Frage zur Lorentz-Transformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mi 25. Dez 2013, 14:02

Highway hat geschrieben:Da wird nichts unterschlagen.


Doch, er unterschlägt. Er präsentiert eine einseitige Rechnung. Er verwendet Gleichzeitigkeit in K. Somit kürzt sich v*t raus. Und somit ergibt sich eine Längenkontraktion in K bei Messung einer Länge in K’ unter Verwendung der Gleichzeitigkeit in K

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Wenn man aber Gleichzeitigkieit in K‘ verwendet, so ergibt sich eine Längenkontraktion in K’ bei Messung einer Länge in K unter Verwendung der Gleichzeitigkeit in K’.

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Somit hat man eine gar wundersame wechselseitige Längenkontraktion. Diese ist doch aber schon von Anfang an bei der Ableitung der LT über die julianische Allgemeintransformation enthalten!

Mein Gott was seid ihr albern, dass ihr mich ständig dazu zwingt, meinen Scheiß hier ständig gebetsmühlenartig zu wiederholen!

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http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Do 26. Dez 2013, 08:14

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Schaun’mer uns mal an, was Markus Pössel zum Thema zu sagen hat.

http://www.scilogs.de/relativ-einfach/einstein-verstehen-vi-was-heisst-es-das-bezugssystem-zu-wechseln/

Man muss freilich darauf achten, dass man die beiden Teile der Messung (erstens feststellen, dass der Anfangspunkt des Objekts gerade am Nullpunkt des Maßstabs liegt; zweitens ablesen, an welcher Markierung des Maßstabs der Endpunkt des Objekts liegt) gleichzeitig vornimmt, wie hier gezeigt:


Wie beispielsweise in System K, wo Highway schon t rausgekürzt hat und man Gleichung (5) anwenden kann.

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Nimmt man nämlich beispielsweise das Ablesen am Endpunkt des Objekts zu spät vor, dann bekommt man ein zu großes Ergebnis für die Länge:


Gleichzeitigkeit in K impliziert natürlich Ungleichzeitigkeit in K’ und Gleichung (4) beschreibt damit eine reine Quatschmessung.

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Messen und Messfehler

Beitragvon rmw » Do 26. Dez 2013, 20:35

Herr Pössel kann seine Leser für so dumm verkaufen wie er möchte, was ihm bei den allermeisten auch anstandslos gelingen wird.
Einen Messfehler darzustellen um ihn später als Erklärung für einen physikalischen Zusammenhang zu verwenden ist eigentlich ein starkes Stück.
Herr Pössel sollte sich einmal mit "Messtechnik und Messfehler - Grundlagen" oder so etwas ähnlichem, beschäftigen, vielleicht geht ihm dann ein Licht auf.
Eventuell erkennt er dann dass Messfehler zur Beschreibung physikalischer Zusammenhänge nicht geeignet sind.
Es sei denn er ist der Auffassung dass die ganze RT auf einen Messfehler beruht, dann wäre seine Vorgangsweise wieder glatt begründet.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Fr 27. Dez 2013, 18:00

julian apostata hat geschrieben:Doch, er unterschlägt. Er präsentiert eine einseitige Rechnung. Er verwendet Gleichzeitigkeit in K. Somit kürzt sich v*t raus. Und somit ergibt sich eine Längenkontraktion in K bei Messung einer Länge in K’ unter Verwendung der Gleichzeitigkeit in K

Anstatt deine Begriffsstutzigkeit immer wieder mit den gleichen Formeln und dämlichen Bildchen zu demonstrieren, solltest du erstmal packen, worum es hier eigentlich geht.
Es geht um den Unfug des "Myonenbeweises", welcher sich genau aus den oft präsentierten und von dir abgeschriebenen "Rechnungen" ergibt. Alle diese Rechnungen entsprechen nicht den Gesetzen der SRT und sind daher für die Tonne. Im Gegenteil, im Falle der Gültigkeit der vorgeblich gemessenen Distanz von 10km ist die SRT widerlegt.

Die "Beweise" besieren auf offensichtlicher Vermischung der Bezugssysteme und deren Inhalte.

