Physik baut doch auf Beobachtung und Interpretation auf, allerdings kann man durch Fragen alleine entweder an eine unbeweisbare Behauptung stoßen oder man verrennt sich in einer Endlosschleife, wie es die aktuelle Teilchenphysik vormacht. Ich stimme mit deiner Argumentation überein, unser Denken ist oft geschlossen und nicht offen, wir denken innerhalb selbst gesteckter Schranken. Mathematisch findet das dann zwischen 0 und 1 statt oder zwischen null und unendlich. Dann fehlt schnell der Bezug zur physikalischen Wirklichkeit.
Schwarze Löcher als das Ende aller berechenbaren Wege zu bezeichnen, gefällt mir.
Die Spannung, die Elementarladung und die Elektromagnetische Wechselwirkung sind untrennbar. Deine Idee, dass man Protonen vielleicht gar nicht braucht, lässt mich nachdenken. Allerdings glaube ich, dass man einen Protonenstrahl erzeugen kann, indem Wasserstoff in den Plasmazustand gebracht wird und entsprechend eine Trennung der Protonen von den Elektronen bewerkstelligt wird.
Unsere Annahme, dass das Universum aus Einzelteilen aufgebaut ist, wird auch durch Experimente und logische Überlegungen gestützt. Ein elektrischer Strom ist die Summe der Elementarladungen, die dabei transportiert werden, er ist sozusagen tatsächlich quantisiert.
Lieber Hannes,
auf der Konferenz waren auch ältere Personen
Das ist irrational, da man noch nie Neutronium gefunden hat und man auch heute noch nicht mal im treuersten Teilchenbeschleuniger Materie zusammen pressen kann. Weiter ist es ziemlich dämlich anzunehmen, dass die unvorstellbar schwache Gravitationskraft dafür sorgen könnte, dass Elektronen in den Atomkern gezogen werden. Gründe für die Stabilität der Atome findet man in der Resonanz und Geometrie. Ein Atom ist ein dynamisches Objekt, die Elektronen und Protonen stehen in Resonanz, der Mittelwert dieser Schwingung ergibt das Orbital, das Atom. Ein Elektron wird aber nicht durch Schwerkraft im Kern gehalten, daher ist die ganze Überlegung zu Neutronensternen und beliebig komprimierbarer Materie unsinnig.
Du hast recht mit dem Einwand, dass man früher behauptete, was man nicht sehen kann, ist auch nicht da und existiert folglich auch nicht. Auch Einstein hat hier einen Wurm rein gebracht, weil seine ganze Argumentation darauf aufbaut, dass ein Beobachter in Erscheinung tritt. Um physikalische Zusammenhänge zu erklären und zu beschreiben braucht man keinen Beobachter. Auch ohne Beobachter vergeht ein Jahr, wenn die Erde einmal um die Sonne kreist. Früher hat man ja nicht gesehen, dass dort draußen im Weltall alles voll mit Zeug ist. Heute können wir aber nahezu das gesamte EM-Spektrum abdecken. Wir haben unsere Auge erweitert und können von Radiowellen bis Gamma-Strahlung alles sichtbar machen. Plötzlich wurde aus dem unsichtbaren Schwarzes Loch, eine Röntgen-Quelle. Röntgenstrahlung entsteht, wenn Ladungen beschleunigt werden.
Ein weiterer Logikfehler steckt in der Fluchtgeschwindigkeit. Wenn ein Körper einen Himmelskörper verlassen möchte, muss die Fluchtgeschwindigkeit erreicht werden. Bei der Erde beträgt sie 11,2 km/s, für die Sonne hat man 617,3 km/s errechnet. Warum fallen wir nicht in die Sonne? Unsere Geschwindigkeit ist zu gering, außerdem bewegen wir uns nicht von der Sonne weg. Warum können Satelliten die Erde umkreisen, obwohl sie nicht die Fluchtgeschwindigkeit erreichen?
Auch wenn man sehr viel langsamer als die Fluchtgeschwindigkeit ist, kann man den Himmelskörper verlassen, zwar nicht bis zur Unendlichkeit aber doch schon recht weit. Bei einem Schwarzen Loch ist aber die Rede von einem Ereignishorizont, ab dieser gedachten Grenze könne nichts mehr entweichen, da die Fallbeschleunigung der Lichtgeschwindigkeit entspricht. Licht hat Lichtgeschwindigkeit, kann es nun entkommen oder nicht?
Wie man sieht, die Irrationalität der Neutronensterne wird von Schwarzen Löchern noch übertroffen. Beobachtet hat man lediglich elektromagnetische Strahlung und oder schwankende Bewegungen von Sternen, welche darauf hindeuten, dass ein anderes Objekt den Schwerpunkt verschiebt. Jetzt kommt es halt wieder darauf an, ob man die EM-WW in Betracht zieht oder die unvorstellbar schwache Gravitation. Bei Letzterer benötigt man unvorstellbar große Massen und gerät wieder in einen Strudel voller Irrationalitäten. Schwarze Löcher mit einer Billion Sonnenmassen usw. bekommt man dann aufgetischt, d.h. alle Sterne aus fünf Milchstraßen wären in einem Punkt, der sog. Singularität vereint. Ist das physikalisch möglich? Nein!
Wir stimmen auf jeden Fall darin überein, dass es uns gelungen ist, zunächst unsichtbares sichtbar zu machen:

Sichtbar links und Infrarot rechts.
Grüße
McDaniel-77


