Hannes,leider wissen wir nichts über den Aufbau der Elementarladung. Angeblich besitzt sie einen Spin, aber was ist das in der Realität? Dreht sich ein Elektron um die eigene Achse oder nicht.
Der makroskopische Magnetismus (und die Elektrostatik) gibt uns zumindest eine bipolare Struktur vor. Es gibt Anziehung und Abstoßung. Das ist essentiell für das funktionieren eines stabilen Systems - die Bildung einer Galaxie oder die Stabilität unseres Sonnensystems. In der Gravitationskosmologie wird die Fliehkraft als Gegenkraft zur Anziehungskraft verstanden. Die Fliehkraft ist aber nichts anderes als Trägheit und keine echte Kraft. Wohingegen die elektromagnetischen Anziehungs- und Abstoßungskräfte tatsächlich auftreten.
Wie ich schon ab und zu erzählt habe, leben wir aus unbekanntem Grunde in einer Elektronen-Welt. Protonen sitzen im Atomkern und finden sich direkt nur im Wasserstoff-Plasma. Elektronen bewegen sich in Kupferdrähten, fliegen durch Beschleunigerröhren und zeichnen das Fernsehbild auf die Mattscheibe. In Experimenten kommt dann heraus, dass das Elektron scheinbar nicht so träge ist, wie ein Proton. Um diesen Befund tatsächlich aufzuklären, müsste man anstatt Elektronen, Protonen verwenden. Elektrische Ströme durch Protonen erzeugen usw. das ist nicht möglich, da die Realität eben so ist, wie sie ist - Atome bestehen aus Elektronen und Protonen, der elektrische Part wird quasi immer vom Elektron übernommen.
Bezogen auf die Geometrie eines Elektrons könnte ein Proton tatsächlich anders aufgebaut sein, aber ändert das was am Verständnis über die Funktionsweise der Realität? Elektronen und Protonen ziehen sich an, bilden Atome, beide Teilchen sind je eine Elementarladung, nur die Polung, der Spin, irgendwas ist genau umgekehrt, vielleicht Spiegelverkehrt (Chiralität)?
In fragwürdigen Experimenten an fragwürdigen Maschinen, wurden fragwürdige Ergebnisse postuliert, nämlich dass ein Proton aus 3 Quarks bestünde und ein Elektron aus Elektron besteht. Die Frage nach dem "Was kann so eine Maschine Namens ATLAS-Detektor eigentlich messen?" liefert sofort die Antwort: Nichts anderes als elektromagnetische Wechselwirkungen, einen elektrischen Strom wenn man so will.
Lieber All,ebenso! Manchmal muss ich einfach den Humor mit rein bringen und in gewisser Weise schimpfen. Sympathische Leute, wie Herr Prof. Harald Lesch, hören es sicher nicht gerne, wenn sie als Astro-Schwurbler bezeichnet werden. Umgekehrt muss ich mir aber auch viel gefallen lassen und das beruht dann auf Gegenseitigkeit. Schließlich muss man Spaß verstehen und darf das alles nicht als persönliche Angriffe missverstehen. Es gibt natürlich auch unhöfliche Zeitgenossen, die andere direkt anfeinden. Da muss man drüber stehen, bis das Fass voll ist

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Nun einige logische Interpretationen der Beobachtungstatsachen, welche zur irrsinnigen Urknall-Hypothese führten:- Rotverschiebung: Hat nichts bzw. kaum etwas mit tatsächlichen Fluchtgeschwindigkeiten zu tun. Licht wird prinzipiell ins Rote verschoben, das kennt man auch schon lange aus der Physik. Sobald EM-Strahlung mit Materie in Wechselwirkung tritt, wird "Energie", Wirkung, Bewegung übertragen. Wenn ein Röntgen-Strahl auf Plasma trifft, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit das Plasma angeregt und eben kein Gamma-Strahl emittiert, sondern viel wahrscheinlicher Röntgen-Strahlung geringerer Härte oder UV-Strahlung. Licht wird im kosmischen Maßstab prinzipiell ins Rote verschoben.
- CMB-Radiation: Bei der Mikrowellenstrahlung handelt es sich nicht um eine Hintergrundstrahlung, sondern um die zum Teil rot verschobene Strahlung weit entfernter Sterne und Galaxien und zum anderen um das was es ist, Mikrowellenstrahlung. Wir sitzen nicht im Vakuum, das Weltall ist voll mit Plasma in unterschiedlichsten Qualitäten, es soll sogar Wasserstoff, Staub und viele andere Elemente im interstellaren und intergalaktischen Medium geben. All das emittiert und absorbiert EM-Strahlung.
Ich glaube das war's oder gibt's noch andere Fehlinterpretationen von Beobachtungstatsachen, welche zur Urknall-Hypothese führten?
Grüße
McDaniel-77