LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Fr 28. Mär 2014, 12:29

Kurt hat geschrieben:Nun fallili, ich möchte nicht irgendeine Antwort auf irgendwas von dir in die Welt gesetztes, sondern eine Antwort auf meine Fragen.
Meine Fragen sind direkt auf das eingestellte Szenario ausgerichtet, und zwar auf die dort gestellten Umstände.

Wenn du noch was vermisst dass dir die Antwort darauf unmöglich macht dann sags.
Was noch fehlt ist der Abstand der beiden Züge untereinander, sie sind (ihre Licht-Sender und Empfänger) 1Ls, also 300 000 Km auseinander.

-------------------------------

Du hast gesagt:
"von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus"

Die Fragen nochmal.

Hier ist der linke Zug die sendende Quelle.

a' - läuft das von ihm gesendete Signal mit c über das Gleis?

und

b' - geht das von ihm gesendete Signal mit c (aus seiner Sicht) von ihm weg? (oder sagst du nur dass das gesendete Signal mit c über das Gleis läuft, dieses den Bezug für deine Aussage darstellt)


Ich habe sie noch mit a' und b' versehen.

Was ist bei b' der Bezug deiner Aussage, die Geschwindigkeit des Signals, gemessen am Gleis, oder die Geschwindigkeit des Signals, gemessen im Zug?
--------------------------------------------

Also nochmal, bezieht sich deine Aussage: "von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus" zu der Geschwindigkeit des Signals
auf das ruhende Gleis oder auf den bewegten Zug!


Kurt


a' JA
B' JA
und in Bezug zu einem 3 -köpfigen Drachen der mit 0,2 c über den Gleisen nach rechts fliegt auch JA
und in Bezug zu einer U-Bahn die mit o,73587 v unter den Gleisen nach links fährt auch JA

Ich hab nix dagegen, wenn jemand (Du und Chief u.A.) die Invarianz von c ablehnt, nur bin ich der Meinung:
"Wer "Invarianc von c" ablehnt, sollte wenigstens wissen was "Invarianz von c" AUSSAGT.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 13:32

fallili hat geschrieben:
a' JA
B' JA



Du hast die Frage nicht beantwortet, denn sie enhält eine Oder-Auswahl


"Was ist bei b' der Bezug deiner Aussage, die Geschwindigkeit des Signals, gemessen am Gleis, oder die Geschwindigkeit des Signals, gemessen im Zug?"

Gemessen am Gleis oder gemessen im Zug.


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 13:48

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:...
Das kann man mit den gezeigten Beispielen nicht messen! Weil die Messgeräte (Lämpchen etc.) sich mit der Anordnung von Metallspiegel und Sender mitbewegen und daher die unterschiedlichen Wellenlängen ganz gleich wie im MMI egalisiert werden. Auch hier schlägt im Falle eines vorhandenen Mediums der Doppler zweimal zu! Das ist auch der Grund dafür, dass sich alle unsere technischen Anwendungen, die auf der Auswertung von Frequenzen basieren, sich so verhalten, als gäbe es kein Medium....

Da möchte ich nochmal nachfassen. Du bzw. du und Chief meint also dass sich die Knoten der stehenden Welle unter Äthereinfluß im gleichen Abstand befinden wie für eine stehende Welle ohne Äthereinfluss? Gilt das aber nicht nur für den Hin- und Rückweg? Lamda würde sich doch ändern unter Äthereinfluß. Dadurch ensteht doch eine Asymmetrie wenn man den letzten Knoten vor der Reflexionsfläche vermisst. Frequenzen sollen ja nicht vermessen werden sondern die Positionen der Knoten und da vorzugsweise der letzte vor der Reflexionsplatte.


Wenns Wind gibt dann gibt's eine Veränderung des Signal, die Knoten wandern.
Zumindest in der Theorie, in der Praxis siehts anders aus denn du müsstest -ideale- Verhältnisse schaffen.
Das wird wohl nicht gelingen, bzw. nicht einfach sein.

Theoretisch bildet sich nur dann eine stehende Welle aus wenn die Streckenlänge exakt zur Frequenz passt, bei Wind würde es also keine Stehwelle geben, denn die beiden Strecken werden ja in unterschiedlicher Zeitdauer durchlaufen.

- die Schwingung(sfrequenz) müsste -unendlich- schmalbandig sein (ist sie aber nicht, ist eher eine Glockenkurfenverteilung)
- es dürfte keinerlei Hindernisse auf der Strecke sein (diese führen zu Resonanzerscheinungen die da was neues vorgaukeln (also kein Messgerät um erfassen zu können))
- es dürfte zu keinen -Einphaseffekten- kommen, so wie bim MMI
- es dürfte keinerlei Rückwirkung auf den Oszillator geben (dieser würde seine Frequenz an die Strecke anpassen)
- der Spiegel müsste ein "Punkt" sein damit nicht an unterschiedlichen Spiegeltellen (somit unterschiedlichen Weglängen) gespiegelt werden kann
- es müsste auch tatsächlich Wind wehen (also kein LLBezug der durch die Masse der Erde beeinflusst ist)


(das alles ist wesentlich leichter hinzukriegen wie beim M+G)
(aber M+G haben ja gemessen (sie konnten die Realität mit ihren Formeln austricksen))
Achja, sie konnten ja annehmen.. hätt ich fast vergessen.
Heisst im Klartext: sie haben überhaupt nichts gemessen, sondern hingekurbelt und dann abgelesen (weil man ja annehmen kann dass..)


