Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 18. Dez 2013, 13:46

Mikesch hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Dann ist also der nichtgeschrupfte Abstand s im Myonensystem
s=s'/sqr(1-v²/c²)=10km*28=280km.


Falsch!

10 km im Erdsystem werden im Myonensysten 346 Meter lang gemessen.

346 Meter im Myonensystem werden im Erdsystem 12 Meter lang gemessen.

12 Meter im Erdsystem werden im Myonensysten 42 Zentimeter lang gemessen.

42 Zentimeter im Myonensystem werden im Erdsystem 14 Millimetereter lang gemessen.

Nee, ist schon richtig! Die Rekursion ist die Maurersche Lösung, also die Maurertransformation!
Die Ernstsche Rekursions-Transformation geht in die andere Richtung: 12m, 346m, 10km, 280km, ...

Und in deinem Kopp ist alles 0, 0, 0, 0. Genaugenommen 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000...................
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 18. Dez 2013, 15:27

Mikesch hat geschrieben:Zur Beantwortung der Frage reicht es eigentlich nur 1a/1b oder 2a/2b zu betrachten.
1a/b: Schaffen die Myonen die Strecke von 10km bei v=0,999.. in 33us.
2a/b: Schaffen die Myonen die Strecke von 346m bei v=0,999.. in 1,5us
In beiden Fälle ergibt sich die gleiche Antwort: Ja, mehr Myonen als zu erwarten waren, überwinden die Strecke.

Die Zahlen sind aus der LT, die Formeln werden von Apostata ja nun häufig genug gepostet.

Das Relativitätsprinzip ist gewahrt, die Ergebnisse sind gleich, wunderbar.


Das Problem ist nur, dass die Behauptung einer ominösen Zeitdilatation im Rahmen der RT durch solche Beobachtungen an Myonen nicht gestützt wird, denn die Kenntnisse über solche sehr kurzlebigen Elementarteilchen sind zu gering, als dass man weitreichende Folgerungen ableiten könnte. Die Phantasie reicht bei weitem nicht aus, um Möglichkeiten zu erdenken, was ein Myon konkret sein könnte, so dass es bei Geschwindigkeit nahe c länger lebt (und als Uhr somit langsamer ginge) als im Ruhezustand.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 18. Dez 2013, 18:45

Ernst hat geschrieben:Die Atmosphäre hat mit dem Problem so viel zu tun, wie'n Mond mit 'nem Klappstuhl.

Wo kommen dann die 10km her, die die Muonen zurücklegen?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 18. Dez 2013, 20:34

Chief hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:...
Wikipeida hat geschrieben:Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene.

...

Diese Wikipedia-Behauptung wurde durch H&K-Experiment widerlegt! :lol:

Oder nicht? :mrgreen:


Und durch das >2 Körper-Problem - siehe meinen völlig unbeachteten Beitrag mit einem RS und zwei Satelliten - welche Uhr geht wie und warum?

Es gibt keine ZD und keine LK und keine SL - Punktum.

Herzliche Grüße

Nachtrag: Einen Urknall und dergleichen natürlich schonmal gar nicht.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Mikesch » Mi 18. Dez 2013, 21:09

Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass die Behauptung einer ominösen Zeitdilatation im Rahmen der RT durch solche Beobachtungen an Myonen nicht gestützt wird, denn die Kenntnisse über solche sehr kurzlebigen Elementarteilchen sind zu gering, als dass man weitreichende Folgerungen ableiten könnte. Die Phantasie reicht bei weitem nicht aus, um Möglichkeiten zu erdenken, was ein Myon konkret sein könnte, so dass es bei Geschwindigkeit nahe c länger lebt (und als Uhr somit langsamer ginge) als im Ruhezustand.

Das die Myonen geeignet sind, ist sicherlich nachzuweisen, dass sind wir uns wohl einig. Das Thema ist allerdings nicht mein Fachgebiet, insofern glaube ich mal der vorherrschenden Meinung, dass das mit den Myonen geht und beziehe da - für Sie sicherlich überraschungsfrei - eine Gegenposition.

Nix für ungut

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 18. Dez 2013, 21:13

Mikesch hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass die Behauptung einer ominösen Zeitdilatation im Rahmen der RT durch solche Beobachtungen an Myonen nicht gestützt wird, denn die Kenntnisse über solche sehr kurzlebigen Elementarteilchen sind zu gering, als dass man weitreichende Folgerungen ableiten könnte. Die Phantasie reicht bei weitem nicht aus, um Möglichkeiten zu erdenken, was ein Myon konkret sein könnte, so dass es bei Geschwindigkeit nahe c länger lebt (und als Uhr somit langsamer ginge) als im Ruhezustand.

Das die Myonen geeignet sind, ist sicherlich nachzuweisen, dass sind wir uns wohl einig. Das Thema ist allerdings nicht mein Fachgebiet, insofern glaube ich mal der vorherrschenden Meinung, dass das mit den Myonen geht und beziehe da - für Sie sicherlich überraschungsfrei - eine Gegenposition.

Nix für ungut

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WIE sollte etwas geeignet sein, etwas nicht existierendes nach zu weisen ???

Nix für ungut.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Mikesch » Mi 18. Dez 2013, 21:16

Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nee, ist schon richtig! Die Rekursion ist die Maurersche Lösung, also die Maurertransformation!
Die Ernstsche Rekursions-Transformation geht in die andere Richtung: 12m, 346m, 10km, 280km, ...

Wen interessiert das? :?

Den Chief. Hat ja drauf reagiert.

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 18. Dez 2013, 21:22

Mikesch hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nee, ist schon richtig! Die Rekursion ist die Maurersche Lösung, also die Maurertransformation!
Die Ernstsche Rekursions-Transformation geht in die andere Richtung: 12m, 346m, 10km, 280km, ...

Wen interessiert das? :?

Den Chief. Hat ja drauf reagiert.

Mike


Aber den Mikesch interessiert es anscheinend überhaupt nicht, dass er um des Kaisers neue Kleider diskutiert und auf physikalische Fakten keine Reaktion erkennen lässt........

Lässt tief blicken, aber egal :)

Herzliche Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Mikesch » Mi 18. Dez 2013, 21:23

Ernst hat geschrieben:Und in deinem Kopp ist alles 0, 0, 0, 0.

Na, ich hoffe doch. Schließlich liegt in S(0,0,0,0) der Ursprung meines Personal-IS.
Ernst hat geschrieben:Genaugenommen 0,0000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000...................
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Ihre Tastatur klemmt.

Mike
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 18. Dez 2013, 21:24

Mikesch hat geschrieben:Ihre Tastatur klemmt.


Besser die Tastatur als das Hirn - oder ?
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