Frage zur Lorentz-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Di 31. Dez 2013, 14:16

julian apostata hat geschrieben:Ernst will also anders wie ich das Myon ins ungestrichene System übertragen und da brauchen wir nur bis hierher lesen…

Ernst hat geschrieben:Im Myonensystem (Bewegung der Erde):
x1=0; t1=0
x2=L

Er denkt nämlich gar nicht daran, das Myon in seinem Ruhesystem auch ruhen zu lassen, sondern er versetzt es von x_1=0 nach x_2=L

Du bist nicht nur erbärmlich dumm, sondern dazu noch blind.

Ernst hat geschrieben:Im Myonensystem (Bewegung der Erde):
x1=0; t1=0
x2=L

Im Myonensystem bewegt sich die Erde von x1=0 nach x2=L.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon DerDicke » Di 31. Dez 2013, 21:06

Ernst hat geschrieben:Im Myonensystem (Bewegung der Erde):
x1=0; t1=0
x2=L, t2=L/v
L=x2-x1

soweit als Definitionen zulässig



Ernst hat geschrieben:L'=L/g

Ach die Erde bewegt sich in ihrem eigenen Ruhesystem um L'!=0
interessant!


Ernst hat geschrieben:x1'=0
x2'=0

Ach die Erde bewegt sich in ihrem eigenen Ruhesystem doch nicht.


Herr Ernst will sich wohl noch alle Möglichkeiten offenhalten.
Er übersieht bloß, daß es zwischen Physik und einem Kuhhandel doch noch kleine Unterschiede gibt.
Lieber Ernstel, da sollten Sie sich doch mal positionieren.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 1. Jan 2014, 12:45

Ernst hat geschrieben:Im Myonensystem bewegt sich die Erde von x1=0 nach x2=L.


Na und! Die Erde bewegt sich also im Myonensystem von x=0 zu x=L in der Zeit L/v.

Einen weiteren Texifyeinzeiler können wir uns hier mal sparen. Setzen wir das Myon aufs untere Lineal bei x=L=300 Meter (v=0,6*c). Die myonenuhr zeigt 0, die gegenüber liegende Erduhr -0,75 us.

Zweites Bild: Rechter roter senkrechter Schnitt.

Die Myonenuhr zeigt 1 us. Die gegenüber liegend Erduhr zeigt 0,5us. Während im Erdsystem 1,25 us vergangen sind, sind es auf der Myonenuhr nur 1 us.

Bild

Chief hat geschrieben:Das hatten wir schon, weil elektrische Kraft geschwindigkeitsabhängig ist!

F=Fo*(sqrt(1-v²/c²))³=e*E*(sqrt(1-v²/c²))³=m*a


Aha! Und was sagt euer Spezl “Lothar Permes” dazu?

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=0

Bild

Fakt ist doch, dass du noch nicht mal irgendeine “Trollquelle” vorweisen kannst, um deine “Trollgleichung” zu belegen.

Ausserdem: Wenn es so wäre, dass wenn auf ein Teilchen bei v~0 im elektrischen Feld die Kraft m*10 m/s² wirken würde und bei 0,8*c nur mehr m*2,16m/s², dann könnte dieses Teilchen höchsten 0,5*m*c² an kinetischer Energie aufnehmen.

Da es aber so ist, dass wenn bei 2,16 m/s² und 0,8*c die Kraft
m*10 m/s² wirkt und bei höheren Kräften das Verhältnis noch krasser wird, kommt man im Teilchenbeschleuniger auf eine kinetische Energie von mehreren tausend m*c²

Und dafür habt ihr nicht ansatzweise eine Begründung.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 1. Jan 2014, 15:07

Chief hat geschrieben:Das heißt also, die bewegte Uhr geht schneller! :lol: :lol: :lol:


Tu einfach den rechten roten Strich nach oben verlängern.

Chief hat geschrieben:Interessiert mich nicht! :mrgreen:


Uns interessiert allerdings, wo du deine Quatschgleichung aufgegabelt hast.

Bild

Und vor Allem: Wie willst du bei dieser Gleichung noch an E=m*c² festhalten, was ja angeblich gar nicht von Einstein gefunden wurde, sondern von einem Urahn der “SRT-Kritik”, gell!