Es ist im Grunde ganz einfach. Da die Ruhelebensdauer des Myons (2µs) und die in der Ruhelebensdauer mit v=0,9994c zurückgelegte Strecke (600m) bekannt sind, verwendet man zweckmäßigerweise das Ruhesystem des Myons als Bezugssystem. Trifft darin die bewegte Erde gerade zum Zeitpunkt des Ablebens des Myons am ruhenden Myon ein, so muß sie zum Zeitpunkt der Myonengeburt 600m vom Myon entfernt gewesen sein; (gemessen in den Koordinaten des Myonensystems).

Nun die Verhältnisse im Bezugssytem Erde. Darin ist das Myonensystem bewegt. Die Länge 600m ist kontrahiert auf 21 m. Die Myonenuhr tickt im Erdsystem langsamer. Sie steht beim Eintreffen des Myons auf der Erde auf 2µs/28= 0,071µs. Somit ist die Geschwindigkeit des Myons im Erdsystem wieder (genau wie die der Erde im Myonensystem) 21m/0,071µs=0,9994c.
Mit 0,071µs ist die Lebensdauer des Myons erst zu 1/28 ausgeschöpft. Es kann also im Erdsystem 21m*28=600m weit fliegen.

Folglich müssen bei Bestätigung der SRT die Myonen auch im Erdsystem in einer Höhe von 600m geboren werden, wenn sie die Erde erreichen sollen. Werden sie in einer Höhe von 10km geboren, sterben sie bereits bei 9,4km und werden die Erde niemals erreichen.

Dieses Ergebis bestätigt die Symmetrie der Geschichte. Der Abstand ist im System Erde eine Strecke mit Festpunkt an der Erde und zeitlich variablen Ende am Myon. Umgekehrt im System Myon besitzt die Strecke einen Fixpunkt am Myon und ein zeitlich variables Ende an der Erde.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Sa 28. Dez 2013, 08:24

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Highway hat geschrieben:Genau dies wird ja erfüllt, wenn beide Koordinaten x_0 und x_1 zum Zeitpunkt t, und somit gleichzeitig,


Und somit ist Gleichung (5) korrekt, weil so gemessen wird.

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Die rein arithmetisch korrekte Umformung (4) ist aber Mist, weil die Messzeitpunkte (t_1‘<>t_0‘) nicht übereinstimmen.

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Kleine Müllprobe gefällig?

Ernst hat geschrieben:Nun die Verhältnisse im Bezugssytem Erde. Darin ist das Myonensystem bewegt. Die Länge 600m ist kontrahiert auf 21 m.

Die Myonenlaufstrecke (Wetterballon und Erdboden.) selbst ruht im Erdsystem, sie ist also im Erdsystem nicht kontrahiert.
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Antirelativistische Messmethode!

Beitragvon rmw » Sa 28. Dez 2013, 16:34

Chief hat geschrieben:Antirelativistische Messmethode!

Gibgt ja auch keine rationale Begründung für den ganzen relativistischen Stuss.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » Sa 28. Dez 2013, 18:01

julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Nun die Verhältnisse im Bezugssytem Erde. Darin ist das Myonensystem bewegt. Die Länge 600m ist kontrahiert auf 21 m.

Die Myonenlaufstrecke (Wetterballon und Erdboden.) selbst ruht im Erdsystem, sie ist also im Erdsystem nicht kontrahiert.

Wie kann ein einzelner Mensch so schwer von Begriff sein?
Das ist ja reif für das Guinness Buch der Rekorde.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » So 29. Dez 2013, 08:23

K=Erdsystem K’=Teichennsytem (Start bei Berggipfel=x=t=x’=t’=0)(s=10km=Erdbodenkoordinate)(v=0.994*c)(Teilchen ruht bei x’=0)

Und eine einzige Zeile reicht aus, um das Myonenszenario korrekt nach Lt darzustellen. x_2 und t_2 sind im Erdsystem vor gegeben. Zu ermitteln sind nur noch x_2’ und t_2’

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Fertig. Und jetzt will Ernst sein Zielpublikum mit völlig überflüssigem Zeug verwirren, was für das Myonenszenario absolut überflüssig ist.

