Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 23. Sep 2009, 15:09

Hallo Werner 100
Wie er aber seine Phantasie überprüft hat und erkannt hat, dass es ohne ein lichttragendes Medium nicht geht,(1920), er also seine überschießende Phantasie überprüft hat,

Und zu der Erkentnis kam dass seine Phantasie im realen scheitert...
hat man ihn nicht mehr zurückrudern lassen.


Deshalb liegt es nicht an Albert, der ja wusste dass da was falsch läuft, sondern an all denen, die blindlinks darüber hergefallen sind.
Hätten sie da mal besser auf das Genie gehört, ....
dann wären wir heute sicher weiter.

Und wenn man ein lichttragendes Medium anerkennt, ergibt sich zwangsläufig
eine medienspezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit, die je nach Dichte
des Mediums einmal langsamer, dann wieder schneller sein kann.
So einfach kann die Vorstellungskraft sein.

Und vor allem so schlicht und nah an der Realität !!
Trotzdem ist die Phantasie die Grundlage für neue Ideen.
Und aus dem gleichen Grund bin ich auch ein Verehrer Einsteins.

Ein weiser Mensch kann seine Fehler eingestehen. Dies alleine ist aller Ehren würdig!


Gruss
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 23. Sep 2009, 15:21

Hallo icabaru,

Da ich aber, wegen fehlender Computerkenntnisse, wieder nur in der Lage bin andere Beitraege aus dem Netz zu verlinken und nicht meine eigenen, bitte ich andere Teilnehmer hierzu um Unterstuetzung. Ist das moeglich?

Dass du deine Eigenen nicht verlinken kannst, liegt daran dass sie auf deinem Rechner, also nicht im Web liegen.
Um das zu umgehen schau mal nach freiem Webspace.
Da kannst du dann alles "deponieren" und somit auch verlinken.
Ich habe mir bei Freenet einen solchen "Webspace" besorgt, ..das kostet nichts, und man kann sich da sogar eine eigene Hp erstellen. (was ich gerade tue)
http://homepagebaukasten.freenet.de/

oder einfach mal free webspace bei google eingeben, ...
unter:
http://forum.chip.de/webspace-webserver-webhosting/kostenloser-webspace-160515.html
finden sich auch einige, einfach mal schauen was sich eignet und gefällt....

Meine Hp findest du, falls von Interesse, unter:
http://freenet-homepage.de/Lichtprinzip/temp/index.html
Ist aber noch im Bau, quasi... ;)

So long und Gruß derweil
Mordred
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 15:25

Hallo Hannes,
es ist erstaunlich wieviel positive Gemeinsamkeiten es zwischen Einstein Verehrern und seine Kritikern gibt. Darf man auf Grund dessen davon ausgehen das ein Konsenz nicht absolut auszuschliessen ist??

So sehe ich das auch. Ohne Phantasie wird nie eine neue Theorie entstehen können.
So wie Einstein seine Bltzidee hatte: Wenn wir schon immer c messen, dann
könnte ja auch Strecke und Zeit veränderlich sein.
Daraus ist dann die Invarianz der LG entstanden,die Grundlage der SRT.


Voellig richtig, dabei ist die Invarianz der LG genau betrachtet noch nicht einmal ein Widerspruch zumindest in der Form wie sie von manchen Kritikern seiner Theorien begruendet bzw. dargestellt wird. Auch das haengt mit der meiner Ansicht nach fehlerhaften Definition der Zeit zusammen, aber nicht mit der definierten Invarianz der LG.

Wie er aber seine Phantasie überprüft hat und erkannt hat, dass es ohne ein lichttragendes Medium nicht geht,(1920), er also seine überschießende Phantasie überprüft hat,hat man ihn nicht mehr zurückrudern lassen.

Exakt!!! Denn an seine Theorien haben sich nicht wenige "angehaengt" die davon profitieren wollten und damit als Trittbrettfahrer einzustufen sind! Seine Theorie, speziell die ART(!), wird heute bei weitem nicht im Original propagiert und interpretiert. Seine Gleichungen wurden linearisiert und retardisiert um sie den Ansichten und Interpretationen der Schulphysik anzupassen! Diese ART lehne ich ebenso ab wie andere Kritiker auch. Dabei halte ich die fundamentalen Grundideen Einsteins wie z.B die geometrische Darstellung der Gravitation und dieverse allgemein gueltige Postulate fuer durchaus richtig. Und das trotz seiner Irrtuemer die auch ausnahmslos allen(!!) anderen unterlaufen koennen.

