Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 11:50

fallili hat geschrieben:Und dass die Uhren manuell nachjustiert werden, ist meiner Meinung nach korrekt. Sagt aber nix gegen die SRT, sondern es gibt so viele diverse mögliche Einflüsse auf die Satelliten, dass es einfacher ist eine "Grundjustierung laut SRT und ART" durchzuführen ( u.A. die verringerte Sendefrequenz) und dann von exakt bekannten Orten eine ständige "Feinjustierung" zu machen.

Das Problem ist nur, daß deine "RT Grobjustierung" im Rauschen der "Feinjustierung" untergeht und daher das ganze genauso funktioniert ohne deine "Grobjustierung". Das Einfügen dieser RT Justierung war nur ein symbolisches wirkungloses Geschenk der GPS Entwickler an die RT Fanatiker.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Mi 9. Apr 2014, 11:52

fallili hat geschrieben:Und dass die Uhren manuell nachjustiert werden, ist meiner Meinung nach korrekt.

Deine Meinung ist wiedermal fasch.
Die Uhren werden herunten es was langsamer als der Sollwert gestellt und dann nicht mehr angelangt.

fallili hat geschrieben:Sagt aber nix gegen die SRT,


Sagt überhaupt nichts für die SRT aus.
Denn die möglichen Einflüsse sind ein Vielfaches das von den RTen postuliertem.
Also nix mit den "Vieltausenfachen Bestätigungen", ist reines Wunschdenken.

fallili hat geschrieben:So weit ich mich erinnere hab ich da irgendwann mal intensiver "herumgegoogelt" und entsprechende Hinweise auf manuelle Korrekturen gefunden ( sahen auch vertrauenswürdig aus).


Tja, du solltest da gooogeln wo es richtig steht (auch wenn sie für dich vertrauenswürdig aussehen sollten), es wird nämlich keine einzige Uhr manuell korrigiert.


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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon fallili » Mi 9. Apr 2014, 12:09

Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Und dass die Uhren manuell nachjustiert werden, ist meiner Meinung nach korrekt. Sagt aber nix gegen die SRT, sondern es gibt so viele diverse mögliche Einflüsse auf die Satelliten, dass es einfacher ist eine "Grundjustierung laut SRT und ART" durchzuführen ( u.A. die verringerte Sendefrequenz) und dann von exakt bekannten Orten eine ständige "Feinjustierung" zu machen.

Das Problem ist nur, daß deine "RT Grobjustierung" im Rauschen der "Feinjustierung" untergeht und daher das ganze genauso funktioniert ohne deine "Grobjustierung". Das Einfügen dieser RT Justierung war nur ein symbolisches wirkungloses Geschenk der GPS Entwickler an die RT Fanatiker.
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Kann sein - da bin ich aber nicht so informiert, dass ich die Größe der einzelnen Einflüsse kenne.
Harald hat da ja auf seiner Seite eine ganz gute Zusammenstellung.
Ich halte daher GPS auch nicht für einen Beweis "für die SRT" - dazu sind viel zu viele zusätzliche Einflüsse um es entsprechend "als eindeutigen Beweis" auszuwerten.

Ob de Einfügen der RT Justierung nur ein "Geschenk war" möchte ich aber bezweifeln. Der gravitationsbedinget Fehler ist eindeutig nachgewiesen - und warum soll man einen konstanten, bekannten und berechenbaren Einfluss nicht korrigieren?
Das ist doch nicht abhängig davon, dass es noch x andere Einflüsse gibt.

Nach Deiner Auffassung bräuchte man überhaupt nix mehr berechnen. Statik von Gebäuden, Auslegung von Geräteteilen - wozu rechnen wenn es ja doch immer wieder Einflüsse gibt die eben noch nicht berechenbar sind?
Aber so arbeiten die Wissenschafter und Techniker zum Glück nicht! Was berechenbar ist wird auch berechnet und berücksichtigt!
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon fallili » Mi 9. Apr 2014, 12:12

Kurt hat geschrieben:Tja, du solltest da gooogeln wo es richtig steht (auch wenn sie für dich vertrauenswürdig aussehen sollten), es wird nämlich keine einzige Uhr manuell korrigiert.
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Wenn Du mit "manuell korrigiert" meinst, das da niemand im Satelliten sitzt und von Hand an einem Schräubchen drehst, dann hast Du ausnahmsweise mal recht.

