Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon Kurt » Di 10. Dez 2013, 18:46

All hat geschrieben:Kurt, hier tritt wieder dein Problem auf. Du vermengst die Systeme so, wie du es brauchst, um gegen etwas zu argumentieren. Du merkst es aber nicht. Es ist unglaublich.

Alles Chaos pur. Da ist mir ja die SRT noch lieber. Die hat eine klar strukturierte Grundlage und fertig. Lass mal stecken.


Was soll ich stecken lassen?

Kurt, hier tritt wieder dein Problem auf


Mein Problem? wohl eher deins.

Wenn du deiner Sprache auch noch die notwendige Klarheit spendieren würdest dann käme es nicht zu -Unklarheiten- (die ich bewusst provoziert habe).
Deinen Aussagen fehlt ganz einfach jedweder Bezug, und da bist du in bestem Einklang mit der RT, denn die hat nämlich auch keinen, nur ihren eigenen damit all das was sie behauptet rechnerisch auch möglich ist.

Willst du das auch so?


Kurt
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Di 10. Dez 2013, 19:32

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:Wenn du deiner Sprache auch noch die notwendige Klarheit spendieren würdest dann käme es nicht zu -Unklarheiten- (die ich bewusst provoziert habe)


Du hast also die Unklarheiten bewusst provoziert. Sehe ich auch so. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Da sind wir einer Meinung.

Kurt und Sprache. Besser kannst du dich nicht in die Pfanne hauen.


Ende.
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 11. Dez 2013, 00:26

Hey All,

erst mal großes Lob für deine unterhaltsame Geschichte. Einfach genial, wie aus Physikern über die Thysiker am Ende die Mystiker wurden, die wir jetzt mühsam bekämpfen.

Ich bin ein Kind des Mainstreams, war an staatlichen Schulen, habe Abitur (Chemie/Physik) gemacht, 10-12 Jahre so Zeug studiert, wie Materialwissenschaften, Technische Mechanik, Biologie, Chemie, Konstruktionslehre usw. um am Ende ernüchternd festzustellen, dass nur derjenige einen guten Abschluss schafft, der schön brav auswendig lernt, wie es vom System erwartet wird. Kritisches Denken, selber denken, das war noch nie erwünscht.

Irgendwann überschritten die Zweifel am System die kritische Schwelle. Früher habe ich noch Leuten erklärt, was ein Schwarzes Loch "ist", den Mainstream nachgeplappert. Ich hatte vollstes Vertrauen in die Schulmedizin, obwohl sie mir in meinem ganzen Leben noch niemals helfen konnte. Erst als meine Mutter ein Krebspatient wurde, fing ich intensiver an mich umzusehen. Als Gehirngewaschener durch das System, ist man ein Opfer des Systems. Meine Mutter konnte zwar noch ein Jahr gut Leben, dank alternativer Heilmethoden, aber im Endeffekt erlag sie der Krankheit. Wer eine sog. Chemo-Therapie hinter sich hat, muss auf lange Sicht einfach daran sterben. So eine kriminelle Vergiftung und Schädigung des kompletten Körpers überleben nur gesunde Menschen mit Glück.

Früher war ich auch ein Anhänger der Raumwellen-Theorie von Bernd Jaguste, ging schon in Richtung Kritik der RT, aber in der Therapie-Phase, kam ich über YT an ein sehr gutes e-Book von Raphael Haumann. Das e-Book habe ich in stundenlanger Kleinarbeit ausgedruckt und heften lassen, dann gelesen und verstanden. Wenn man dieses Buch gelesen hat, wird es schockierend einfach den Blödsinn der aktuellen sog. Physik zu erkennen. Die Betrachtung. was ist ein Objekt und was ein Konzept, löst sofort alle Märchen auf.

Im weiteren Verlauf waren die Präsentationen in YT von ThunderboltsProject sehr interessant. Auch die Arbeit von David LaPoint gibt Aufschlüsse über die Materie. Es gibt die Experimente und die Ergebnisse, nur die Interpretation der Standard-Folklore ist falsch.

Nun zum Thema!

