Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 22:48

@ Ernst
Ernst hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:Btw. wo sind Fehler in meinem Experiment?

Ich geb dir mal ne einfache Aufgabe zur Nacht:

Zwei Tennisbälle mit darauf lebenden Myonen nähern sich mit einer Relativgeschwindigkeit v.

Im Ruhesystem des einen Tennisballs ist der Abstand zum anderen Tennisball L.
Wie groß ist der Abstand im Ruhesystem des anderen Tennisballs zum einen Tennisball?

Ich hoffe, das raubt dir nicht den Schlaf.
.
.


Das raubt mir nicht den Schlaf. Wenn beide aus dem zueinander ruhenden Zustand dieselbe Beschleunigung erfuhren bevor sie ihre Relativgeschwindigkeit erreichten, sind die Längen gleich.
Frage beantwortet. Jetzt zu meinem Experiment. Lassen Sie sich Zeit, Tipp: selber denken.
Guten Tag
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 22:55

@ crashway
Highway hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:....

Ernst hat geschrieben:Was auch der Situation im blauen Bild entspricht, welches ihr ja so liebt.

Ich habe dieses Bild zu keine Zeit verwendet. Es ist im übrigen irreführend. Die t-Koordinate steht nicht senkrecht auf den Ortskoordinaten. Der Minkowskiraum ist nicht euklidisch....

Wieso nicht? Big Al sprich ausdrücklich von sich zueinander parallel bewegenden Systemen. Minkowski und seine Kalligraphie ist lediglich eine mathematische Anschauung ohne weiteren physikalischen Erkenntniswert.

contravariant hat geschrieben:....
Ernst hat geschrieben:Anders nämlich als bei Lk und ZD, wo Manipulationen und Interpretationen den Blick verschleiern (Myonen etc), ist die RdG eine knallhartes Kriterium für oder gegen die SRT. Je nachdem, ob sie nachweisbar ist oder nicht. Bisher ist sie es nicht.

Aha. Wo genau ist das Myonenexperiment manipuliert. Solche Behauptungen erfordern jawohl konkrete Belege. Ich habe hier im Forum schonmal die Orginalveröffentlichung dazu gepostet. Du kannst also gerne mit der Orginalquelle arbeiten.


Halte dich an die zwei Tennisbälle und mach keine Nebenkriegsschauplätze auf!


Die RdG ist eine Folgerung aus der SRT und ergibt sich durch die Konstanz der LG (Unabhängigkeit von c vom Bewegungszustand Quelle/Beobachter).
Wer diese Konstanz als nicht gegeben betrachtet, für den gibt es auch keine RdG. So einfach ist das.

Jetzt zu meinem Experiment. Wo sind dort Fehler?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 23:07

Highway hat geschrieben:
Guten Tag hat geschrieben:...

Das raubt mir nicht den Schlaf. Wenn beide aus dem zueinander ruhenden Zustand dieselbe Beschleunigung erfuhren bevor sie ihre Relativgeschwindigkeit erreichten, sind die Längen gleich.
Frage beantwortet. Jetzt zu meinem Experiment. Lassen Sie sich Zeit, Tipp: selber denken.


Bist du blöde? Es geht nicht um gleichmäßige Beschleunigung! Es geht auch nicht um ein dritte absolutes Bezugssystem! Es geht um zwei Tennisbälle und darauf sitzenden Myonen.

WO IST DIE UNSYMMETRIE?

Ist die Frage nicht zu verstehen weil ihr "Physikversteher" permanent darum herumtänzelt, oder ist Ernst wirklich sowas wie eine Exorzist der SRT? Hat er euch erwischt? :lol:


Mann Highway, ES GIBT KEINE UNSYMMETRIE und jetzt aufgepaßt WENN beide aus dem zueinander ruhenden....

Sie fragen nach dem Motto, 3 Menschen steigen in einen Bus und 2 steigen aus. Wie heißt der Busfahrer?

Genauso könnten Sie auch fragen, wer erreicht zuerst Hamburg wenn die Relativgeschwindigkeit zweier Autos 200 km/h beträgt?
Ohne eine Spezifizierung kann man da nicht antworten. WENN beide gleich weit von Hamburg entfernt starten und vom Ruhezustand aus gleich beschleunigen erreichen beide gleichzeitig
Hamburg!
Jetzt gerafft crashway?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 23:09

@ crashway

Kein Interesse? Da bleibt mir nur zu sagen, Sie haben keine Ahnung, davon aber jede Menge. Oder um im Chiefstil zu antworten

:lol: :lol: :lol: :lol: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » So 3. Nov 2013, 23:41

@ Crankway

Hier nochmal die KOMPLETTE Antwort:

Es gibt keine Asymmetrie WENN beide aus dem zueinander ruhenden Zustand dieselbe Beschleunigung erfuhren bevor sie ihre Relativgeschwindigkeit erreichten.

Wie oft soll ich das denn noch posten, bis H.Maurers Server voll ist?
Guten Tag
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » Mo 4. Nov 2013, 00:05

Wie haben die Myonentennisbälle denn ihre Relativgeschwindigkeit erreicht? Durch nicht beschleunigen?
Ok. Dann hier meine Antwort ohne Beschleunigung.

Es gibt keine Asymmetrie WENN die Relativgeschwindigkeit ohne Beschleunigung erreicht wurde.

