unklarer Term c + v und ein Problem

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Harald Maurer » So 22. Sep 2013, 18:15

Ernst hat geschrieben: Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, daß deine ANNAHME der Emitterthese entspricht. Danach erreichen die Strahlen von den beiden Quellen die äußeren M nicht gleichzeitig, den mittleren M gleichzeitig.
Nach (ruhendem) Äther und SRT dagegen würden die M gleichzeitig erreicht.

Ah, jetzt kapier ich es. Ja, das wäre ein experimentum crucis zwischen Äther-SRT und Emission. Praktisch aber so gut wie nicht durchführbar!
Guten Tag hat geschrieben:Mein Aufbau soll die Konsequenzen des Terms c + v deutlich machen!
Vergleiche ich aber die Konsequenzen (Wirkungen) mit dem, was in der Realität zu sehen ist, komme ich zum Schluss, daß
c + v real nicht zu sehen(zu messen) ist.

Nicht zu sehen oder zu messen, weil die zu erwartenden Differenzen weit unter der Messbarkeit liegen. Da müssten die Geschwindigkeiten der Lichtquellen sehr schnell und die Abstände zu den M-Punkten sehr groß sein. Es wird wohl kaum in der "Realität" ein Beispiel dafür geben, wo man es prinzipiell sehen müsste, aber deshalb nicht sieht, weil c+v nicht zutrifft!

Grüße
Harald Maurer
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Guten Tag » So 22. Sep 2013, 21:09

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben: Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, daß deine ANNAHME der Emitterthese entspricht. Danach erreichen die Strahlen von den beiden Quellen die äußeren M nicht gleichzeitig, den mittleren M gleichzeitig.
Nach (ruhendem) Äther und SRT dagegen würden die M gleichzeitig erreicht.

Ah, jetzt kapier ich es. Ja, das wäre ein experimentum crucis zwischen Äther-SRT und Emission. Praktisch aber so gut wie nicht durchführbar!
Guten Tag hat geschrieben:Mein Aufbau soll die Konsequenzen des Terms c + v deutlich machen!
Vergleiche ich aber die Konsequenzen (Wirkungen) mit dem, was in der Realität zu sehen ist, komme ich zum Schluss, daß
c + v real nicht zu sehen(zu messen) ist.

Nicht zu sehen oder zu messen, weil die zu erwartenden Differenzen weit unter der Messbarkeit liegen. Da müssten die Geschwindigkeiten der Lichtquellen sehr schnell und die Abstände zu den M-Punkten sehr groß sein. Es wird wohl kaum in der "Realität" ein Beispiel dafür geben, wo man es prinzipiell sehen müsste, aber deshalb nicht sieht, weil c+v nicht zutrifft!

Grüße
Harald Maurer


@ Ernst

Sie stimmen mir also zu, daß bei GEGEBENEN Aufbau und Annahmen, meine Antworten, die Anzeigen der M-Punkte betreffend, korrekt sind?!

@ Harald Maurer

Sie erkannten richtig, es soll ein experimentum crucis sein. Mit Ihrer Aussage, es ließe sich real nicht messen, gehe ich nicht konform.

a)In meinem Aufbau haben die Quellen eine Geschwindigkeit von 1000m/s. Das ist ein Düsenjet im Bummelflug.
b) z.Bsp. trifft bei M1 der blaue Impuls 10 ns (zehn nanosekunden) eher ein als der gelbe. Dies ist messbar.
c) darüber läßt sich natürlich streiten, aber im Prinzip sehen Sie den Aufbau als experimentum crucis an?

Bis nächsten Donnerstag werde ich außerhalb sein und nicht in Forum. Ich hoffe dennoch auf eine weitere Teilnahme an diesem Thread.
Danke

Guten Tag
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 21:51

Guten Tag hat geschrieben:@ Kurt

Anschaulicher als die Grafik des Aufbaus und die Erklärungen dazu geht es nicht.
Welche Frage haben Sie KONKRET noch dazu?

Guten Tag


Lassma mal die Grafik weg und betrachten deinen Satz:

überspitzt formuliert: Lichtgeschwindigkeit = Lichtgeschwindigkeit + Quellengeschwindigkeit



= Lichtgeschwindigkeit + Quellengeschwindigkeit

Was ist "Geschwindigkeit"?
Was ist Geschwindigkeit + Geschwindigkeit?


