Trigemina hat geschrieben:Es gibt aber in der Myonengeschichte keine zu S' bewegte (Erd-) Myonen!
Na sag mal. Die Aussage der Story lautet, ein die Erde anfliegendes Myon A lebt länger als ein auf der Erde ruhendes Myon B.
Und der Einwand hier lautet: Dann lebt das auf das Myon A zufliegende Erdmyon B länger als Myon A.
Das ist doch wohl unstrittig, wenn man das Relativitätsprinzip nicht killen will.
Da der Massstab in S' gegen S bewegt ist, wird der Abstand in S' längenkontrahiert gemessen.
Und entsprechend dem Relativitätsprinzip:
Da der Massstab in S gegen S' bewegt ist, wird der Abstand in S längenkontrahiert gemessen.
Es hat keinen Sinn, Erdmyonen einzuführen oder Massstäbe nach belieben auszutauschen, bloss um irgend etwas von Relativitätsprinzip oder Symmetrie zu erzählen!
Es hat keinen Sinn, gleichberechtigte Maßstäbe für beide Fälle zu ignorieren, und abzustreiten, daß in der Story erzählt wird, daß ein Erdmyon kürzer lebt als ein anfliegendes Myon.
Das einzige mir spanisch vorkommende sind Verdrehungen von Experimentieranordnungen seitens der Kritikerfraktion.
Da wird nichts verdreht, sondern klargestellt. Die Situation entspricht den beiden Tennisbällen mit darauf lebenden Myonen. Und wenn da eine Asymmetrie reingebastelt wird, dann ist das eine grobe Mißachtung der Relativität.
Der Abstand der beiden Bälle ist im RuheIS des einen Balls genauso groß wie im RuheIS des anderen. Genau das streitest du hier ab.
Aus Sicht der beiden Ruhesysteme S' der Myonen lebt das jeweils andere Myon länger.
Dann leben sie real gleichlang.
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