
Ernst benutzt (II) für seine private Längenmessung. Das heißt, wenn ein Zug vorbei fährt, so orientiert sich Ernst nicht an den Uhren des Gleiskörpers, sondern an den Zuguhren. Er macht also am Gleis zunächst eine Markierung am hinteren Zugende und wartet dann eine Weile (Δt'), um auch bei der Lok eine Gleismarkierung anzubringen.
Und jetzt handelt er nach einem Motto von Wilhelm Busch
…ist der Ruf erst ruiniert, so lebt sich’s gänzlich ungeniert
Ernst hat geschrieben:w=Δx'/Δt'=-c²/v
auch eine schöne superluminare Geschwindigkeit. Hast auch die SRT widerlegt. Ein blindes Huhn findet auch ein Korn. .
Er teilt die so ermittelte Länge durch die „Ernst‘sche Zeitverzögerung“ und verkauft uns den Quotienten als Geschwindigkeit.
So funktioniert Längenmessung nach LT. In S‘ ermittelt man Anfang und Ende gleichzeitig. t‘ muss also aus der Gleichung rausfliegen (also IV nach x‘ umgeformt)

Hartmut Pohl hat geschrieben:Funktioniert diese Rechnung bzw. die Versuche dazu nur bei relativ hohen Geschwindigkeiten (ca. ab 0.9c aufwärts) oder auch in Bereichen weit darunter?
Ich fürchte, du hast dir die Gleichung gar nicht angeschaut.

Dass sie bei niedrigen Geschwindigkeiten funktioniert, lehrt schon die nichtrelativistische Alltagserfahrung.
Fahr mit zwei Gläsern Bierschaum durch die Gegend und zwar mit v=150km/h und w=50km/h.
Bei derart niedrigen Geschwindigkeiten kannst du die Wurzelfaktoren vergessen und ganz einfach v/w=3 rechnen.
Oder willst du mir allen ernstes weismachen, dass der schnelle Bierschaum nicht eine 3 mal so längere Strecke zurück legt, bevor er zur Hälfte zerfällt?
Die Gleichung funktioniert also bei extrem hohen Geschwindigkeiten, sowie bei Alltagstempi und jetzt kommst du.
Präsentier eine Gleichung, die bei „mittleren Geschwindigkeiten“ von der relativistischen Formel abweicht, und zwar ohne dieser zu widersprechen!
Hartmut Pohl hat geschrieben:wie funktioniert das eigentlich mit den Formeln?
Hier unten den Latexcode eingeben „Texify“ drücken und das was bei „Code for Forums“ erscheint, einfach hier ins Forum kopieren.
http://www.texify.com/Latexcode kann man sich auch hier generieren lassen. Den kann man dann nach „texify“ rüber kopieren.
http://www.codecogs.com/latex/eqneditor.php