LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mi 9. Apr 2014, 21:14

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eins hätte ich noch gerne anders.
Verwende zwei Aufweitlinsen (eine weiter vorne) und zwei (identische und mit gleicher Phasenlage) einkommende "Strahlen" von denen jeder seine Linse trifft und einen Leuchfleck produziert.
....
Noch einfacher (verständlicher) wäre das alles darzustellen wenn zwei -Strahlen kommen die aus unterschiedlicher Richtung die Leuchtfläche treffen.
Dann ist die Laufzeitverschiebung, die das Muster erbringt, direkt mit aufgeweiteten "Strahllänge" kurz vor, bzw. auf dem Schirm, darstellbar.

Sicher, das Prinzip der Entstehung der Streifen wäre auch so darstellbar. Das wäre dann aber nicht mehr die Hardware des MMI.

Dadurch ist es nicht nötig sich die verstellten Spiegel vorzustellen

Wen das dauerhaft überfordert, der versteht's ohnehin nicht.

Es ist ganz einfach, klar.

Damit dürfte alle Zweifel bezüglich der Funktionsfähigkeit des MMI und des Effektes beim MM Experiment dann hoffentlich endgültig ausgeräumt sein. :)


Glaub ich nicht, das Thema was schon öfters dran und es zeigt sich dass noch nicht ganz verstanden ist.

Ausgehend von dem was in den -schlauen Büchern- über Licht steht, davon dass Licht eine Transversalwelle mit Kügelchencharakter sein soll, ist es schon verständlich wenns nicht klar werden will wie das Muster zustande kommt.
(ist ja schon daran zu sehen dass immer Wellen übereinander gezeichnet werden und dann das Phasenverhältnis der beiden ein Muster am Schirm zustande bringen sollten.
Geht nicht, ist nicht denn:
Die "Wellen" laufen unabhängig voneinander (sie addieren sich unterwegs nicht).
Die Wellen erzeugen kein Muster, sondern das Lichtsignal dass auf Leuchtfläche die dortige Materie anregt und deren Anregung wir dann sehen.
Licht ist unsichtbar, das was Licht anrichtet ist für unsere Augen sichtbar.

Es ist kein Wunder wenn da so manchens Gehirn rebelliert, wirklich nicht.
(schliesslich hat er ja was ganz anderes gelernt, denkt im Wellen usw.)

Am ehesten lässt sich die Musterbildung mit Schall, unter Verwendung von Lautsprechern usw. darstellen.
(Licht ist auch nichts anderes, nur ein bisserl schneller und sein Medium ist ungeheuer hart).


Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Do 10. Apr 2014, 13:46

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Damit dürfte alle Zweifel bezüglich der Funktionsfähigkeit des MMI und des Effektes beim MM Experiment dann hoffentlich endgültig ausgeräumt sein. :)


Glaub ich nicht, das Thema was schon öfters dran und es zeigt sich dass noch nicht ganz verstanden ist.


Na gut, dann füg ich zur Vervollständigung noch eine Darstellung der Entstehung einer Phasendifferenz im MMI infolge Ätherströmung ein:

MM Entstehung Phasendifferenz.JPG
MM Entstehung Phasendifferenz.JPG (35.03 KiB) 3871-mal betrachtet

Zur Anzeige des kompletten Bildes bitte auf das Bild klicken!

Die mittlere Geschwindigkeit der Welle im zur Ätherströmung parallelen Arm w_mittel-p ist kleiner als als die mittlere Geschwindigkeit der Welle im zur Ätherströmung senkrechten Arm w_mittel_s.

w_mittel_s - w_mittel-p = sqr(c²-v²) - c(1-v²/c²) = c*sqr(1-v²/c²) - c(1-v²/c²) = c [sqr(1-v²/c²) - (1-v²/c²)]

Darum hat die gleichzeitig gestartete und über den senkrechten Weg gelaufene Welle am Ende einen Weg-Vorsprung gegenüber der über den parallelen Weg gelaufenen Welle. Die Phasen beider Wellen sind gegeneinander versetzt..
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 10. Apr 2014, 18:29

Ernst hat geschrieben:Die mittlere Geschwindigkeit der Welle im zur Ätherströmung parallelen Arm w_mittel-p ist kleiner als als die mittlere Geschwindigkeit der Welle im zur Ätherströmung senkrechten Arm w_mittel_s.

w_mittel_s - w_mittel-p = sqr(c²-v²) - c(1-v²/c²) = c*sqr(1-v²/c²) - c(1-v²/c²) = c [sqr(1-v²/c²) - (1-v²/c²)]

Darum hat die gleichzeitig gestartete und über den senkrechten Weg gelaufene Welle am Ende einen Weg-Vorsprung gegenüber der über den parallelen Weg gelaufenen Welle. Die Phasen beider Wellen sind gegeneinander versetzt..
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Ja Ernst, das ist gut, ergibt aber einen Helligkeitspunkt der, je nach Phasenlage der beiden "Strahlen" zueinander entsprechend hell ist, zeigt aber kein Muster.
Nur wenn gezeigt wird wie die Helligkeit jedes einzelnen Punktes des Schirm entsteht wird der Rest auch sonnenklar.

Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Do 10. Apr 2014, 19:20

Kurt hat geschrieben:Ja Ernst, das ist gut, ergibt aber einen Helligkeitspunkt der, je nach Phasenlage der beiden "Strahlen" zueinander entsprechend hell ist, zeigt aber kein Muster.
Nur wenn gezeigt wird wie die Helligkeit jedes einzelnen Punktes des Schirm entsteht wird der Rest auch sonnenklar.

Dazu hatte ich ja vorher ein gesondertes Bild gemacht. Das zeigt die Methodik der Gewinnung eines Interferenzmusters aus zwei kohärenten allgemein phasenverschobenen Wellen.
Letztes Bild zeigt die Entstehung dieser Phasenverschiebung beider Wellen infolge Ätherwind.
Beide Bilder im Kontext zu sehen; soviel Intellekt kann man wohl voraussetzen.

Mit beiden Bildern zusammen sollten eigentlich alle Unklarheiten beseitigt sein: Zweifellos ist das MMI geeignet, einen Ätherwind zu detektieren.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 10. Apr 2014, 19:50

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ja Ernst, das ist gut, ergibt aber einen Helligkeitspunkt der, je nach Phasenlage der beiden "Strahlen" zueinander entsprechend hell ist, zeigt aber kein Muster.
Nur wenn gezeigt wird wie die Helligkeit jedes einzelnen Punktes des Schirm entsteht wird der Rest auch sonnenklar.

Dazu hatte ich ja vorher ein gesondertes Bild gemacht. Das zeigt die Methodik der Gewinnung eines Interferenzmusters aus zwei kohärenten allgemein phasenverschobenen Wellen.
Letztes Bild zeigt die Entstehung dieser Phasenverschiebung beider Wellen infolge Ätherwind.
Beide Bilder im Kontext zu sehen; soviel Intellekt kann man wohl voraussetzen.

Mit beiden Bildern zusammen sollten eigentlich alle Unklarheiten beseitigt sein: Zweifellos ist das MMI geeignet, einen Ätherwind zu detektieren.


Hallo Ernst, ich geh dir auf die Nerven, ich weiss!
Aber es ist halt so, das was man mal Intus hat das dominiert.
Also bleibt nur der komplett andere Weg um von der -anderen Seite-, also unbeeinflusst dessen was intus ist, hinzuschauen.
Und dieser führt über die Leuchtfläche, über das Verstehen warum diese Hell/dunkel zeigt.
Ist das klar dann kanns daran gehen was die Ursachen dafür sind.

Ich meine dass es über Schall gehen müsste, und zwar mit Dingen die jeder kennt und denen auch nicht sofort innerlich widersprochen wird.

Ein/zwei Lautsprecher die die beiden "Wellen" erzeugen und auf einer Fläche überlagern.
Diese Fläche besteht aus einem Feld voller Mikrophone und deren Amplitude und Signalphasenlage gibt die "Punke" der einkommenden Lautsprechersignale auf der Fläche wieder (analog zur Helligkeit).

Es muss die Überlagerung sowohl eines Punktes (ein Mikro) als auch die flächenbezogene Überlagerung (Ringe/Striche) dargestellt werden können.
Nur so sehe ich eine Chance hier mal Klarheit und Einvernehmen und Verstehen zu erreichen.

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Do 10. Apr 2014, 20:19

Kurt hat geschrieben:Und dieser führt über die Leuchtfläche, über das Verstehen warum diese Hell/dunkel zeigt.

Vermutlich hast du nicht begriffen, daß ich gerade das in diesem Bild gezeigt habe

Bild

Aus einem konstanten Phasenversatz zweier Wellen am Strahlenteiler entstehen in den Punkten 1 bis 5 auf dem Schirm zunehmende Phasenverschiebungen beider Wellen gegeneinander, welche zu abwechselnd Hall- Dunkelmustern führen.

Etwas Nachdenken ist trotz des einfachen Vorganges vorteilhaft.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Do 10. Apr 2014, 21:02

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und dieser führt über die Leuchtfläche, über das Verstehen warum diese Hell/dunkel zeigt.

