Frage zur Lorentz-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 14:55

fallili hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Was heißt das dann aber? Dass das Myon in "seinem Ruhesystem" 2 Microsekunden lebt ist ja richtig, aber was sollen diese 600 m?
Wie hier mehrfach völlig zu Recht ausgesagt wurde, bewegt sich etwas in "seinem Ruhesystem" nicht.

In Myonenruhesystem bewegt sich die Erde auf das Myon zu. Beim Ereignis Zusammentreffen hat die Erde eine Länge von 600m zurückgelegt.
Diese Länge wird nun in das Erdruhesystem transformiert.
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Nö, das finde ich unlogisch.
ich kann nicht eine Transformation machen - dort Werte von 2 Microsekunden und 600 m herauskriegen und dann sagen - die 2 Microsekunden gelten für die Zeit des Myons im Myonensystem und die 600 m gelten für die zurückgelegte Länge des Erdsystems.
Das ist doch eine Vermischung von "Kraut und Rüben".
Und was heißt "Diese Länge wird nun in das Erdruhesystem transformiert" - da verkürzt sich dann alles nochmals?

Beides gilt für das Myonensystem: Ruhelebensdauer 2µs und Weglänge der Erde im Myonensystem 600m.
Ergibt nach Transformation ins Erdsystem 0,07µs und 21m, was wieder v etwa c ergibt. Transformation damit bestätigt, denn Ziel ist ja c konstant zu halten.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 15:07

DerDicke hat geschrieben:Sie haben noch nicht mal verstanden worum es überhaupt geht - nämlich darum, daß anhand der LT Punkte (Ereignisse, Vierervektoren) transformiert werden und keine Abstände/Längen.
Sie verwechseln die Anwendung der LK Formel mit der Anwendung Lorentz Transformation (LT). Die LK Formel wurde zwar unter Anwendung der LT hergeleitet, aber unter ganz speziellen Randbedingungen, nämlich dann und nur dann, wenn die Länge eines relativbewegten Objektes gefragt ist.

Mußt noch viel lernen, Dicker. Die Formel der ZD gilt für einne in S ruhende Uhr, welche dann in S' bewegt und dort zeitdilatiert ist. Ist hier erfüllt, denn das Myon ruht im Ursprung seines Koordinatensystems S. Die Formel der LK gilt für eine in S ruhende Länge, welche dann in S' bewegt und dort kontrahiert ist. Ist hier erfüllt; Die Länge vom Startpunkt der Erde im Myonensystem und dem Koordinatenursprung des Myonensytems ist eine ruhende Länge.

Du hast 'ne Macke.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 6. Jan 2014, 15:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 15:43

fallili hat geschrieben:@superliminar
Nachdenkpause beendet und schon steck ich wieder.

Um das aufzulisten.
1) ich bin mal im Erdsystem: Ich darf die erfahrenen und gemessenen Werte aus dem Erdsystem ( 58 Microsekunden 10 km) ins zu mir bewegte Myonensystem transformieren und krieg zwei Microsekunden und 600 m.
Dies bedeutet laut Deiner Aussage " Im System des Myon legt der Berg oder die Erde 600 m in 2 µs auf das Myon zu zurück."
Ich möchte noch hinzufügen - das sich dies auf den Zeitraum und Weg bezieht, die das Myon zwischen Entstehen und Zerfall hat.

2) Ich begebe mich ins Myonesystem: Dort hab ich Werte von 2 Microsekunden und 600 m. Also darf ich die ja wohl genausogut wie bei 1) ins Erdsystem transformieren. Kann ja nicht sein, das nur einer transformieren darf. Im Myonensystem sind diese Werte (2 Microsekunden 600m) ja genauso gemessen und erfahren (bzw. wären meß- und erfahrbar wenn das Myon "Bewußtsein" hätte).
Also krieg ich durch die Transformation nun Werte von 0,07 Microsekunden und (ohne zu rechnen hoffe ich mich an hier veröffentlichte Werte zu erinnern) 21 m.