Und wenn man ein lichttragendes Medium anerkennt, ergibt sich zwangsläufig
eine medienspezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit, die je nach Dichte
des Mediums einmal langsamer, dann wieder schneller sein kann.


Trotzdem ist die Phantasie die Grundlage für neue Ideen.
Und aus dem gleichen Grund bin ich auch ein Verehrer Einsteins.


Beides unterschreibe ich!

Freundliche Gruesse
Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 23. Sep 2009, 15:30

wenn wir uns alle auf eine bestimmte Definition der Zeit einigen könnten.


Wie wäre es damit.
Zeit ist ein Zustand der erst durch Bewegung relevant und somit messbar wird.
Wie wir diese Zeit dann messen ist eigentlich egal und beeinflusst den Lauf der Raumzeit in keinster Weise. Diese Zeit nenne ich auch gerne, die „objektive Raumzeit“
Wenn ich einen z.B. Stab habe, (die objektive Raumzeit) dann kann ich diesen in cm oder inches einteilen. Dem Stab ist das egal, dennoch, ohne Stab gibt es nichts einzuteilen und inches wie cm sind als Einheit bedeutungslos...

Gruß

PS: die Zeit hat keinerlei Einfluss, auf welche Bewegung auch immer, in diesem Raum.
Genauso beeinflußt keine Bewegung (der Welt hätt ich fast geschrieben :-) ) innerhalb des Raumes die Zeit.
Zeit, Raum und Bewegung sind zwar in gewisser hinsicht abhängig von einander, beeinflussen sich aber nicht.
Keine Wechselwirkung !!
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 15:44

Hallo Mordred,

vielen Dank! Sehr guter Tip, werde mich kuemmern.

Gruesse Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Mi 23. Sep 2009, 16:13

1. Kein Thema.
2. Gerne geschehen.

Gruß derweil zurück,
Mordred
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 16:26

Hallo Mordred,

wir liegen keineswegs weit auseinander!

PS: die Zeit hat keinerlei Einfluss, auf welche Bewegung auch immer, in diesem Raum.
Genauso beeinflußt keine Bewegung (der Welt hätt ich fast geschrieben :-) ) innerhalb des Raumes die Zeit.
Zeit, Raum und Bewegung sind zwar in gewisser hinsicht abhängig von einander, beeinflussen sich aber nicht.
Keine Wechselwirkung !![/quote]


Eben! Das real existente Universum hat und kennt ueberhaupt keine Zeit, es existiert einfach. Damit stimme ich, und nach deiner Formulierung vermutlich auch du, mit vielen Physikern wie z.B. Hawking ueberein. Und schon liegen wir mit den Etablierten ueber kreuz. So schnell geht das, denn die definieren Zeit als eine inhaerente Eigenschaft des Raumes und der Materie!! Denn sie behaupten, dass das Universum in einer Zeit besteht und ein Alter hat. Damit jedoch stopern sie ueber ihre eigenen Theorien indem die Astronomie Sterne bzw. Galaxien findet die aelter als das definierte Alter des Universums sein muessen. Das Problem dabei ist, dass man das was man gemeinhin als Alter des Universums bezeichnet nicht annaehernd genau berechnen kann. Man schliesst naemlich aus der gemessenen Geschwindigkeit mit der sich Galaxien von uns entfernen auf die Expansionsgeschwindigkeit. Dabei kann man nicht begruenden ob und das dies tatsaechlich die Expansionsgeschwindigkeit oder nur die Entfernungsgeschwindigkeit ist mit der sich diese Galaxien in Bezug auf uns bewegen. Dagibt es naemlich erhebliche Unterschiede. Zudem ist allen Beteiligten klar das die Expansionsgeschwindigkeit mit dem Alter abnehmend ist, wobei ueber den Betrag dieser Groesse keinerlei Erkenntnisse vorliegen. Hier wird bis dato nur spekuliert, eben weil man keine exaktere Definition der Zeit hat. Zeit als solche kann man jedoch nicht als Eigenschaft des Raumes oder der Materie definieren, weil man da mit den Erhaltungssaetzen kollidiert. Denn wenn die Zeit eine Eigenschaft des Raumes sein kann und dieser Raum des Universums ein alter hat dann hat auch die darin existente Energie und Materie ein Alter! Wie vertraegt sich das begrenzte Alter von beiden mit den Erhaltungssaetzen? Zeit als solche ist lediglich ein menschengemachter Rechenmassstab, den wir zur korrekten Darstellung und Berechnung physikalischer Prozesse brauchen. Um alle diese Prozesse miteinander vergleichbar zu machen braucht es einen verbindlichen Massstab. Den haben wir mit der Erdzeit und deshalb beschreiben wir alle physikalischen Prozesse eben mit der Erdzeit. Da aber Einstein die Zeit als solche je nach Inertialsystem bzw. Beobachterstandort wieder relativiert und damit unterschiedliche Zeitmassstaebe postuliert ergeben sich massive Verstaendnisprobleme (--> Zeitdilatation!).
Fortsetzung
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 23. Sep 2009, 17:12

