Offenbar haben wir Männer aber wohl einen Sinn für Humor. Vielleicht brauchen wir den aber auch, um Frauen ertragen zu können.
fallili hat geschrieben:Man nimmt Licht definierter Wellenlänge (z.B. 500 nm) - schickt das durch Wasser und schaut was rauskommt.
Dann gibt's ja nur 2 Möglichkeiten:
1) Licht mit 500 nm kommt raus
2) Licht mit weniger als 500 nm kommt raus
Zwei mal darf man raten was zutrifft.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Zum Beispiel die Ursprungsenergie, die ihre Ursprungsgeschwindigkeit bestimmt hat. Wenn zum Beispiel Mitte im Ozean eine 10 m hohe Welle durch einen Unterwasservulkanausbruch ausgelöst wurde, stelle ich mir vor, dass sie sich mit einer viel höheren Geschwindigkeit ausbreitet, als wenn ich Mitte in einem Teich einen 30 g Stein fallen lasse, oder nicht?
Du meinst also, dass ein Unterwasservulkanausbruch eine 10 m hohe Wasserwelle auslöst, die die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit hat wie die Wasserwelle, die durch den Fall eines 30 g schweren Steins in einem Teich ausgelöst wurde?
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das glaube ich einfach nicht. Ich glaube, dass Wasserwellen verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten haben, abhängig von der Energie zum Zeitpunkt der Auslösung. Ich habe nie gehört, dass Wasserwellen oder Unterwasserströmungen eine absolut konstante Geschwindigkeit mit einem bestimmten Wert hätten.
.Strömung ist was anderes als Wellen. Bei Strömung wird Wasser in Strömungsrichtung transportiert. Bei Wellen wird in Wellenrichtung kein Wasser transportiert. Es erfolgt ein Energieaustausch mit ortsfesten Wasserteilchen. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von gleichfrequenten Wellen in zustandsdefinierten (Dichte, Temperatur etc) Medien ist konstant. Sowohl in Luft (Schall) als auch in Wasser.
Es besteht jedoch eine Abhängigkeit von der Frequenz der Welle (Dispersion).
McDaniel-77 hat geschrieben:Nein nein lieber fallili, du verstehst es falsch!fallili hat geschrieben:Man nimmt Licht definierter Wellenlänge (z.B. 500 nm) - schickt das durch Wasser und schaut was rauskommt.
Dann gibt's ja nur 2 Möglichkeiten:
1) Licht mit 500 nm kommt raus
2) Licht mit weniger als 500 nm kommt raus
Zwei mal darf man raten was zutrifft.
Man darf nicht wieder in Luft messen, sondern man muss die Wellenlänge im Wasser messen. Sobald der Laser-Strahl aus dem Medium Wasser ins Medium Luft wechselt, ändert sich die Lichtgeschwindigkeit entsprechend, dabei wird die Wellenlänge wieder größer.
Irgendwie schlecht zu überprüfen, denn wenn man sich das richtig überlegt, sehen wir mit unseren Augen auch nicht so, wie man oft denken möchte. Das Licht trifft unser Auge und dringt dabei von der Luft ins Medium des Auges ein, die Lichtgeschwindigkeit im Auge (Glaskörper) dürfte erheblich geringer (Wasser = 225.000 km/s) als in der Luft sein.
Vielleicht kann man so argumentieren, dass zwar die Lichtgeschwindigkeit vom Medium abhängig ist und deshalb die Wellenlänge proportional zur Geschwindigkeit abnimmt. Das liegt daran, dass die Wellenlänge (Frequenz) mit der Anzahl der Wellenberge pro Meter zusammenhängt. In Luft mag die Wellenlänge 600 nm betragen, dafür ist die Geschwindigkeit bei rund 300.000 km/s, in Wasser müsste die Wellenlänge dann bei 450 nm liegen, da die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf 225.000 km/s abnimmt - auf 75% der Luft-Lichtgeschwindigkeit.
Vielleicht lässt sich das leichter mit Radiowellen messen, mit 100 MHz rein ins Wasser und im Wasser dann auf 75 MHz den Empfänger einstellen, dann müsste das Signal am stärksten sein - oder auch nicht. Da sich zwar die Wellenlänge ändert aber nicht die Frequenz im System Wasser. Oder?
Ernst hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das glaube ich einfach nicht. Ich glaube, dass Wasserwellen verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten haben, abhängig von der Energie zum Zeitpunkt der Auslösung. Ich habe nie gehört, dass Wasserwellen oder Unterwasserströmungen eine absolut konstante Geschwindigkeit mit einem bestimmten Wert hätten.
Strömung ist was anderes als Wellen. Bei Strömung wird Wasser in Strömungsrichtung transportiert. Bei Wellen wird in Wellenrichtung kein Wasser transportiert. Es erfolgt ein Energieaustausch mit ortsfesten Wasserteilchen.
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Und ich glaube nicht, nie im Leben, dass eine 10 m hohe Wasserwelle, die von einem Unterwasservulkanausbruch ausgelöst wurde, die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit hat, wie eine Wasserwelle, die durch den Fall eines 30 g schweren Steins in einem Teich ausgelöst wurde. Nie im Leben glaube ich, dass Wassermoleküle im Medium Wasser sich mit einer absolut konstanten Geschwindigkeit mit einem bestimmten Wert bewegen bzw. dass die Geschwindigkeit von Wasserwellen einzig eine Funktion des Mediums Wasser ist, nie im Leben.
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