Ansonsten werden die Daten aber korrigiert

Auszug aus http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-2439/3577_read-5295/

Im Bodensegment empfangen hochgenau positionierte Empfangsstationen (RIMS = Ranging and Integrity Monitoring Station) die GPS- Daten und senden sie über ein weit verzweigtes Kommunikationsnetzwerk an die vier Kontrollzentren (Master Control Centren, MCC). Diese errechnen durch Vergleich der bekannten Bodenstandorte der Empfangsstationen mit den GPS-Signalen Korrekturdaten für die präzisere Positionsbestimmung. Diese Korrekturdaten berücksichtigen auch Fehler in der Positionsbestimmung, die durch die Ionosphäre hervorgerufen werden.

Und auch ein Auszug aus http://www.medien.ifi.lmu.de/lehre/ws0607/mmi1/essays/Andreas-Rogge-Solti.xhtml:

Wechselnde Atmosphärische Bedingungen verändern die Geschwindigkeit des GPS-Signals durch die Atmosphäre und Ionosphäre. Wie in der Auflistung oben deutlich, ist die Korrektur der hierdurch entstandenen Ungenauigkeiten die Hauptherausforderung. Die auftretenden Störungen sind minimal, wenn der GPS-Satellit senkrecht über dem Empfangsgerät positioniert ist und wird maximal, wenn der Satellit sich nahe am Horizont befindet. Sobald die angenäherte Position des Empfängers bekannt ist, kann ein mathematisches Modell zur Schätzung und Aufhebung dieser Fehler herangezogen werden.
Da die ionosphärische Verzögerungen Frequenzabhängig sind, kann, unter Anbetracht der zweiten Frequenz, dieser Fehler reduziert werden. Einige militärische und teure Vermessungsapparate vergleichen die verschiedenen Verzögerungen der L1 und L2-Frequenzen und wenden eine präzise Korrektur an. In zivilen Geräten kann dies ohne die Entschlüsselung des Signals durch Betrachtung der Trägerfrequenz bewerkstelligt werden. In den neuen Block IIR-M Satelliten wurde als Vereinfachung für dieses Problem ein neues ziviles Signal (L2C) auf Frequenz L2 hinzugefügt, damit kostengünstigere Empfänger dieses Verfahren benutzen können. Dies erlaubt den direkten Vergleich von L1 und L2 Signalen ohne die Ermittlung der Trägerfrequenz.
Weiterhin sind diese Einflüsse durch die Ionosphäre träge und können über die Zeit gemittelt werden. Die Einwirkung auf die Positionsbestimmung kann für eine Region einfach ermittelt werden. Dazu wird an einem fixen bekannten Ort die gemessene GPS-Position mit der eigenen Position verglichen. Da diese Korrektur auch für andere Empfänger in der Nähe gilt, bieten viele Systeme diese Information über das Radio oder andere Wege an.


(Hervorhebung fett von mir)

Das nach kurzem googlen unter GPS Korrektur der Daten - da wäre noch viel mehr zu finden.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 12:36

fallili hat geschrieben:Nach Deiner Auffassung bräuchte man überhaupt nix mehr berechnen. Statik von Gebäuden, Auslegung von Geräteteilen - wozu rechnen wenn es ja doch immer wieder Einflüsse gibt die eben noch nicht berechenbar sind?

Quatsch. Wir rechnen in der Statik von Gebäuden z.B. mit Winbelastungen etc, aber berücksichtigen dabei nicht, daß sich eventuell zusätzlich eine Mücke auf's Dach setzt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon Kurt » Mi 9. Apr 2014, 12:57

fallili hat geschrieben:
Das nach kurzem googlen unter GPS Korrektur der Daten - da wäre noch viel mehr zu finden.


Werden die Uhren in den GPS-SAT nachjustiert/korrigiert oder nicht?

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Re: Stephen Hawking: Es gibt keine schwarze Löcher

Beitragvon fallili » Mi 9. Apr 2014, 13:15

Ernst hat geschrieben:Quatsch. Wir rechnen in der Statik von Gebäuden z.B. mit Winbelastungen etc, aber berücksichtigen dabei nicht, daß sich eventuell zusätzlich eine Mücke auf's Dach setzt.
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"Mücke" ist ein gutes Stichwort.
Tatsächlich gibt's Effekte die nicht berücksichtigt werden müssen - auch beim GPS.

Interessanterweise schreibt Harald auf seiner Webseite:

http://www.mahag.com/srt/gps.php

Der allerkleinste Fehler wird verursacht von den Effekten der Relativitätstheorien. Die machen nämlich in 10 Jahren nur 0,14 Sekunden aus (SRT plus ART!). Der gröbste Fehler entsteht durch die zeitlich unregelmäßige Erdrotation und ihre Verlangsamung, nämlich in 28 Jahren bereits 22,7 Sekunden!