Eine Lichtuhr in Bewegungsrichtung, würde bis zum Erreichen von c keine Zeitdilatation anzeigen. Das verstehen die Relativisten unter uns wohl nicht. Und dass die Relativitäts-Theorie nur scheinbare Effekte beschreibt, welche keinen Einfluss auf die Realität haben, scheinen die meisten auch noch nicht kapiert zu haben. Gegenstände verkürzen sich nicht, es sieht nur so aus als ob, denn das Licht braucht eine gewisse Zeit um vom Objekt zum Auge des Betrachters zu gelangen. Dadurch kommt es bei hohen Geschwindigkeiten zu merklichen Effekten, es handelt sich dabei um scheinbare Effekte.

Ähnlich dem Doppler-Effekt, der eine höhere oder tiefere Frequenz bewirkt, obwohl die Quelle stets mit der gleichen Frequenz arbeitet. Es ist eine Täuschung.

Lieber julian apostata,

hast du nicht aufgepasst? In der Schule hat man dir doch sicher schon erzählt, dass die Lichtgeschwindigkeit c unabhängig vom Bezugssystem ist. Die Lichtgeschwindigkeit (Vakuumlichtgeschwindigkeit) ist überall identisch.

c = c

Gruß!

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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon Kurt » Mi 11. Dez 2013, 09:03

McDaniel-77 hat geschrieben:Eine Lichtuhr in Bewegungsrichtung, würde bis zum Erreichen von c keine Zeitdilatation anzeigen.


Fragen:
- wann ist eine Lichtuhr in Bewegung
- was ist "Zeitdilatation"

Kurt
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon julian apostata » Mi 11. Dez 2013, 10:54

All hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:Dreh einfach mal deinen Bildschirm um 90° und sag mir, was du dann siehst.


Kann ich auch den Kopf drehen, sonst fällt mir das Ding noch runter. ;)

Ehrlich gesagt strebe ich auch mehr ein kritische Diskussion an, als eine systematisch geprägte, die in Rcihtung SRT oder ähnl. geht.

Gruß

All


Warum war mir das wohl schon vorher klar? Warum sollte man nichts mehr sehen, wenn man die Lichtuhr hinlegt? Sieht irgendjemand in Alls Posting auch nur die Andeutung einer Antwort?

McDaniel-77 hat geschrieben:Lieber julian apostata,

hast du nicht aufgepasst? In der Schule hat man dir doch sicher schon erzählt, dass die Lichtgeschwindigkeit c unabhängig vom Bezugssystem ist. Die Lichtgeschwindigkeit (Vakuumlichtgeschwindigkeit) ist überall identisch.

c = c


Was soll denn der Schmarrn schon wieder? Willst du mich als bekennenden Relativisten über die SRT aufklären, oder was?

Ich habe All geragt, wie schnell das Licht in seinem Szenario (und nicht in der SRT) in den verschiedenen Bezugssystemen unterwegs ist.

Er denkt aber nicht im Traum daran, irgendwelche Unklarheiten auszuräumen.
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Mi 11. Dez 2013, 11:58

@ Julian

Deine angesprochenen Probleme liegen nur in den formal systematisierten Anwendungen. Also mach dein Problem nicht zu meinem.

Das Licht, welches hier beschrieben wird , ist eine Maximalgeschindigkeit, die in der Natur als isoliertes ETWAS gar nicht vorkommt.

Die Natur selbst ist vollkommen bezugslos. Wenn wirklich ein realer Kern da wäre, dann hätte den jemand gebaut.

Ich wiederhole: In diesem Thread steckt eine Botschaft. Wer die verstehen will, soll es tun, wer dies nicht kann, der soll es bleiben lassen.



Alles fließt

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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Mi 11. Dez 2013, 12:24

Hallo Daniel,

danke für deine Schilderung.

Man kann also ohne Zweifel sagen, dass du beide Seiten der Medaille kennst. Das kann nur von Vorteil sein, weil man nur das entschlüsseln kann, was man kennt.