Und worin besteht jetzt die Widerlegung der SRT.? Denken Sie daran, in Ihrer Widerlegung darf KEINE Beschleunigung auftreten!! Viel Erfolg!! Ich warte!
Guten Tag
 
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » Mo 4. Nov 2013, 02:15

Ich warte! Wo ist Ihre und Ernsts Widerlegung der SRT ohne daß Sie oder Ernst etwas beschleunigen.
Sie können es nicht. Ich suche nicht nach einer angeblichen Ernstschen Antwort. Ich unterstütze nicht Ihre Denkfaulheit.

Also, widerlegen Sie oder einfach mal Ahnung haben wenn Sie sich zu einem Thema auslassen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Guten Tag » Mo 4. Nov 2013, 02:26

Ich helfe Ihnen noch einmal und bin jetzt Einstein der ja von keiner Beschleunigung sprach.

Meine SRT besagt: Für 2 vorher nicht beschleunigte, sich aufeinander zu bewegende Tennisbälle auf denen Myonen sitzen ist die Situation völlig symmetrisch.

Und? Wie wollen Sie damit die SRT widerlegen, wenn diese GENAU DAS aussagt? Tipp, Logikkurs besuchen und danach kommt nicht mehr so ein Unsinn,
vorausgesetzt, Sie begreifen den Stoff des Kurses.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mo 4. Nov 2013, 09:59

Also, irgendwie sind Haralds Rechenmethoden einfach nur grauenerregend. Wenn man solche Rechnungen ausführt, wie sie uns Harald stellt, dann steht es uns völlig frei, welches Koordinatensystem wir an Erde und Myon vergeben, das ändert nichts an den wesentlichen Rechenergebnissen.

Beispiel Myon wird geboren.

1. Wie groß ist die Entfernung Erde-Myon im Erdsystem zu Geburtzeitpunkt. Da hat uns Harald 10 Kilometer vorgegeben.

2. Wie groß ist die Entfernung Erde-Myon im Myonsystem zu Geburtzeitpunkt.

s sei die Entfernung im Erdsystem. Jetzt wählen wir die Koordinatensysteme so, dass sich die Rechnung so einfach wie möglich gestaltet

Also: Geburt des Myons bei x=0 t=0 x’=0 t’=0

Tod des Myons im Erdsystem x=s

Okay, wie weit ist die Erde entfernt, wenn das Myon aus dem Ei schlüpft.

Da reichen 2 Angaben: x=s und t’=0

(IV) umgeformt ergibt.

x’=s*wurzel(1-v²/c²)=10 000 Meter*wurzel(1-0,9994²)~346Meter.

Mit anderen Worten. Nur mehr 346 Meter muss die Erde auf das Myon zukommen.

Bild

Und was präsentiert uns Harald. Er arrangiert ein Koordinatensystem

Harald Maurer hat geschrieben:288,71844561 km-288,37208741~0,3463582km ist ja ganz richtig gerechnet. Aber der Schönheitsfehler ist eben leider, dass sich an diesem Ort zwar die Erde befindet, aber kein Myon, das diese 0,3463582km durchfliegen würde!


Da sitzt das Myon im Myonensysten bei x’=288,71844561km.
Da sitzt das Erde im Myonensysten bei x’=288,37208741km

Entfernung: 288,71844561 km-288,37208741~0,3463582km

Ich frag mich nur. Wenn Harald schon bei derart simplen Rechnungen solche arithmetischen Verrenkungen nötig hat, was macht dann erst, wenn’s kompliziert wird?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mo 4. Nov 2013, 10:12

contravariant hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:x und t sind freie Variable. Die kann man beliebig vorgeben, auch mit t=f(x)=konst. Auch in der Beziehung

t'= [t(1-v²/c²)-x'v/(gamma*c²)]gamma

ist ja t als Variable frei wählbar. Ich wähle zur besseren Veranschaulichung t=konst.

Das kannst du ja gerne tun. Nur welche Relevanz hat das die SRT?

Das zeigt, daß zu einem ortsunabhängigen Zeitpunkt t in S in S' an jedem Ort x' eine unterschiedliche Zeit vorhanden ist. Und ich wiederhole mich: Das hat noch niemand beobachtet; wie auch noch niemand je eine RdG gemessen hat. Was gegen die SRT spricht.

Ernst hat geschrieben:Was auch der Situation im blauen Bild entspricht, welches ihr ja so liebt.

Ich habe dieses Bild zu keine Zeit verwendet. Es ist im übrigen irreführend. Die t-Koordinate steht nicht senkrecht auf den Ortskoordinaten. Der Minkowskiraum ist nicht euklidisch.

Das Bild zeigt veranschaulichend die eindeutige Situation an dem bei Euch beliebten Bahnhof. Das ist doch kein Diagramm.

Ernst hat geschrieben:Anders nämlich als bei Lk und ZD, wo Manipulationen und Interpretationen den Blick verschleiern (Myonen etc), ist die RdG eine knallhartes Kriterium für oder gegen die SRT. Je nachdem, ob sie nachweisbar ist oder nicht. Bisher ist sie es nicht.

Aha. Wo genau ist das Myonenexperiment manipuliert. Solche Behauptungen erfordern jawohl konkrete Belege. Ich habe hier im Forum schonmal die Orginalveröffentlichung dazu gepostet. Du kannst also gerne mit der Orginalquelle arbeiten.

Argumente gegen die Myonenstory findest du in diesem Thread zu Hauf.
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