Jocelyne Lopez hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Frag mich warum dann überhaupt Grafiken dargestellt werden. Und das gilt dann für jede Grafik. Ich hab bei Umzügen immer erst ein Bild der Räume gezeichnet und dann auf dem Plan probiert ob und wo die Möbel hinpassen. hat bei mir immer prima funktioniert auch wenn das Bild ja auch "nur ein Koordinatensystem".
ICH hab daraus sehr wohl die TATSACHLICHE POSITION der Zimmerwände herauslesen können.
Ja, das macht jeder auch so mit einer Graphik, um vorauszusagen, ob die Möbel im Zimmer hinpassen so wie man sie haben möchte, das ist hilfreich.
Was passiert aber, wenn Du die Maßen Deiner Möbel in Bewegungszustand gemäß SRT ausrechnest, anstatt sie im Ruhezustand zu messen, wie man es sonst immer macht? Werden die Möbel bei dem Umzug im Zimmer hinpassen, so wie Du Dir das vorgestellt hast?
Was würde Deiner Meinung nach bei dem Umzug passieren?
Würden unerwünschte Lücken zwischen den Möbeln entstehen?
Oder würden Möbel nicht in den Lücken hinpassen, die vorgesehen waren?
Was würde Deiner Meinung nach konkret bei dem Umzug passieren?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Nein, da wird meiner Meinung nach gar nix "passieren".
So wie ich das inzwischen sehe, macht die SRT Aussagen darüber was ein bewegter Beobachter SEHEN UND MESSEN würde.
Wenn ich also die Längen aus einem Bewegungszustand MESSE, kann ich sehr wohl MIT der SRT die Ruhelängen ausrechnen und damit weiß ich ja wie groß die Dinge wirklich sind. Kann damit also wieder genau sehen ob etwas WIRKLICH ins Zimmer passt oder nicht.
Ich selber glaube, das die Aussagen der SRT eigentlich eher missinterpretiert oder überinterpretiert werden. Das sich Dinge verkürzen ist m.E. nur dem unterschiedlichen Blickwinkel eines bewegten Beobachter zuzuschreiben - WIRKLICH kürzer wird da m.E. gar nichts.
Oder auf welche Länge soll sich ein Bahnhof "verkürzen" wenn zwei Züge mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten vorbeifahren?
In dieser Beziehung traue ich der SRT schon - sie ist ein System das versucht diese wirklich unverständliche Invarianz von c mathematisch "unterzubringen" und dabei meines Erachtens keine widersprüchlichen Aussagen trifft.
Ob die SRT wirklich das "Gelbe vom Ei" ist kann ich nicht entscheiden. Solange aber c in jedem System immer gleich gemessen wird, ist die SRT geeignet um damit umzugehen.
Solange also manche Effekte (Uhren gehen "langsamer", Myonen leben länger") nachweislich existieren, bleib ich dabei dass die SRT eine widerspruchsfreie Beschreibung dieser Effekte liefert.
Ich weiß, dass hier viele die SRT insofern angreifen, dass Sie behaupten diese Effekte existieren gar nicht.
Ich wiederum bin überzeugt dass diese Effekte
wirklich existieren, bzw.
wirklich gemessen werden und mir wäre eine Theorie die derartige Effekte OHNE solche "Tricks" wie LK und ZD erklären könnte lieber.
Vielleicht gibt's ja eines Tages eine Theorie die sagt "Ist klar das wir c immer nur mit dem bekannten Wert MESSEN weil............."