Kurt
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Guten Tag » So 22. Sep 2013, 22:03

@ Harald Maurer

Noch eine Anmerkung etwas abseits dieses Threads. Mir ist nicht klar wie denn eine Quelle seine Bewegungsenergie
auf das Licht übertragen soll, damit c + v rauskommt. Licht hat keine Trägheit(Ruhemasse). Um etwas zu beschleunigen muss ich eine Kraft an
einer Masse ansetzen. Müßte nicht auch, wenn c + v gilt, die Quelle Bewegungsenergie verlieren wenn das Licht von der Quelle abgestrahlt wird?
das könnte Thema eines anderen Threads sein.
Gruß

Guten Tag
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Guten Tag » So 22. Sep 2013, 22:06

@ Kurt

Ich kann mit Ihren Beiträgen ABSOLUT nichts anfangen. Genau genommen sind es für mich auch keine.
Bitte schreiben Sie erst wieder, wenn Sie etwas zur Problematik sagen wollen oder eine KONKRETE Frage
DAZU haben. Der von Ihnen zitierte Satz steht in einer Vorbemerkung (ich bitte um genaues Lesen) und hat mit dem Problem
nichts zu tun.

Danke

Guten tag
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 22:26

Guten Tag hat geschrieben:@ Kurt

Ich kann mit Ihren Beiträgen ABSOLUT nichts anfangen. Genau genommen sind es für mich auch keine.
Bitte schreiben Sie erst wieder, wenn Sie etwas zur Problematik sagen wollen oder eine KONKRETE Frage
DAZU haben. Der von Ihnen zitierte Satz steht in einer Vorbemerkung (ich bitte um genaues Lesen) und hat mit dem Problem
nichts zu tun.

Danke

Guten tag


Also für mich stellt sich das ganz anders dar.
Der von mir zitierte Satz hat sehr wohl mit dem "Problem" zu tun, er scheint mir sogar das Problem erst heraufzubeschwören.


Kurt
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon fallili » So 22. Sep 2013, 23:49

Also ich muss sagen, dass ich leider etwas enttäuscht bin. Das liegt aber an von mir zu hoch gesetzten Erwartungen.

Ich dachte zu Beginn, dass Sie eine Experimentalanordnung beschreiben die, bei einer Annahme dass es c+v gäbe, zu logischen Widersprüchen führen würde.
Nun sind es aber doch wieder "nur" messtechnisch feststellbare Unterschiede.
Und da bin ich aber der Meinung, dass messtechnisch schon längst festgestellt werden könnte, wenn es so was wie c+v wirklich gäbe.

Die invariante Ausbreitungsgeschwindigkeit c betrifft ja nicht nur Licht sondern auch alle elektromagnetischen Funkwellen.
Und wie Sie selber schreiben, kann man auch mit einem Düsenflugzeug ausreichend hohe Geschwindigkeiten erreichen. Zwar sind 1000m/sek meines Erachtens kein "Bummelflug" ( immerhin 3600 kmh) aber selbst 300 m/ sek (realistischer) reichen aus.
Wenn also ein Funksignal aus einem Flugzeug gesendet wird und das 100 km weiter entfernt detektiert wird, würde sich sehr schnell feststellen lassen ob das Signal mit 300000km/sek oder mit 300000 + 0,3 km/sek unterwegs war. Dazu sind die Zeitmessungen schon lange präzise genug.

Das so etwas noch nicht gemessen wurde, liegt daher sicher daran, dass es absolut keinen Grund gibt daran zu zweifeln, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit eben IMMER c beträgt.
Vielleicht wurde es sogar schon längst auch auf diese einfache Art gemessen oder überprüft - da aber meines Erachtens garantiert kein Effekt von c+v gefunden werden konnte, würde so etwas mit Sicherheit erst gar nicht groß publiziert werden.

Wie gesagt - bei der Fülle an Funkverkehr, auch von ausreichend schnell bewegten Objekten aus, wäre es schon längst aufgefallen, wenn die Signallaufzeit wegen eines c+v Effektes unerwarteterweise verkürzt geworden wäre.

