DerDicke hat geschrieben:Zunächst mal darf DerDicke konstatieren, daß Sie die Diskussion um Ihr Pseudomyon, (das nach Ihrer Version 1LS weit fliegen soll) ab-brechen.
Warum dieses?
Weil dann maßstabsgerecht auch die Zerfallszeit des Myons hochskaliert werden müsste. Diese 1 LS war nur eine Annahme, um zu zeigen, dass in allen Systemen c=const bleiben muss. Das trifft zu aus Sicht des Myons. Und trifft nicht zu, wenn aus Sicht der Erde nur eine ZD im Myonensystem konstatiert, das System aber nicht längenkontrahiert gesehen wird. Dann wird sich aus Sicht der Erde im Myonensystem Überlichtgeschwindigkeit ergeben. SInn und Zweck des gemeinsamen Auftretens beider Effekte, ZD und LK, ist nämlich die Forderung, dass sich auch für den Erdbeobachter in dem System, das er relativ bewegt sieht, aus Weg durch Zeit die LG c ergibt. Er kann daher das Myonensystem nicht nur zeitdilatiert sehen, sondern wird auch die LK wahrnehmen müssen! Ist da nix kontrahiert, ist's auch nix mit der ZD! Einstein hat die beiden Effekte ja nicht aus Jux und Tollerei erfunden!
DerDicke hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Welcher Umstand sollte die Symmetrie in diesem Szenario brechen?
z.B. der, daß das Szenario nicht symmetrisch ist. Die Laufstrecke des Myons ruht per Definitionem im Erdsystem.
In welcher Bauausführung? Beton? Eisenbahnschienen? Oder vielleicht eine Seilbahn?
Ich bin ein Myon. Ich komme 20 km entfernt von einem blauen Planeten zur Welt und dieser Planet rast mit 0.9994 c auf mich zu. Die Laufstrecke für diesen Planeten definiere ich als in meinem IS ruhend. Was jetzt?
Grüße
Harald Maurer

, Yukterez