Nach diesen Angaben musste die Erde nach ca. 40 Millionen Jahren stillstehen (konstante Verlangsamung vorausgesetzt, was, wie ich weiß, natürlich nicht zulässig ist).

Wenn man aber nachforscht, findet man das die Erdrotation etwa 2 Millisekunden pro Jahrhundert verlangsamt wird.

Also aus dem laut Harald "gröbsten Fehler" wird tatsächlich dann eine "Mücke" die wirklich keiner berücksichtigen muss.

Ich frag mich was Harald da "geritten hat" - vielleicht ist es nur ein Irrtum.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Apr 2014, 14:23

McDaniel-77 hat geschrieben:GPS funktioniert nur, weil man eben auf einstein'schen Blödsinn bei der "Korrektur" der Zeiten und Längen verzichtet hat und einfach die bekannten Einflüsse: Bahngeschwindigkeit - Bahnhöhe - Lichtgeschwindigkeit - Erdrotationsgeschwindigkeit in Abhängigkeit des Breitengrades (Sagnac-Effekt) berücksichtigt.

Hast du einen Spion in den GPS-Werken sitzen, oder woher nimmst du diese Informationen? Damals haben wir ja auf viewtopic.php?p=61331#p61331 die offiziellen Korrekturen nachgerechnet, und kamen zum Ergebnis, dass diese genau den Effekten, die von der RT vorhergesagt werden, entsprechen.

McDaniel-77 hat geschrieben:GPS-Satelliten: https://www.youtube.com/watch?v=1mZT9vaC4vY

Schönes Video, aber es bestätigt deine Aussagen ganz und gar nicht!

Hannes hat geschrieben:Vielleicht hast du dich gewundert, weil ich auf deine emotionalen Ausdrücke nicht mit ebensolchen geantwortet habe: Ich habe es nicht nötig. Ich halte dich weder für blöd noch für einen Deppen. Im Gegenteil !

Aber wo denn emotional, nur weil ich sage "das weiß jeder yyy" meine ich ja nicht gleich, dass du ein yyy bist, wenn du es auch weißt.

Hannes hat geschrieben:Du versuchst nur dein Weltbild, das du dir gezimmert hast, zu verteidigen. Das ist dein gutes Recht. Mein Weltbild ist eben etwas anders, und das ist mein Recht.

Wenn eine meine Schachfiguren am Brett des Weltbildes fällt, ist mir das nur recht, solange sie nach den Spielregeln der Mathematik gefressen wird, denn dann gewinne ja auch ich neue Figuren dazu.

Ernst hat geschrieben:Das Problem ist nur, daß deine "RT Grobjustierung" im Rauschen der "Feinjustierung" untergeht und daher das ganze genauso funktioniert ohne deine "Grobjustierung". Das Einfügen dieser RT Justierung war nur ein symbolisches wirkungloses Geschenk der GPS Entwickler an die RT Fanatiker.

Dieser Eindruck entsteht, wenn man den Effekt, der sich insgesamt in Jahren angesammelt hat, in zwei Wochen (das Intervall für die Upsates) presst. Diesen Fehler hat auch Harald damals gemacht, siehe viewtopic.php?p=61279#p61279, aber ich habe es nachgerechnet und befunden, dass alles seine Ordnung hat.

GPS als Beweis für die RT anerkennend,

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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Ernst » Mi 9. Apr 2014, 14:38

Yukterez hat geschrieben:Dieser Eindruck entsteht, wenn man den Effekt, der sich insgesamt in Jahren angesammelt hat, in zwei Wochen (das Intervall für die Upsates) presst. ... aber ich habe es nachgerechnet und befunden, dass alles seine Ordnung hat.

Da hast du dir wohl ein x für'n u vorgemacht. Über Jahre kann sich nichts kumulieren, weil die Frequenz mitunter stündlich nachjustiert wird.

Wenn GPS als Beweis für die RT herhalten muß, dann ist es wohl sehr schlecht um diese bestellt.
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Re: Stephen Hawking: Es gibt kleine schwarze Löcher

Beitragvon Yukterez » Mi 9. Apr 2014, 14:45

Ernst hat geschrieben:Über Jahre kann sich nichts kumulieren, weil die Frequenz mitunter stündlich nachjustiert wird.

Wo hast du das her? Die Frequenz wird doch nicht nachadjustiert, sondern es werden Korrekturwerte für die Drift gesendet, und diese liegen eine Zehnerpotenz unter den durch die ZD verursachten Effekten (die durch die Frequenz kompensiert werden). In den Almanacdaten gibt es gar kein Feld für eine Frequenzkorrektur!

Alles was ich sage auch belegen könnend,

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