Bruno hat geschrieben:Heinrich Katscher hat geschrieben: Was ist Phi ?
Es gilt:
Ds' c = Ds ( c² + 2 Phi ) exp ½ = Ds ( c² + v²) exp ½
Sehr geehrter Herr Katscher aus Prag
vielen Dank für die Aufklärung, nun habe ich es verstanden:
Das Gravitationspotential zwischen zwei Punkte in Erdnähe mit einem Höhenunterschied von H = 100 m beträgt beträgt 981 m²/s², weil die Erdbeschleunigung von g = 9,81 m/s² multupliziert mit der Höhe H = 100 m einem Geschwindigkeitsquadrat von 981 (m/s)² des Gravitationsfeldes entspricht. Das ist eine Umfangsgeschwindigkeit des Gravitationspotentials von v = Sqrt[981 (m/s)²] = 31,3 m/s, das Gravitationspotential rotiert also mit v = 31,3 m/s auf einem Radius von R = H/2 = 10m/2 = 5 m.
Das Gravitationspotential hat somit eine Drehzahl von n = v / (2 R pi) = 31,3(m/s)² / (2 * 5 m * pi) = 59,8 U/min.
Auf dem Foto sieht man die verschiedenen Gravitationspotentiale ganz deutlich rotieren:
Bruno Meyer, nicht aus Prag
Die Manier, mit welcher der Witzbold Bruno Meyer meine Frage beantwortet, beweist, dass er meine Beiträge vom Sa 27. Jun 2009, 23:28 und vom So 28. Jun 2009, 18:30 nicht oder falsch begriffen hat. Dies bezeugt u.a. der unsinnige Pleonasmus „Umfangsgeschwindigkeit des Gravitationspotentials“ , sowie das vermeintliche Geschwindigkeitsquadrat 981 (m/s)² , das zeigt, dass Herr Meyer keinen Unterschied zwischen den Begriffen „Potenzial“ und „Potenzialdifferenz“ sieht
Allfällige Leser bitte ich, die nachfolgende Beweisführung als Witz zu werten, weil Herrrn Meyers dumm-sophistische Einwände nur dumm beantwortet werden können.
Sehr geehrter Herr Meyer,
Das Ringelspiel in Ihrem Beitrag zeigt, warum in der Gleichung
Ds' = Ds (1 + 2 Phi /c²) exp ½ = Ds (1+ v²/ c²) exp ½
der von mir eingeführte Ausdruck (1+ v²/ c²) falsch sein soll. Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie der Ansicht, dass man Birnen (die Zahl 1) und Pflaumen (der Ausdruck Phi /c²) ungestraft addieren darf. Sie lehnen es nämlich ab, das „Gravitationspotenzial“ Phi als Geschwindigkeitsquadrat zu werten.
Dieselbe Gleichung, in der Form
Ds' c = Ds ( c² + 2 Phi ) exp ½ = Ds ( c² + v²) exp ½
geschrieben, erklärt jedoch den Sinn des fragwürdigen Ausdruckes 2 Phi, weil die Lösungen
sqrt Phi = + v
und
sqrt Phi = - v
(Ihrer Ansicht nach keine Geschwindigkeiten) zwei komplementäre Ergebnisse liefern. Ihrer Sophistik ist daher Genüge getan.
Die Sophistik ermöglich jedoch auch mir, das Ringelspiel als Körper zu betrachten, dessen Sitze mit der Geschwindigkeit v = 31,3 m s-1 rotieren. Das Ringelspiel ist stabil, weil die auf die Sitze wirkende wagrechte Zentrifugalkraft durch den Seilzug und die senkrechte Hubkraft durch die Gravitation der Erde kompensiert ist.
Es lebe die Aufklärung !
Heinrich Katscher, Prag