeit mitgeteilt.
Da die SATs diese selber aber nicht verwenden wird dem Empfänger der Fehler (seiner Uhrzeit zur GPS-Zeit) des jeweiligen SAT mitgeteilt.

Erst dann ist der Empfänger in der Lage festzustellen von welchem Punkt der Bahn des SAT ein bestimmter Zustand innerhalb der Datensendung gesetzt wurde.
Er kann dann, aufgrund der Laufzeit dieses einen Signalfussels den Abstand, und somit die Signallaufdauer zu eben diesem einem Punkt im Koordinatensystem, feststellen.

Im SAT selber ist die Systemzeit nicht wichtig denn sie wird nicht gebraucht.
Die Steuerung des SAT erzeugt aus dem Takt der Atomuhr, die nicht synchronisiert ist, sämtliche Signale die ausgegeben werden.

Dazu zählen die beiden Sendefrequenzen, der GOLD-Code, die "23 Mhz", die 50 Hz, die militärischen Info und der ganze Schwanz der noch so rumgeistert.

Der Empfänger muss den SAT kennen (GOLD code), die ms seit Sonntag Nacht (also die Anzahl der gesendeten GOLD-Codes), weitere Infos zum Datum (in den Frams enthalten), den Fehler der SAT-Uhr zur GPS-Zeit (in den Frams enthalten), die Bahndaten des SAT selber (auch in Frams vorhanden).

Das alles muss er wissen damit er zwei Punkte händeln kann, einer ist im Koordinatensystem oben auf Kreisbahnhöhe, einer im Koordinatensystem herunten auf der Erdobefläche.
Die Aussage dass der SAT dem Empfänger, so wie hier schon angeklungen, seinen momentanen Standort und die Systemzeit runtersendet (so nach dem Motto: ich bin gerade hier und es ist gerade xx) ist einfach nur zu kurz gegriffen, denn das findet nicht statt.

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Re: Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 18:51

Yukterez hat geschrieben:
McDaniel hat geschrieben:schon aus diesem Grund kann man auf die Justage der Uhren verzichten, weil sie ja alle gleichmäßig falsch gehen müssten

Dann würde dein Empfänger die falsche Zeit empfangen und daraus die falsche Laufzeit und somit Entfernung zum Satelliten errechnen, was wiederum fatale Folgen bei der Positionsbestimmung hätte.

Logisch denkend,


Die Entfernung zum SAT ändert sich aber doch dauernd.
Ausserdem läuft das Signal doch vom SAT mit c weg (aus seiner Sicht), kommt beim Empfänger mit c an (aus dessen Sicht), die Blauverschiebung ist ja auch noch da.

Wie schafft es der Empfänger das alles zu kompensieren damit er
- die richtige Systemzeit mitkriegt, die Entfernung zum SAT (äh, der ist aber inzwischen schon ganz wo anders)
- dann daraus sein Abstand zu (zu was eigentlich) berechnen kann.

Kurt

(und das für jeden SAT anders) (toll dieses GPS) (oder arbeitet es -ganz- normal und absolut logisch)
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Re: Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Yukterez » Fr 11. Apr 2014, 18:59

Kurt hat geschrieben:Die Entfernung zum SAT ändert sich aber doch dauernd.

Man kann den Sat ja auch schwer im nicht vorhandenen Äther annageln.

Kurt hat geschrieben:Ausserdem läuft das Signal doch vom SAT mit c weg (aus seiner Sicht), kommt beim Empfänger mit c an (aus dessen Sicht)

Deshalb kann man triagulieren.

Kurt hat geschrieben:die Blauverschiebung ist ja auch noch da

Die stört mich nicht.

Kurt hat geschrieben:Wie schafft es der Empfänger das alles zu kompensieren damit er
- die richtige Systemzeit mitkriegt, die Entfernung zum SAT (äh, der ist aber inzwischen schon ganz wo anders)
- dann daraus sein Abstand zu (zu was eigentlich) berechnen kann.

Diese Frage wurde dir schon zu oft beantwortet.
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Re: Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 19:40

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Entfernung zum SAT ändert sich aber doch dauernd.

Man kann den Sat ja auch schwer im nicht vorhandenen Äther annageln.

Also kein Eingehen um nicht in Erklärungsnot zu geraten.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ausserdem läuft das Signal doch vom SAT mit c weg (aus seiner Sicht), kommt beim Empfänger mit c an (aus dessen Sicht)

Deshalb kann man triagulieren.


Also Kleinrechnen damits wieder passen soll.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:die Blauverschiebung ist ja auch noch da

Die stört mich nicht.


Tja, die ist also ab nun nicht mehr existent (hats wohl irgendwo geklingelt).