Ich habe schon mal geschrieben, dass mir dein Haltung Respekt "abnötigt". Schon allein deshalb, weil du aus deinem andressierten Wissen ausgebrochen bist und selber denkst.
Ich habe auch noch nie das gefressen, was man mir vorgesetzt hat. In der Folge bekommt man dann natürlich Probleme, wenn man die Spur verlässt. ;)

Wissen ist nichts anderes als ein Fahrrad, das alle benutzen, um damit zu fahren. Dass das Fahrrad (Sprache) in sich erst mal nur selbstreferenziell gebaut ist, wissen offenbar nur wenige Nutzer. Aus dieser Selsbtbezüglichkeit entstehen ja erst mal Bezüge unterschiedlicher Art. Jeder glaubt aber, dass er den richtigen Drahtesel (Bezug) benutzt.

Da physikalische Theorien in sich argumentativ selbstbezüglich (geschlossen) sind, sind sie auch nur für den Zweck anwendbar, für den sie gedacht sind. Ergo gibt es zwar eine ZD/LK, dessen Gültigkeit aber nur innerhalb dieses selbstbezüglichen Systems (Theorie) zu erfassen ist. Es hat mit der Natur nichts zu tun. Es werden nur noch Eigenschaften beschrieben und berechnet, die keinen direkten "realen" Nutzwert mehr haben. Der Nutzwert mag technischer Natur sein, dies widerspricht aber schon wieder der Natur, weil die Natur kein mechanisches Konstrukt ist.

Es sollte doch logisch sein, dass sich eine physikalische Masse anders verhält, als die Natur, die innerhalb der Feststoffe eine gewisse Statik benötigt. Ein Baum ist nun mal keine Masse und eine Leiter auch nicht. Wären sie wabblige Masse, wären sie nicht für eine Nutzung geeignet. Wir hätten also nie von den Bäumen klettern können. ;)

Die Leiter selbst hat einen statischen Nutzwert, der darin liegt, dass man auf ihr klettern kann. Dieser Nutzwert ändert sich nicht, nur weil man die Leiter bewegt und sie für statikfreie Masse hält. Wenn also einige physikalisch terrorisierende Mathematiker meinen, dass die LK/ZD auch auf die Leiter anwendbar ist, so haben die das zu beschreibende System (Physik) gar nicht verstanden. Die Natur in der Folge dann auch nicht.

Dass ZD/LK mittlerweile bewiesen sein soll, liegt doch nur daran, dass das Objekt CERN, die formal mathematischen mechanischen Strukturen nachgebaut hat. Mit dem Fahrrad ist es doch ähnlich. Man hat die Idee des Fahrrads, legt die formalen physikalischen Eigenschaften fest und baut es nach. Das Fahrrad selbst ist zwar damit bewiesen, aber nur deshalb, weil man mit formal nutzbaren Strukturen gebaut hat. Was beweist das in Bezug auf das Universum? Eigentlich doch nix oder nur, dass wir die Zutaten des Universums für uns nutzen können. Man findet also nichts, sondern konstruiert nur und beweist im Falle CERN, dass man richtig gerechnet hat. Außerdem geht es bei CERN doch um ein in sich komplett isoliertes System, welches Ergebnisse liefert, die genau innerhalb dieser Isolation ihre Gültigkeit hat. Diesere Effekt ist hergestellt. Außerhalb dieses Systems hat es keine Wirksamkeit, weil es im Gesamtzusammenhang verschwimmt.

Deine Theorie ist natürlich auch abhängig von Sprache. Anders geht es nun mal nicht. Sie hat aber den Vorteil, dass sie sich nah an der Natur orientiert. Alles fließt. Deine Theorie wird auch immer wieder verbessert werden können. Dieses alles fließt (du hast es hier geprägt, nicht ich), beschreibt die Natur auf genial einfache Art und Weise.

Ich habe mich jetzt in einigen Punkten wiederholt. Ich halte das aber für notwendig, weil doch einige hier in ihren Einschätzungen sehr systematisiert sind.


Alles fließt

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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 11. Dez 2013, 12:32

Lieber julian apostata,

die einzige für die Physik relevante Aussage der Relativitätstheorie ist die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, unabhängig vom Bezugssystem.

