Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Und solange du davon ausgehst dass sowohl der Wärter als auch der Schaffner ihre synchron gehenden Uhren als synchron gehend -sehen- hast du ebenfalls einen Fehler drin.
Solange dieser besteht kann nichts Richtiges rauskommen.
Da ist kein Fehler drin! In jedem Inertialsystem sind Uhren problemlos zueinander synchronisierbar.
Doch, da ist der Fehler drin, denn: argumentiv auf eben diesen Fehler aufbauend kann nichts real korrektes rauskommen.
Nimm zwei IS, ein zum Bahndamm ruhendes, eins das zum bewegtem Zug ruht.
Spendiere jedem ein paar synchron gehende Uhren, setze jeweils in der Mitte einen Beobachter rein, Wärter für den Bahndamm, Schaffner für den Zug.
Stell den Zug ruhend aufs Gleich, lass den Wärter und den Schaffner feststellen ob ihr Uhrenpaar synchron geht.
Sie werden sagen, ja meins geht synchron denn ich sehe beide Uhren gleich ticken.
Nun lass den Zug bewegt sein, beide bewerten wieder.
Der Wärter sagt synchron, der Schaffner im Zug sagt nicht synchron.
Wenn jetzt hergegangen wird und so getan als würde die "Ruhendsetzung" des bewegtem IS_Zug identisch mit dem ruhendsein sein, zwangsweise dann die Uhren neu synchronisiert werden müssen damit der Schaffner wieder Synchronität feststellt, dann ist der Fehler zementiert.
fallili zeigt das Dilemma ja auf, nur er geht vom "Fehler" aus, nämlich dem dass auch der Schaffner des bewegten Zuges die Uhren synchron gehen sieht.
Das ist der Primärfehler, alles weitere ist dann nur noch -Geflicke-, nämlich der Versuch dies mit Worten auszumerzen.
Kurt