Und, wie ich schon mehrfach geschrieben hatte - sollte die Ausbreitung in Luft "nivellierende" Effekte verursachen, gibt es inzwischen genügend evakuierte Linearbeschleuniger in denen eine bewegte Lichtquelle und die Laufzeit zu einem ausreichend weit entfernten Detektor mit geringstem finanziellem Aufwand getestet werden könnte.
Da der wissenschaftlich korrekte und reproduzierbare Nachweis von Geschwindigkeiten von c+v wahrscheinlich zum Nobelpreis führen könnte, fragt man sich daher natürlich warum da ein derart einfaches Experiment nicht gemacht wird ?
Und die Antwort lautet wohl:"Weil man schon lange definitiv nachgewiesen hat, dass eben KEIN c+v existiert !
Man macht kein Experiment um zum x-ten Mal etwas nachzuweisen, das in der wissenschaftlichen Welt unstrittig bekannt und sicherlich oft genug schon überprüft worden ist.
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Guten Tag » Mo 23. Sep 2013, 00:15

@ fallili

Das mit dem "Bummelflug" nehme ich zurück. Das war unbedacht von mir, Sie haben natürlich recht.

Brennend würde mich interessieren, welches Gedankenexperiment den die INNERE Unlogik von c + v zeigt?!
Für einen Link etc. wäre ich dankbar.

Es ging mir darum selber die Konsequenzen von c + v zu durchdenken und selber ein in meinen Augen
durchführbares Experiment zu entwickeln. Sollte mir dies gelungen sein bin ich zufrieden.

@ Kurt

Ich kann mit Ihren vagen Andeutungen immer noch nichts anfangen. Sollte es sich um philosophische Problemsicht handeln
erörtern Sie dieses besser in einem anderen Thread. Hier hat die Frage "was ist Geschwindigkeit" nichts zu suchen.

Eine stressfreie Woche wünscht

Guten Tag
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon Harald Maurer » Mo 23. Sep 2013, 08:21

fallili hat geschrieben:Wenn also ein Funksignal aus einem Flugzeug gesendet wird und das 100 km weiter entfernt detektiert wird, würde sich sehr schnell feststellen lassen ob das Signal mit 300000km/sek oder mit 300000 + 0,3 km/sek unterwegs war. Dazu sind die Zeitmessungen schon lange präzise genug.

Es ist schon längst bekannt, dass die Lichtgeschwindigkeit abhängig von der Himmelsrichtung c+v bzw. c-v beträgt, zuerst nachgewiesen von Michelson und Gale. In hochwertigen GPS-Empfängern wird dieser Umstand eingerechnet. Darüber hinaus ist nach der ART die LG ohnehin nicht konstant. Einstein 1916:
lg_art.jpg
lg_art.jpg (69.78 KiB) 6180-mal betrachtet

In anderen Arbeiten zur ART hat Einstein die uneingeschränkte Gültigkeit seines Postulats überhaupt auf unendlich kleine Räume eingeschränkt.
Wer will da päpstlicher sein als der Papst und etwas experimentell beweisen, das schon von der Theorie her gar nicht existiert? Die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit ist eine abstrakte Definition mit angenommener Gültigkeit im "ruhenden" Inertialsystem ohne Vorhandensein von Gravitation. Diese Voraussetzungen gibt es nirgends. Wie also sollte man diese abstrakte Definition experimentell beweisen?
Außerdem gibt es experimentelle Nachweise für die Anisotropie der Lichtausbreitung durch Bewegung der Erde in Bezug zum Ruhesystem des CMB auch längst- z.B. hier: http://www.mahag.com/download/ether_drift.pdf
Und es gibt noch viele andere Experimente, welche die Anisotropie der Lichtausbreitung in Bezug zur Erdoberfläche zeigen. Das interessiert aber keinen, der das Postulat Einsteins zum Glaubensgrundsatz erkoren hat! Und den Physiker interessiert es auch nicht, auch wenn er weiß, dass die LG in seinem Labor alles andere als konstant ist. Als Pragmatiker rechnet er mit c - und damit hat sich's!

Grüße
Harald Maurer
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Re: unklarer Term c + v und ein Problem

Beitragvon julian apostata » Mo 23. Sep 2013, 10:42

Guten Tag hat geschrieben:@ julian_apostata und Kurt

Ich bitte Sie beide etwas zur Eingangsproblematik zu schreiben.


Könnten sie mir dann aber mal erklären, warum folgende Aussage nichts mit dem Thema zu tun hätte?

In nicht gekrümmten Raumzeiten ist c=konstant. In gekrümmten Raumzeiten ist das nicht immer der Fall.
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