Wiki hat geschrieben: "Es wurde nachgewiesen, dass die Geschwindigkeit von Licht im Vakuum unabhängig ist von der Geschwindigkeit des zum Nachweis verwendeten Empfängers (Michelson-Morley-Experiment) und von der Geschwindigkeit der Lichtquelle. "
- http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit

Wiki hat geschrieben: "So hat die Lichtgeschwindigkeit in jedem Bezugssystem denselben Wert. Außerdem folgt aus dem Relativitätsprinzip, dass es keinen absoluten Raum und keine absolute Zeit gibt. Stattdessen hängen Längen und Zeiten entsprechend der Lorentzkontraktion und der Zeitdilatation vom Bewegungszustand des Betrachters ab."
- http://de.wikipedia.org/wiki/Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie

Gruß

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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 11. Dez 2013, 13:15

Hey All,

wir wissen schon so viel und trotzdem fast nichts, das erkannte ja schon Sokrates in bemerkenswerter Weise: "Ich weiß, das ich nichts weiß!"

CERN ist das Paradebeispiel für den Wahnsinn der irrationalen Verdinglichung von mathematischen Konzepten (Formeln, Aussagen, "mathematischen Objekten" - damit Superluminar auch zufrieden ist ;) ). Wenn diese sog. Physiker keine Mystiker wären und so fundamentale Grenzen, wie die EM-WW erkennen würden, dann wären sie vermutlich bald arbeitslos. Die Welt lässt sich nur über die EM-WW erkennen, kein Messinstrument kann etwas anderes, als EM-WW "anzeigen".

Wahrscheinlich habe ich dieses verblüffende Video schon öfter verlinkt:
https://www.youtube.com/watch?v=QfDoQwIAaXg - Was für uns fest ist, ist in Wirklichkeit nur zähflüssig ;) . Licht ist rund 300.000-mal so schnell wie eine Gewehrkugel.

Die Frage, ist die Wirkungsübertragungsgeschwindigkeit der EM-WW wirklich unabhängig vom Bewegungszustand?
Ich weiß nicht, ob das Michelson-Morley-Experiment von 1881 und 1887 überhaupt eine Aussagekraft besitzt. Gab es zu der Zeit schon so präzise Bewegungsmessgeräte wie Atomuhren?

Man nehme zwei baugleiche synchronisierte Atomuhren (A & B), gekoppelt an baugleiche Sender und Empfänger, und schicke immer dann wechselseitig einen EM-Impuls. Wenn der Empfänger den Impuls vom Sender registriert hat, wird zurück gesendet. A sendet, B empfängt, darauf sendet B und A empfängt, hin und her. Am besten man positioniert die Messinstrumente in Ost-West Ausrichtung, um einen etwaigen Einfluss der Erdrotation festzustellen.
Vergleicht man hinterher die Aufzeichnungen von A & B zu den Sende- und Empfangszeitpunkten, dann müsste die geringste Abweichung der Periode sofort auffallen. Bleiben die zeitlichen Abstände rund um die Uhr zwischen A & B konstant und ändern sich auch nicht im Verlauf eines Jahres, dann könnte man davon ausgehen, dass die EM-WW in beide Richtungen gleich schnell unterwegs ist - die Lichtgeschwindigkeit unabhängig vom Bewegungszustand des Senders oder Empfängers ist.

Geht's schneller von A nach B, als von B nach A, wenn es Mittag oder Mitternacht ist? ;)

Gruß!

McDaniel-77
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Re: Zeigt die Uhr Zeit oder Bewegung an?

Beitragvon All » Mi 11. Dez 2013, 13:51

McDaniel-77 hat geschrieben:Hey All,

wir wissen schon so viel und trotzdem fast nichts, das erkannte ja schon Sokrates in bemerkenswerter Weise: "Ich weiß, das ich nichts weiß!"


Wir wissen doch, dass alles fließt. Ist das nicht eine unglaubliche Erkenntnis? Der Fluss ist nur gehemmt durch die Statik, die die Natur produziert hat.

Das ist doch das, was Prof. Dürr auch sagt. Er sagt, dass Materie geronnener Geist ist. Natürlich meint er nicht einen Geist der mit Ketten poltert, aber er hat es doch richtig erfasst.

Die mathematische Sicht der Dinge erreicht "nur" eine geordnete technische Abwicklung, ohne je erfahren zu können, was sich in einer mathematischen Struktur verbirgt.

Das Video ist klasse.

Alles fließt

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