Fortsetzung:
Leider geht auch Einstein bei der Formulierung seiner Theorie ausschliesslich von translatorischen Geschwindigkeiten aus, denn in allen Gleichungen sind sie mit V definiert. Es erhebt sich damit die Frage wo im Universum man translatorische Bewegungen beobachten oder nachweisen kann. Wie sind die in gekruemmten Raeumen nach Einstein ueberhaupt denkbar? In der Tat beobachten Astronomen wirklich nur rotatorische Bewegungen. Und die werden in allen Faellen von einer groesseren rotatorischen Bewegung ueberlagert! Es ergeben sich also real simultane(!) Doppel- bzw. Mehrfachbewegungen. Jede Einzelbewegung hat ihre Eigengeschwindigkeit (ds/dt) und ihre Eigenzeit. Nur gilt fuer die ueberlagende und simultane Geschwindigkeit ebenfalls ds/dt!! Wir kommen somit in Konflikte mit der ART und Einsteins Postulaten der relativen Zeit, der translatorischen Bewegungen und das es absolute Gleichzeitigkeit nicht gibt. Wir haben und messen aber nur mit den einen Zeitmassstab den es gibt und den es nur geben kann. Nun kann man die Geschwindigkeiten der vielfaeltig rotatorischen Bewegungen von Koerpern (Planeten) nicht vektoriell addieren, weil es simultane Winkelgeschwindigkeiten sind die sich auf unterschiedliche Mittelpunkte bzw. Radien beziehen und obendrein noch entgegengesetzte Richtungen haben koennen. Dies alles ist mit der aktuellen Definition der Zeit auf keinem Fall zu loesen, denn die Schulphysik (nicht Einstein!!!) gibt der Zeit zu allem Unglueck auch noch eine Richtung und definiert dazu 4 Zeitpfeile. Das sich in diesem Chaos niemand mehr zurechtfinden kann ist voellig klar.
Ist dieses Problem unloesbar?? Ich meine nicht. Und genau da fangen unkonventionelle Ideen bzw. Kreativitaet an, die aber nicht allein, aus sicherlich erforderlicher, Fantasie basieren sollten. Sondern auch die realen Gegebenheiten beruecksichtigen und mit ihnen begruendet werden sollte. Damit resultiert, dass die Zeit als Massstab zwar real existent und notwendig, aber in der realen Natur eine imaginaere Groesse ist! Und diese imaginaere Groesse laesst sich ganz klar und nach anerkannten Regeln der Mathematik definieren! Sie resultiert aus der imaginaeren Einheit i = Wurzel -1 und ihren Definitionen! Das ist keine mathematische Erfindung von mir, sondern korrekt (--> H. Minkowski)! Fragt Mathematiker. Damit kann die absolut invariante Zeitgroesse 3600s definiert werden. Sie gilt fuer alle(!) Winkelgeschwindigkeiten unabhaengig von ihren numerischen Groessen, sowie ihren Radien und Richtungen weil ein Grad unabhaengig von allen diesen immmer 3600 Bogensekunden der Erdzeit hat! Auf dieser Grundlage kann man ohne vektorielle Additionen die Eigenschaften von Gravitationsfeldern incl, des Energie-Impuls-Tensors ohne Tensorrechnung, ohne Gravitationskonstante und ohne die numerische Groesse der Masse(!!) exakt darstellen. Die Idee der Geometrisierung der Gravitation von Einstein erweist sich damit als sehr richtig, weil jedes Gravitationsfeld eine klar geometrische Form hat. Auch die Bewegungsgeometrie aller Koerper (Umlauftrochoiden, Pi und Periheldrehungen) laesst sich damit sehr genau und uebereinstimmend mit der messbaren Realitaet berechnen. Nur gelten dazu eben komplett andere Gleichungen weil die eben auf einer komplett anderen Grundlage formuliert sind. Diese Grundlage ist eben die Definition der Zeit als einer imaginaeren Groesse. Und damit ergeben sich Moeglichkeiten auch z.B. die T.A.O. Theorie von Harald sehr sinnvoll und logisch korrekt zu integrieren. Nur ist dazu die Drucktheorie der Gravitation als notwendige Alternative nicht erforderlich, denn auch sie beinhaltet logische Widersprueche die noch diskutiert werden muessten.
Ich moechte daher meinen Beitrag zur Definition der Zeit erst fertigstellen und verlinken, so dass ihr euch dazu eine Meinung bilden koennt. Gebt mir bitte 2-3 Wochen Zeit dazu. Ist das Okey?

