Also, irgendwie sind Haralds Rechenmethoden einfach nur grauenerregend. Wenn man solche Rechnungen ausführt, wie sie uns Harald stellt, dann steht es uns völlig frei, welches Koordinatensystem wir an Erde und Myon vergeben, das ändert nichts an den wesentlichen Rechenergebnissen.
Beispiel Myon wird geboren.
1. Wie groß ist die Entfernung Erde-Myon im Erdsystem zu Geburtzeitpunkt. Da hat uns Harald 10 Kilometer vorgegeben.
2. Wie groß ist die Entfernung Erde-Myon im Myonsystem zu Geburtzeitpunkt.
s sei die Entfernung im Erdsystem. Jetzt wählen wir die Koordinatensysteme so, dass sich die Rechnung so einfach wie möglich gestaltet
Also: Geburt des Myons bei x=0 t=0 x’=0 t’=0
Tod des Myons im Erdsystem x=s
Okay, wie weit ist die Erde entfernt, wenn das Myon aus dem Ei schlüpft.
Da reichen 2 Angaben: x=s und t’=0
(IV) umgeformt ergibt.
x’=s*wurzel(1-v²/c²)=10 000 Meter*wurzel(1-0,9994²)~346Meter.
Mit anderen Worten. Nur mehr 346 Meter muss die Erde auf das Myon zukommen.

Und was präsentiert uns Harald. Er arrangiert ein Koordinatensystem
Harald Maurer hat geschrieben:288,71844561 km-288,37208741~0,3463582km ist ja ganz richtig gerechnet. Aber der Schönheitsfehler ist eben leider, dass sich an diesem Ort zwar die Erde befindet, aber kein Myon, das diese 0,3463582km durchfliegen würde!
Da sitzt das Myon im Myonensysten bei x’=288,71844561km.
Da sitzt das Erde im Myonensysten bei x’=288,37208741km
Entfernung: 288,71844561 km-288,37208741~0,3463582km
Ich frag mich nur. Wenn Harald schon bei derart simplen Rechnungen solche arithmetischen Verrenkungen nötig hat, was macht dann erst, wenn’s kompliziert wird?