Ernst hat geschrieben:Wie da ein Mittelwert von 2,2µs hineingefälscht wird, kannst du uns ja mal auf Basis deiner Rudimentphysik erläutern.
Und die Ursache der Häufungen um 9µs im folgenden kannste gleich miterklären:
http://www.physi.uni-heidelberg.de/~bachmann/Lehre/F13_Anleitung.pdf
Wir gehen mal auf Seite 35. Man sieht: Ernst bringt natürlich die Grafik mit der logarithmischen y-Achse, wo die Abweichungen von der Exponentialfunktion überdeutlich rüber kommen.
Die Grafik mit der unverzerrten y-Achse unterschlägt er natürlich!
Wir geben die Sache mal in den Plotter ein. 16210 Teilchen zerfallen also innerhalb von 10 000 Nanosekunden. Am Anfang hatten wir also 16381 Teilchen und am Ende bleiben 171 Teilchen übrig.
http://www.mathe-fa.de/de
16381*exp(-x/2193)

Wir können im Plotter auch die grafische Ausgabe desaktivieren und uns nur eine Wertetabelle zeigen lassen (Schrittweite 200)
Zwischen t=800 und t=1000 sollten also rein rechnerisch 991 Teilchen zerfallen. Im oberen Bereich stimmen Theorie und Praxis noch ganz gut überein.
0 16.381
200 14.953 -1.428
400 13.650 -1.303
600 12.460 -1.190
800 11.374 -1.086
1.000 10.383 -991
1.200 9.478 -905
1.400 8.651 -827
1.600 7.897 -754
1.800 7.209 -688
2.000 6.581 -628
Im unteren Bereich natürlich nicht mehr. Was Anderes wäre auch gar nicht zu erwarten. Weil je weniger Teilchen übrig sind, desto weniger „repräsentativ“ verhalten sie sich.
9.000 270
9.200 247 -23