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 13:52

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:...

Aber vielleicht ist das die Lösung?


Wahrscheinlich eher nicht. Nach einigem Nachdenken sieht das für mich so aus, als würde die stehende Welle wieder exakt die Wellenlänge besitzen wie eine Welle ohne gedachtem Äthereinfluss. :(

Bild

Dann funktioniert mein Vorschlag in der Tat nicht. Die grüne Welle aus der unteren Animation zeigt die Welle mit Rückenwind, die rote mit Gegenwind und die schwarze die geometrische Addition der beiden Wellen, oder?

Tja, schade...


Neinnein, es würde schon gehen wenn...
Das Bild oben zeigt eine Überlagerung zweier unterschiedlicher Frequenzen, das Resultat wäre/ist eine Beatfrequenz.

(die Hin und Rückfrequenzen wären ja bei einer Stehwelle identisch!! Es würde auch keinerlei Doppler auftreten.)


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 14:21

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...

Neinnein, es würde schon gehen wenn...
Das Bild oben zeigt eine Überlagerung zweier unterschiedlicher Frequenzen, das Resultat wäre/ist eine Beatfrequenz.

(die Hin und Rückfrequenzen wären ja bei einer Stehwelle identisch!! Es würde auch keinerlei Doppler auftreten.)...


Das sind keine zwei verschiedene Frequenzen! Das ist eine Frequenz aber mit unterschiedlichen Wellenlängen weil c+v auf dem Hinweg (Rückenwind/grün) und c-v auf dem Rückweg (Gegenwind/rot) gilt. Jedenfalls so die Aufgabenstellung!

PS.: Ich weiß nicht wie lange ich mir das noch antue. Treib es nicht zu weit, sonst verschwindest du wieder in meinem Killfile ohne Aussicht auf Amnestie.


Wie lange wirst du denn noch brauchen bis du kapierst dass unterschiedliche Wellenlängen nicht direkt auf eine Frequenz schliessen lassen.
Mit der Ani oben kannst du Rotation erkennen, nicht geradlinig gehenden Wind.


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 14:41

Highway hat geschrieben:
Ok, Kurt. Für mich ist an der Stelle Schluss. Schönen Tag noch. :evil:


Jaja, alte Falschvorstellungen sind nicht leicht auszurotten.

Ist es denn in all den Jahren bei dir noch nicht durchgesickert dass die Wellenlänge das Produkt von Frequenz und Geschwindigkeit ist, nicht umgekehrt!

Stell dich zwischen zwei Signalquellen welche den gleichen Ton(Frequenz) abgeben.
Du wirst beide immer gleich hören, egal ob Wind geht oder nicht, egal ob er von hinten oder vorne kommt.
Immer, und in jeder Siruation gleiche Frequenz (nur eine einzige), ausser du erzeugst -Doppler aufgrund einer Abstandsänderung.

So ist es auch beim "Ätherwind"!

(warum machst du dir deine Idee kaputt?)


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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 15:04

Damits ein wenig einsichtiger ist:

Wer erzeugt eine Frequenz?

- der Oszillator oder die Wellenlänge!

oder

- was ist zuerst da? Die Wellenlänge oder die Frequenz?

(Kann eine nicht vorhandene Wellenlänge eine Frequenz erzeugen?)
(kann eine veränderte Wellenlänge eine (andere) Frequenz erzeugen?)


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Re: LICHTUHR

Beitragvon REBE » Fr 28. Mär 2014, 15:12

Hallo Kurt,

REBE, wann fällt denn Regen senkrecht?

12.34 Uhr

Wann fällt senkrechter Regen schräg?


Diese Idee stammt nicht von mir. Bin da auch neugierig.

Wir werden erst begreifen wie genial die Natur ist wenn wir erkennen wie einfach sie funktioniert

Wann willst Du denn erkennen?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Fr 28. Mär 2014, 15:38

Highway hat geschrieben:
Das passiert in meiner Simulation leider nicht. Bei mir bleibt die geometrische Addition ortsfest zum Sender und die Wellenlänge ist auch genau so groß wie die der Welle ohne Ätherwind. Wahrscheinlich hab ich noch einen Fehler in der Simulation. Muss noch ein wenig überlegen.



"und die Wellenlänge ist auch genau so groß wie die der Welle ohne Ätherwind"

Wovon hängt denn die Wellenlänge ab!
(doch nicht etwa von der Signalgeschwindigkeit auf der betrachteten Strecke (Wind verändert diese) und der gegebenen Frequenz)

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Re: LICHTUHR

Beitragvon Ernst » Fr 28. Mär 2014, 18:20

Highway hat geschrieben:Bei mir bleibt die geometrische Addition ortsfest zum Sender und die Wellenlänge ist auch genau so groß wie die der Welle ohne Ätherwind.

Die Wellenlängen sind natürlich ätherwindabhängig und zudem auf dem Hin- und Rückweg unterschiedlich. Eine stehende Welle ist daher bei Ätherwind nicht möglich.
Hatte ich dir ja schon anfangs gesagt.
.
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