Jondalar hat geschrieben:M.S hat geschrieben:Wenn du allerdings behauptest sowohl A als auch B trifft (gleichzeitig?) zu, dann ist dies ein Trugschluss, denn dies müsstest du in der Realität messen(bzw. kontrollieren) können und dies trifft nun einmal nicht zu.
Trotzdem kann man sich bei einer Messung (bzw. Gedankenexperiment) für einen Beobachter entscheiden, aus Sicht dessen wir unsere Schlussfolgerungen ziehen. Dies widerspricht nicht der Gleichberechtigung der Beobachter. Und nun?
Ach, aber man kann in der Realität messen, dass ein Beobachter auf einem Myon etwas anderes misst oder wie? Träumst Du noch oder lebst Du schon ?
Eben, da du das nicht messen kannst, kannst du nicht behaupten sowohl Fall A , als auch Fall B sind Messergebnisse.
Und ergo dessen kannst du dich mit jeglichem Gedankenexperiment, indem du solche Fälle miteinander (als Tatsachenbehauptung) verküpfst, brausen.
jondalar hat geschrieben:Natürlich KANN man sich für einen Beobachter entscheiden, man MUSS aber nicht, weil JEDER gleichberechtigt ist. Bei Euch logikamputierten wird aber stets und vehement alles so umgedreht, wie es einem gerade passt.
Nein, du kapierst das mit den verschiedenen Beobachtern/Bezugssystemen einfach nicht.
Irgendwann musst du dich entscheiden, welchen Beobachter du nimmst. Selbstverständlich kannst du einen beliebigen Beobachter nehmen. Aber damit hast du dich festgelegt und kannst nicht einfach Behauptungen aufstellen, was dann der andere Beobachter im gleichen Fall misst.
Vielleicht solltest du deiner "Logikengine" einmal eine Generalüberholung gönnen, denn so schwer ist das ja nun auch wieder nicht.
jondalar hat geschrieben:Einmal - beim Myon, muss man UNBEDINGT von IS-Erde ausgehen, bei SL kommt dann aber einer Eurer Spezis und behauptet, dass die Teilchen da reinfallen, weil für SIE die Zeit weiterläuft......
Wie gesagt, du kannst dir das Szenario aussuchen. Aber dann musst du selbstverständlich dabei bleiben.
jondalar hat geschrieben:Jetzt einigen wir uns doch erstmal auf eine der folgenden Möglichkeiten:
- Jedes IS ist gleichberechtigt und man kann alles hin und her beschreiben
- EIN IS ist bevorzugt und es ist ausschliesslich aus diesem zu betrachten
- Keines von Beiden trifft zu und die ganze Physik ist obsolet
Wie hätten wir es denn gerne?
Worin liegt das Problem?
Jedes IS ist gleichberechtigt und du kannst in diesem beschreiben was du willst.
Sobald du dich allerdings bei deiner Messung (auch wenn nur gedanklich) festgelegt hast, kannst du eben nicht mehr sagen:
Aber ich weiss doch, dass ,wenn annehme , dass im IS A Messung X rauskommt, zwingend auch im IS B dieselbe Messung X rauskommt.
Wie gesagt, es geht nicht darum daß die IS gleichgerechtigt sind, sondern daß du deine Annahme (was man im IS B deiner Meinung nach messen müsste) als Tatsache verkaufen willst.
Aber, ich denke, das haben dir schon viele Menschen versucht zu veranschaulichen und es hat halt nicht gefruchtet.