DerDicke hat geschrieben:All hat geschrieben:Die wesentlichen Merkmale der SRT sind doch die IS und die Photonen, die sich beide als ruhend betrachten können. Insofern haben Sie identische Eigenschaften.
Fehler 1: Das IS ist kein Merkmal der SRT, der Begriff geht auf Ludwig Lange 1885, das Prinzip auf Galilei um 1600 zurück
Fehler 2: die Photonen sind keine Gegenstände der SRT sondern der Quantenmechanik
Fehler 3: ein Photon ist ein Objekt, ein IS dagegen ein mathematisches Werkzeug (Koordinatensystem) Insoweit kann von "identischen Eigenschaften" keine Rede sein.
Fehler 4: "etwas als ruhend betrachten" ist keine Eigenschaft eines Objektes, sondern eine mathematische Methode der Vereinfachung von Gleichungen.
Lies noch mal meinen Beitrag durch, dann stellst du fest, dass ich die mathematischen Grundlagen der SRT beschrieben habe. Mehr nicht.
Außerdem zeigt ein Merkmal eigentlich mehr den Charakter eines abstrakten Begriffes auf. Insofern muss die SRT zwangsläufig über gewisse Merkmale verfügen, sonst wäre sie nicht formulierbar. Diese von mir beschriebenen Merkmale dienen ausschließlich der mathematischen Beschreibung und haben erst mal mit der theoretischen Physik noch nicht so viel zu tun. Da ich aber eingangs sofort von gemeinsamen Merkmalen gesprochen habe, kann ich auch im Nachgang das Synonym Eigenschaft verwenden.
Des Weiteren ist es egal, wer den Begriff IS geprägt hat. Entscheidend ist, dass er in der SRT angewendet wird.
Photonen sind demnach auch keine Gegenstände sondern „Hilfsmittel“ um mathematische Merkmale festlegen. Diese Festlegung erfolgt über die konstante Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. In der SRT nimmt dieses Photon die Stellung eines ruhenden Merkmals ein, dies aber nur im Vakuum.
Insofern sind diese benannten Merkmale von IS und Photonen identisch. Beide können sich als ruhend betrachten.
In der Quantenmechanik haben Photonen eine ganz andere Bedeutung. Hier stellen sie lediglich Werte dar, die die Aussage treffen, dass Photonen keine Häuser sind, um sich von anderen Dingen zu unterschieden. Das nur mal am Rande.
Der Begriff Koordinatensystem wird synonym auch als Inertialsystem bezeichnet und erhält damit eine Änderung. Ein KO ist mathematisches Hilfsmittel, um Punkte festzulegen. Ein Inertialsystem ist im Gegensatz dazu zwar auch ein Koordinatensystem, erfährt aber eine Änderung, weil dort das newtonsche Trägheitsgesetz gilt. Damit erhält es eine indirekte Verbindung zur bewegten Natur.
Ohne die Ruhe, die in einer Betrachtung liegt, kann die Mathematik grundsätzlich nichts gestalten. Alle Werte sind in „Ruhe“ gemessen. Eine Ruhe, die es in der Natur nicht gibt. Insofern haben Werte zwar Gültigkeit, aber keine eigenständige Existenz in der Natur.
Dass man die Werte über Inertialsysteme ins BEWEGEN, also ins LAUFEN bringt, ist wieder eine andere Sache. Da haben wir nämlich die ersten Widersprüche, die kaum bemerkt werden.
Insofern hat man aus Koordinatensystemen lediglich fliegende Inertialsysteme gemacht, deren Werte in Ruhe gemessen wurden. Insofern ist ein Inertialsytem dazu verdonnert, sich als ruhend zu betrachten, obwohl es sich bewegt.
Hier birgt die SRT einen Widerspruch, den man zwar auflösen kann, der aber in der weiteren Verwendung nicht zu beseitigen ist.
Insofern ist die SRT „unvollkommen“, wie eben die Sichtweise der Menschen auch. Insofern ist die SRT geradezu ein Volltreffer.