Harald Maurer hat geschrieben:Es ist schon längst bekannt, dass die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Himmelsrichtung c+v bzw. c-v beträgt, zuerst nachgewiesen von Michelson und Gale. In hochwertigen GPS-Empfängern wird dieser Umstand eingerechnet. Darüber hinaus ist nach der ART die LG ohnehin nicht konstant.
...........
Grüße
Harald Maurer
Na ja - das eine ist die ART und Michelson und Gale sind nicht unumstritten. Außerdem geht's ja nicht um rotierende Systeme - dass wir auf der Erde KEIN wirklich ruhendes Bezugsystem hinkriegen ist schon klar.
Ich glaube nur nicht, dass die Geschwindigkeit der Lichtquelle sich zur Ausbreitungsgeschwindigkeit addiert.
Was ist dann mit den Doppelsternsystemen ? Das Licht des sich auf uns zubewegenden Sternes müsste FRÜHER als das des wegbewegenden Sternes eintreffen.
Nie davon gehört.
Und - aber da bin ich nicht zu 100% sicher, weil ich möglicherweise einen Denkfehler mache - es dürfte meiner Meinung nach keine oder eine anders lautende Frequenzverschiebung durch Doppler-Effekt geben.
Und da selbst die Suche nach Planeten darauf beruht, dass beim Licht des Zentralgestirns leichte Frequenzverschiebungen festgestellt werden, das also Doppler-Effekte sehr wohl existieren, muss c wohl konstant sein und die Ausbreitungsgeschwindigkeit kann NCHT c+v betragen.
Späterer Zusatz:
Dopplereffekt dürfte es schon geben, ganz verschwinden kann er nicht - aber der Effekt musst bei Ausbreitungsgeschwindigkeiten von c+v deutlich geringer sein als bei einer Ausbreitungsgeschwindigkeit von c .