Das ist auch gar nicht schwer, bei diesem Zielpublikum. Weil einem echten „Kritiker“ kann man auch völlig problemlos wahlloses Rumhämmern eines Schimpansen auf einer Tastatur als „SRT_Kritik“ verkaufen.

Nun kann Ernst noch nicht mal völlig überflüssige Rechnungen korrekt ausführen. Er will also eine kontrahierte Länge noch mal kontrahiert messen, doppelt kontrahiert sozusagen! Es muss also gelten:

x_2-x_1=s*(1-v²/c²)

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Die 1. Zeile oben sagt uns also: Wenn 33 us im Erdsystem vergehen, dann vergeht für das Myon 1,2 us

Die 2. Zeile sagt uns: Im Myonensystem haben wir 346 Meter vom Myon entfernt die Zeit: ca. doppelte Myonenzeit.

Die 2. Zeile ist also korrekt berechnete belanglose Einfachscheiße.

Die Scheisse von Ernst ist aber auch noch falsch berechnet, also Doppelscheisse sozusagen.

Ernst hat geschrieben:Nun die Verhältnisse im Bezugssytem Erde. Darin ist das Myonensystem bewegt. Die Länge 600m ist kontrahiert auf 21 m. Die Myonenuhr tickt im Erdsystem langsamer. Sie steht beim Eintreffen des Myons auf der Erde auf 2µs/28= 0,071µs. Somit ist die Geschwindigkeit des Myons im Erdsystem wieder (genau wie die der Erde im Myonensystem) 21m/0,071µs=0,9994c.
Mit 0,071µs ist die Lebensdauer des Myons erst zu 1/28 ausgeschöpft. Es kann also im Erdsystem 21m*28=600m weit fliegen.


Oder sieht irgendjemand einen dieser Werte in meinen Berechnungen vorkommen?
Zuletzt geändert von julian apostata am So 29. Dez 2013, 18:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon Ernst » So 29. Dez 2013, 12:05

julian apostata hat geschrieben:Die Scheisse von Ernst ist aber auch noch falsch berechnet, also Doppelscheisse sozusagen.

Getroffene Hund bellen ganz jämmerlich. Sehr bemitleidenswert.

Es wird in dein unterentwickeltes Hirn niemals hineigehen, was die SRT ausmacht. Daher substituierst du deine Denkminimierung durch immer die gleichen abgeschriebenen Formeln und blöden Bildchen, deren Inhalt du nicht annähernd kapierst.

Eine LT muß immer vollständig und in eine Richtung gehen. Transformiart man vom Ruhesystem (Myon) ins bewegte System (Erde) so sind Zeiten und Längen vom Myonensystem ins Erdsystem zu transformieren. Das ergibt für eine Zeit am Myon im Myonensystem von 2µs am Myon im Erdsystem 0,071µs und für den Abstand der Erde vom Myon im Myonensystem von 600m im Erdsystem 21m.

Die Richtigkeit dieser Transformation ist leicht überprüfbar, denn in ihrem Ergebnis soll ja die LG (hier quasi LG) erhalten bleiben:
21m/0,071µs ~ c

Das Myon stirbt aber später; nach 2µs. Es kann in seiner Lebenszeit folglich im Erdsystem 21m*2/0,071= 600m zurücklegen.

(Die Zahlenwerte sind grob gerundet.)

Hätte man etwas Gefühl für solche Dinge, dann käme man angesichts der Symmetrie des Abstands in beiden Bezugssystemen auch mit etwas Grips daruf, daß die in der Lebensdauer zurückgelegte Strecke in beiden Bezugssystemen gleich ist.
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Re: Frage zur Lorentz-Transformation

Beitragvon julian apostata » Mo 30. Dez 2013, 05:19

Ernst hat geschrieben:Die Richtigkeit dieser Transformation ist leicht überprüfbar,


K=Erdsystem K’=Teichennsytem (Start bei Berggipfel=x=t=x’=t’=0)(s=10km=Erdbodenkoordinate)(v=0.994*c)(Teilchen ruht bei x’=0)

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Ergänze x‘ und t‘. Was kommt nach Lorentztransformation (und nicht nach Ernsttransformation) raus?

Auf diese einfache Frage wird er immer mit völlig sinnlosem Gelaber ausweichen.
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