Warum hat dann dieser ominöse Urahn nicht auch versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen, so wie es hier geschehen ist?

http://de.wikibooks.org/wiki/Ruhemasse_und_relativistische_Masse_eines_K%C3%B6rpers#Zugabe

Man kann das Pferd auch von hinten aufzäumen, indem man die Einstein'sche Gleichung als bewiesen voraussetzt und daraus auf das Verhalten eines Körpers gegenüber transversaler und longitudinaler Beschleunigung schließt. Das wird im Folgenden ausgeführt.


Er setzt also die Masse der kinetischen Energie (m_e=E_kin/c²) in seine Gleichung ein und kommt nach einigen mathematischen Verrenkungen auf



Bild

für die Masse der mitgeschleppten kinetischen Energie. Das ist aber erst mal nur die “Transversalmasse”

http://de.wikibooks.org/wiki/Ruhemasse_und_relativistische_Masse_eines_K%C3%B6rpers#Worauf_beruht_der_Unterschied_zwischen_transversaler_und_longitudinaler_Masse.3F

Und hier sehen wir auch gleich schon den Grund dafür warum die “Longitudinalmasse” größer ist als die Transversalmasse”

Bild

Man muss also nicht nur m*a beachten sondern auch noch den Differetialquotienten dm/dt, also den zeitlichen Zuwachs an “Transversalmasse” beachten.

Man kommt also quasi von hinten an die “Longitudinalmasse” und die lässt sich dann noch wesentlich unkomplizierter über relativistische Geschwindigkeitsaddition und Zeitdilatation erklären.

Warum also hat man die SRT nicht schon viel früher entdeckt, wenn E=m*c² angeblich viel älter ist als Einstein?
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mi 1. Jan 2014, 16:41

DerDicke hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:L'=L/g

Ach die Erde bewegt sich in ihrem eigenen Ruhesystem um L'!=0
interessant!

L ist der anfängliche Abstand Erde-Myon im Myonensystem und L' ist diese ins Erdsystem transformierte Länge.

Daß du dumm bist, weiß ja hier nahezu jeder. Aber du bist mehr: strohdumm.

Du hast 'ne Macke.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Mi 1. Jan 2014, 16:44

julian apostata hat geschrieben:Zweites Bild: Rechter roter senkrechter Schnitt.

Blödeleien in Wort und Bild.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Do 2. Jan 2014, 10:16

Ernst hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Zweites Bild: Rechter roter senkrechter Schnitt.

Blödeleien in Wort und Bild.


Wenn’s wirklich Blödsinn wäre, dann wäre es eine Kleinigkeit, anhand meiner Bildchen zu zeigen, wo die LT nicht korrekt angewandt wäre. Aber da kommt mal wieder nichts!

Highway hat geschrieben:6.) Henri Poincaré (1900) folgerte aus Betrachtungen zum Reaktionsprinzip, dass elektromagnetische Energie einer „fiktiven“ Masse von

Bild
enstpricht.



Was ist das für ein Blödsinn? Elektromagnetische Energie soll Masse besitzen und andere Energie nicht, oder was?

Highway hat geschrieben:7.) Zu derselben Formel gelangte Friedrich Hasenöhrl (1904/5) durch Betrachtung der elektromagnetischen Hohlraumstrahlung eines Körpers, wobei er auch die Abhängigkeit der Masse von der Temperatur feststellte.



Wenn er diese Formel hatte, warum hat er dann nicht weiter gedacht? Bei Anwendung von ein bisschen Mathematik ergibt sich zwangsläufig daraus eine “Longitudinalmasse” bei entsprechender Beschleunigung. Und wie soll diese “Longitudinalmasse” zustande kommen, bei klassischer Geschwindigkeitsaddition? Und auch noch ohne Zeitdilatation?

noch mal zur Erinnerung
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=624&start=80#p66208

Auch da wird nichts zum Thema kommen!
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Do 2. Jan 2014, 12:54

Superluminar hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es ist im Grunde ganz einfach. Da die Ruhelebensdauer des Myons (2µs) und die in der Ruhelebensdauer mit v=0,9994c zurückgelegte Strecke (600m) bekannt sind, verwendet man zweckmäßigerweise das Ruhesystem des Myons als Bezugssystem.