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie schafft es der Empfänger das alles zu kompensieren damit er
- die richtige Systemzeit mitkriegt, die Entfernung zum SAT (äh, der ist aber inzwischen schon ganz wo anders)
- dann daraus sein Abstand zu (zu was eigentlich) berechnen kann.

Diese Frage wurde dir schon zu oft beantwortet.


Soso, blinde Behauptungen auch noch um nichts sagen zu müssen (oder nicht zu können).

Kurt

(Die hochgelobten " GPS bestätigt tagtäglich tausendfach die RT(Gespinnste) aufs genaueste" sind wohl nicht zu halten, gehst du nun dazu über die "Beweislast" unzudrehen?)
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Re: Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Yukterez » Fr 11. Apr 2014, 21:00

Kurt hat geschrieben:Also kein Eingehen um nicht in Erklärungsnot zu geraten.

Was für eine Erklärungsnot? Ich habe nicht vor dir ein GPS-Gerät zu verkaufen, deswegen darfst du meinetwegen auch gerne belehrungsresistent bleiben.

Kurt hat geschrieben:Soso, blinde Behauptungen auch noch um nichts sagen zu müssen (oder nicht zu können).

Zumal man dir ja auch nicht wirklich etwas sagen kann, ist es mir ganz recht, dass man dir auch nicht auf alles etwas sagen muss. Es reicht mir zu wissen, dass ein Interessierter Mitleser alle relevanten Informationen findet.

Deine ewigen Wiederholungen nicht mitmachend,

Yukterez
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Re: Wenn Blinde über Farben reden

Beitragvon Kurt » Fr 11. Apr 2014, 21:50

Yukterez hat geschrieben:
Deine ewigen Wiederholungen nicht mitmachend,


Jaja, ich weiss das nichts kommt.

Kurt

(hast du eine Aussage zur -Blauverschiebung-?)
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Hannes » Fr 11. Apr 2014, 21:55

Kurt,
(Die hochgelobten " GPS bestätigt tagtäglich tausendfach die RT(Gespinnste) aufs genaueste" sind wohl nicht zu halten, gehst du nun dazu über die "Beweislast" unzudrehen?)

Das Umdrehen der Beweislast ist eine Taktik, die ich schon sehr lange von den Relativisten kenne.
Die unbestrittene Tatsache, dass man Doppler-Effekte messen kann, ist bereits der beste Beweis gegen die Invarianz.
Am besten beweist es der doppelte Doppler: bei Austritt aus der Sternatmosphäre und bei Eintritt in die Erdatmosphäre.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Harald Maurer » Fr 11. Apr 2014, 22:04

Kurt hat geschrieben:Damit er sich überhaupt auf die Systemzeit einrichten kann wird ihm (über den Umweg der SATs), die Systemzeit mitgeteilt.
Da die SATs diese selber aber nicht verwenden wird dem Empfänger der Fehler (seiner Uhrzeit zur GPS-Zeit) des jeweiligen SAT mitgeteilt.

Blödsinn. Natürlich verwenden die SATs die GPS-Systemzeit! Der Empfänger erhält den Sendezeitpunkt in GPS-Systemzeit. Also muss der SAT diese Systemzeit wohl verwenden.
Kurz gesagt ist es so, wie man in Wikipedia lesen kann:

"Die Distanzmessung wird durchgeführt, indem das empfangene Signal seinen Sendezeitpunkt als Code „mitbringt“ – und zwar als GPS-Systemzeit im Moment der Sendung. Hätte der Empfänger das exakte GPS-Zeitsystem, könnte er die Laufzeit als die Differenz zwischen Sende- und Empfangs-Uhrzeit bestimmen. Allerdings ist die Empfängeruhr zunächst nicht genau mit der GPS-Zeit synchronisiert. Die Differenz wird als zusätzliche Unbekannte bei der Ortsbestimmung angesetzt. Weil nun vier Unbekannte (drei Ortskoordinaten und eine Zeitkonstante) zu bestimmen sind, werden auch vier Gleichungen benötigt. Diese vierte Gleichung erfordert die Hinzunahme der Entfernung zu einem vierten Satelliten."

Noch kürzer gesagt: "Über die C/A-Daten teilt jeder Satellit seine Bahndaten, die Ephemeriden, und den Sendezeitpunkt dem Empfänger mit."

In welcher Form diese Mitteilungen erfolgen, und speziell die rein mathematische "Synchronisation" der Empfangszeit zur GPS-Systemzeit erfolgt (Differenzbildung aus den Sendezeitpunkten von 4 Satelliten, da vom Fehler der Empfängeruhr alle Sendezeitpunkte der SATs gleichermaßen betroffen sind), kannst Du dem ausgezeichneten Artikel bei Wikipedia entnehmen. Hier der Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/GPS-Technik
Also bitte alles mal genau studieren und keine selbst zusammen gereimten Prozeduren absondern!

Grüße
Harald Maurer
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