2) ist richtig.
1) ist falsch.
Die Formel der ZD gilt nur für Objekte, welche im gesetzten Ruhesystem ruhen; und folglich im Zielsystem bewegt sind, wo dann der Zeitlag auftritt. Das ist in 2) der Fall: Das Myon ruht in seinem Ruhesystem.
Im Erdsystem ist das Myon bewegt. Für die Zeittransformation der jetzt darin mit Erduhren gemessenen Zeiten (Startzeit in 10km und Aufprallzeit bei 0m) ins Myonensystem muß die selektive Transformation der ortsabhängigen Zeiten entsprechend der LT der Zeit t'=(t-vx/c²)*g erfolgen.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 15:45

Superluminar hat geschrieben:...

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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 16:18

Superluminar hat geschrieben:...

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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 20:13

Ernst hat geschrieben:Die Formel der ZD gilt nur für Objekte, welche im gesetzten Ruhesystem ruhen; und folglich im Zielsystem bewegt sind, wo dann der Zeitlag auftritt. Das ist in 2) der Fall: Das Myon ruht in seinem Ruhesystem.
Im Erdsystem ist das Myon bewegt. Für die Zeittransformation der jetzt darin mit Erduhren gemessenen Zeiten (Startzeit in 10km und Aufprallzeit bei 0m) ins Myonensystem muß die selektive Transformation der ortsabhängigen Zeiten entsprechend der LT der Zeit t'=(t-vx/c²)*g erfolgen.


Setzt man im Erdsystem die Flughöhe mit 10km und die Flugzeit bei v= -0,9994c zu 30µs, dann ergibt die Transformation ins Myonensystem die Position und Ruhelebensdauer des Myons :

x'=(x-vt)*g
x1'=10km*g=270km
x2'=0,9994*c*30µs*g=270km
Das Myon ruht in seinem Ruhesystem konstant bei 270km.

t'=(t-vx/c²)*g
t=0;x=10km; t1'= -v*10/c²*g= 33µs *g
t=30µs; x=0; t2'=30µs*g
t1'-t2' = 3µs*28= 84µs

Alle Werte stark gerundet!

Die Ruhelebensdauer würde dann 84µs betragen.
Also Unfug. Die Myonenstory als Beweis der ZD ist ein grobes Fake.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 20:59

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Superluminar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:t'=(t-vx/c²)*g
t=0;x=10km; t1'= -v*10/c²*g= 33µs *g
t=30µs; x=0; t2'=30µs*g
t1'-t2' = 3µs*28= 84µs

t'=(t-vx/c²)*g
t=0;x=10km; t1'= -v*10/c²*g= -33µs *g
t=30µs; x=0; t2'=30µs*g
t2'-t1' = 66µs*28= 1848µs


Der Unterschied besteht im Ansatz des Vorzeichens von v. Da sich aber bei -v eine negative Zeit t2'-t1' ergibt, ist doch die untere Rechnung zutreffend:

t'=(t-vx/c²)*g
t=0;x=10km; t1'= -v*10/c²*g= -33µs *g
t=30µs; x=0; t2'=30µs*g
t2'-t1' = 66µs*28= 1848µs

Wie man es auch dreht und wendet: Der "Myonenbeweis" ist Unfug.

ignored on
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mo 6. Jan 2014, 21:57

t'=(t-vx/c²)*g
t=0;x=10km; t1'= -v*10/c²*g= -33µs *g
t=30µs; x=0; t2'=30µs*g
t2'-t1' = 66µs*28= 1848µs

x'=(x-vt)*g
t=0;x=10km; x1'=280km
t=30µs; x=0; x2'= -252km
abs(x2'-x1')=532km

v'=532km/1848µs=290000km/s=v

Noch Fragen?

Alle Werte stark gerundet.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Harald Maurer » Di 7. Jan 2014, 09:47

Der Teilnehmer "Superluminar" hat sich als Sockenpuppe eines bereits gesperrten Teilnehmers heraus gestellt. "Superluminar" bzw. "Lübecker" bzw. "Daniel K." wurden gelöscht!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Di 7. Jan 2014, 10:11

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