Da die Berghöhe mit 10 km bekannt ist, ist es zweckmäßig im Ruhesystem der Erde zu beginnen.
Dort befindet sich auch der messende Beobachter, im Myonsystem gibt es keinen.
Grundsätzlich ist es aber egal, wo begonnen wird.

Irgendwie reihst du dich in die Schwerfälligengruppe ein.
Man kann vom Erdsystem ins Myonensystem transformieren oder alternativ vom Myonensystem ins Erdsystem. Aber dann komplett und nicht die Zeit in die eine Richtung und die Entfernung in die andere Richtung. Typischer Anfängerfehler.

Als Ruhessystem ist das System zu wählen, in welchem die Vorgänge bekannt sind. Dann ist in das System zu transformieren, für welches man die Folgerungen aus dem ersten System ermitteln will.
Bekannt sind die Lebensdauer des Myons und die Geschwindigkeit der Erde in seinem Ruhesystem und folglich der in diesem System zurückgelegte Weg der Erde, welche beim Ableben des Myons gerade an seinem Sterbeort eintrifft.

Nun hat man im Erdsystem gemessen, daß Myonen, welche vermutlich in 10km entstehen, auf der Erdoberfläche eintreffen. Das entspräche einer vielfachen Myonenlebensdauer. Dafür kann es viele Gründe geben. Und nun wird gefragt, ob sich das etwa mit der ZD der SRT erklären läßt.

Dazu transformiert man die bekannten Vorgänge aus dem Ruhesystem des Myons komplett in das Erdsystem. Und erkennt, daß die ZD der SRT das Phänomen nicht erklären kann.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon fallili » Do 2. Jan 2014, 14:06

Hallo mal wieder. Ich les da so mit und möchte michdoch auch mal wieder melden.
Diese Myonendiskussion wird ja immer absurder - da wird mehrfach hintereinander herumtransformiert und dann ausgesagt dass die ganze SRT Blödsinn ist.
Und gerade beim Myonenbeispiel habe ich das Gefühl, dass alles bestens passt.

Nur mal ganz grob (ohne perfekte Zahlenangaben) das was meiner Meinung nach völlig logisch ist:
Statten wir mal das Myon mit Uhr und Meterstab aus und lassen es mit diesen 0,9994 c diese 10 km durch die Atmosphäre fliegen.

Was fällt dem Myon auf wenn es auf seine Uhr und seinen Meterstab schaut?
Richtig - gar nix fällt ihm auf. Ein Meter ist ein Meter und eine Sekunde ist eine Sekunde.
Was "dem Myon" allerdings auffällt ist, dass die Erde (bzw. der zu durchfliegende Teil der Atmosphäre) für das Myon mit 0,9994 c bewegt ist und daher nicht mit 10 km gemessen würde sondern mit 600 m.
Das Myon sagt sich - "ich lebe ca. 2 microsekunden - also schaff ich diese 600 m locker".
Und genauso ist es dann auch. Das Myon sieht keine Probleme darin, diese "600 m" bis zum Erdboden zu schaffen und legt diese 600 m auch zurück.

Wie siehts von der Erde gesehen aus?
Die Strecke durch die Atmospäre ist 10 km lang. Auf den ersten Blick also keine Chance für das Myon dies in 2 Microsekunden zu schaffen.
Aber man sieht ja, dass sich das Myon mit 0,9994 c bewegt. Folglich geht laut SRT die Uhr beim Myon langsamer und das Myon lebt - gesehen von der Erde aus - ca 50 Microsekunden. Diese 50 Microsekunden reichen doch locker um bei dem Tempo die 10 km zu durchqueren.
Und tatsächlich - wie von der SRT vorhergesagt - das Myon kommt auch unten an.

Also ich versteh nicht wo hier da ein "Problem" sein soll. Genau das was die SRT aussagt passiert auch !

Wenn man bereit ist die Meßergebnisse anzuerkennen, wird man wohl oder über feststellen müssen, dass an der SRT (und damit an LK und ZD) anscheinend doch was dran ist.
Wenn man natürlich die Meßergebnisse erst gar nicht anerkennt ist jede Diskussion sowieso nicht möglich.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon fallili » Do 2. Jan 2014, 14:52

Also da gibt's wirklich nix mehr zu diskutieren, wenn die schon durch Kontraktion ermittelten 450 m dann nochmals "kontrahiert" werden.
Auf so eine komische Idee muss man erst mal kommen.
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