Freundliche Gruesse
Icabaru
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Mi 23. Sep 2009, 17:17

Hallo Icabaru !

Dankeschön für dein Mitdenken.

[list]es ist erstaunlich wieviel positive Gemeinsamkeiten es zwischen Einstein Verehrern und seine Kritikern gibt. Darf man auf Grund dessen davon ausgehen das ein Konsenz nicht absolut auszuschliessen ist?? [/list]

Ich verehre den Menschen Einstein, wenn ich auch die von ihm und um ihn
aufgebaute Theorie für veraltet und unrealistisch halte.Durch die Hochstilisierung
der SRT zur Glaubenssache hat man der Physik schwer geschadet.

Ich befasse mich schon etliche 15 Jahre mit den Widersprüchen in der SRT.
Während anfangs kaum Kritik an der SRT zu Wort kam,wird die Kritik heute
immer deutlicher.Schade ist nur, dass durch die entstandene Polarisierung
die vielen guten Ideen auch in Verruf kommen, wie du auch richtig beschreibst:

Dabei halte ich die fundamentalen Grundideen Einsteins wie z.B die geometrische Darstellung der Gravitation und dieverse allgemein gueltige Postulate fuer durchaus richtig. Und das trotz seiner Irrtuemer die auch ausnahmslos allen(!!) anderen unterlaufen koennen.

Eine Theorie, die nicht weiterentwickelt wird, ist zum Sterben verurteilt.Stillstand bedeutet Rückschritt. Man soll jedem Menschen Irrtümer zugestehen und verzeihen.Oder haben die großen Denker des Altertums und des Mittelalters keine Fehler gemacht ?Trotzdem sind sie unvergessen.

Mit Gruß Hannes
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Re: Gravitation

Beitragvon Hannes » Mi 23. Sep 2009, 21:47

Hallo Icabaru !

voellig richtig, dabei ist die Invarianz der LG genau betrachtet noch nicht einmal ein Widerspruch zumindest in der Form wie sie von manchen Kritikern seiner Theorien begruendet bzw. dargestellt wird. Auch das haengt mit der meiner Ansicht nach fehlerhaften Definition der Zeit zusammen, aber nicht mit der definierten Invarianz der LG.

Du scheust dich, die Invarianz der LG infrage zu stellen. Ich kann das verstehen, weil man dir gleichzeitig die Konstanz der LG vor Augen gehalten hat.
Ich bin der Meinung, dass Konstanz der LG und Invarianz ganz verschiedene
Aussagen sind:
Die Konstanz der LG (im Vacuum) sagt nichts anderes aus, als dass das
Licht im Vacuum immer c hat. c ist praktisch die spezifische Weiterleitungsgeschwindigkeit des Lichtes im Vacuum.

Die INVARIANZ behauptet, dass jeder Beobachter, egal ob er
sich gegenüber der elektromagnetischen Welle bewegt oder nicht, immer
c messen wird.
Sowohl der sich entfernende als auch der sich nähernde Beobachter sollen gleichzeitig c messen.Das widerspricht jeder Logik.Und wie ist dieses Märchen entstanden ?
Weil die Elmag-Welle beim Eintritt in das Meßgerät c erst annimmt !

Mit Gruß Hannes
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