Vermutlich hast du nicht begriffen, daß ich gerade das in diesem Bild gezeigt habe

Bild

Aus einem konstanten Phasenversatz zweier Wellen am Strahlenteiler entstehen in den Punkten 1 bis 5 auf dem Schirm zunehmende Phasenverschiebungen beider Wellen gegeneinander, welche zu abwechselnd Hall- Dunkelmustern führen.

Etwas Nachdenken ist trotz des einfachen Vorganges vorteilhaft.
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Ernst, mir ist die Phasenverschiebung innerhalb der aufgeweiteten "Strahls" auf der Fläche, und der daraus folgenden unterschiedlichen Interferenzabschnitte auf der Fläche, bewusst.
Highway, sieht das nicht so, er -sieht- nur die Überlagerung der beiden, phasenverschobenen Signale (seine Wellen).
Das ergibt aber keine Ringe/Streifen, sondern nur eine mehr oder weniger helle Leuchtfläche, eigentlich nur einen mehr/weniger hellen Punkt.
(es wäre hilfreich wenn ich nicht nur spekulieren müsste sondern eine Aussage von ihm dazu erhalten würde ob er überhaupt Interesse hat oder eh nicht)


Kurt


(meine Meinung bleibt deswegen aber unberührt: um die Interferenz, und damit das MMI, zu verstehen ist es notwendig beim Leuchtvorgang selber anzufangen, alles andere führt nur bedingt zum Ziel)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 09:10

Highway hat geschrieben:Aha, da haben wir deinen Denkfehler! Der Geschwindigkeitsunterschied den du hier berechnet hast liegt nur im Ruhesystem des Mediums, nicht aber im Ruhesystem des MM-Interferometers vor!

Alle Betrachtungen und Werte gelten im Ruhesystem des MMI :!: Dort treten selbstverständlich die Geschwindigkeitunterschiede auf. :!:
Im Ruhesystem des Mediums laufen die Wellen konstant mit c. :!: Im Ruhesystem des MMI laufen sie mit c+v etc.

Im MM-Interferometer gilt immer λ=c/f wenn sich Strahlteiler und Umlenkspiegel zueinander in Ruhe befinden! Nur im Ruhesystem des Mediums gilt λ_1=(c+v)/f bzw. λ_2=(c-v)/f, was eine unterschiedliche Phasengeschwindigkeit im Medium impliziert. Im gleichen Maße ändern sich aber auch die Armlängen des MMI im Ruhesystem des Mediums.

Hast du schlecht geschlafen? Unterschiedliche Wellenlängen in den Bezugssystemen :?: :?: :?: Hast du eine neue Relativitätstheorie erfunden?

Im Ruhesystem des MMI ist das aber nicht der Fall. Dort verändert sich λ nicht und die Frequenz f bleibt ebenfalls konstant.

Dort ändert sich λ nicht? Was für ein Blödsinn, siehe oben.

Also du stehst ja plötzlich voll daneben. Überschlaf das erst mal. Sieh dir meine Bilder noch mal an. Es hat alles seine Richtigkeit. Ehrenwort. ;)
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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 11. Apr 2014, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 09:17

Kurt hat geschrieben:Ernst, mir ist die Phasenverschiebung innerhalb der aufgeweiteten "Strahls" auf der Fläche, und der daraus folgenden unterschiedlichen Interferenzabschnitte auf der Fläche, bewusst.
Highway, sieht das nicht so,

Im Augenblick sieht er überhaupt nichts (vernünftiges).

Er erkennt ja nicht mal, daß eine Welle im Medium stets mit konstant c läuft. Und wenn dieses Medium im MMI mit v bewegt ist, sich dann im MMI eine resultierende Geschwindigkeit aus c und v ergibt. :o
Zudem hat er bezugssystemabhängige Längen erfunden; vermutlich zuviel SRT geträumt. ;)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 11. Apr 2014, 09:38

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:...Unterschiedliche Wellenlängen in den Bezugssystemen :?: :?: :?:...

Ja natürlich, was denn sonst?

Lieber Highway, ansonsten bist du ja ein seriöser Diskussionspartner. Aber solange du dir nicht selbst dieses Unsinns bewußt wirst, hat alles andere mit dir keinen Zweck.
Eine Länge ist eine Länge. Egal aus welchem Bezugssystem man sie betrachtet. Außer natürlich, man ist ein Relativist.

Und eine Welle , welche im Medium stets mit c läuft, läuft in einem parallel dazu mit v strömenden Medium mit c+v. Und zwar in dem Bezugssystem, in welchem das Medium mit v läuft.

Solange du diese elementare Physik nicht packst, gehts nicht weiter. Reiß dich mal zusammen. ;)
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