SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 15:41

Lübecker hat geschrieben:Da die SI-Sekunde immer nocht mit der TAI-Sekunde verwechselt wird, mal ein Thread nur zu diesem Thema:
Harald Maurer hat geschrieben:In sämtlichen Laboratorien der Welt, die sich alle auf unterschiedlichen Höhen, also in unterschiedlichen Gravitationspotenzialen befinden, wird mit der Internationalen Atomzeitskala gemessen! Diese bezieht sich auf die SI-Sekunde in Meereshöhe! Das ergäbe ja ein totales Durcheinander, würden in den Laboratorien jeweils eigene SI-Sekunden mit Atomuhren realisiert, die sich dann alle je nach Höhe unterscheiden würden - abgesehen davon, dass nicht in jedem Labor eine Atomuhr steht.

Falsch! In sämtlichen Laboren der Welt wird mit der SI-Sekunde gemessen und sicher nicht mit der TAI-Sekunde.


Besonders in Cern und Grand-Sasso.
Die Uhrensynchronisation mit GPs haben sie nur aus Jux und Tollerei gemacht.

Was willst du überhaupt?
Trollen?
Du hast wiedermal sehr Eindrucksvolles gezeigt.


Kurt
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Harald Maurer » So 22. Sep 2013, 17:17

Lübecker hat geschrieben:Es ist einfach falsch, die SI-Sekunde ist nicht auf Meereshöhe realisiert, das heißt: alle SI-Sekunden sind wie definiert von der Höhe unabhängig:

DIe in den Laboratorien angewandte SI-Sekunde ist von der Höhe unabhängig, weil es überall dieselbe Sekunde mit derselben Dauer ist! Die SI-Sekunde nach Deiner Meinung ist von der Höhe abhängig, weil abhängig von der Höhe unterschiedlich! Du scheinst Du glauben, in jedem Universitätsinstitut steht eine Cäsium-Fontäne, um dort SI-Sekunden zu generieren. Da irrst Du dich aber gewaltig.
Lübecker hat geschrieben:Und ganz sicher muss eine Uhr welche die SI-Sekunde realisierte und die auf 1650 m über dem Meeresspiegel positioniert ist nicht auf eine geeicht werden, welche auf 0 m steht um die richtige Dauer der SI-Sekunde im Labor auf 1650 m abzubilden, ganz sicher nicht.

Selbstverständlich wird eine in 1650 m Höhe befindliche Atomuhr auf die SI-Sekunde geeicht, wie sie auf Meereshöhe realisiert wird. D.h. in der Praxis werden beide Uhren mit TAI oder GPS synchronisiert, wodurch die Sekunde beider Uhren der SI-Sekunde auf Meereshöhe entsprechen. Glaubst Du wirklich, Forscher würden mit Zeitnormalen arbeiten, die unterschiedlich sind? Da müsste in jedem Paper dabei stehen, in welchem Gravitationspotenzial das Experiment durchgeführt wurde. Und es wäre eine schauerliche Umrechnerei im Gange! Du scheinst ja seltsame Vorstellungen von exakten Messungen in der Physik zu haben!
Eine Diskussion mit Dir ist völlig sinnlos. Aber nimm mal eine Tablette von diesen
Bild
vielleicht geht's Dir dann besser!

Grüße
Harald Maurer
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Kurt » Di 24. Sep 2013, 08:22

Lübecker hat geschrieben:Vom Arzt verordnete Medikamente sollen nicht an Dritte weitergereicht werden, bei den hier vorgetragenen Behauptungen zur Physik sollte aber die aktuelle Dosierung mit dem Arzt noch mal erörtert werden, da scheinen noch ein paar Halluzinationen durchzurutschen, wie die Aussage zu den Atomuhren welche in den ganzen Instituten überall auf der Welt stehen deutlich zeigt, die werden nämlich nicht überall auf TAI geeicht.


Das interessiert aber niemanden, deine Blauverschiebung existiert nicht, die Signale kommen unten so an wie sie oben gesendet wurden.
Das ist Fakt!!


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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Harald Maurer » Di 24. Sep 2013, 09:15

Lübecker hat wieder manches geschrieben bzw. viel Zitate platziert und versteht offenbar nicht, was er in diesen lesen könnte. Er versteht auch nicht, dass die SI-Sekunde eine abstrakte Definition ist, die aufgrund der definierten Voraussetzungen von keiner Atomuhr an ihrem Ort realisiert wird. Diese abstrakte Definition gibt eine Referenz vor, nach welcher alle primären Atomuhren auf ein einheitliches Zeitmaß korrigiert werden. Ob dass mit einer dementsprechenden Eichung (wie im Fall der GPS-Satellitenuhren) oder durch Korrektur der Zeitdaten erfolgt, ist Jacke wie Hose. Mit diesem vereinheitlichten Zeitmaß, erstellt durch viele Atomuhren, deren Daten entsprechend ihrer Höhenlage korrigiert werden, arbeitet die Wissenschaft, die größten Wert darauf legen muss, dass mit übereinstimmenden Zeit-und Längenmaßen gearbeitet wird. Die Zeit- und Längenmaße sind daher unabhängig von der Höhe und von den in diesen Höhen tatsächlich realisierten Atomsekunden. Lübecker versteht den Ausdruck "unabhängig von der Höhe" aber diametral entgegen gesetzt. Er meint, eine in einer bestimmten Höhe realisierte Atomsekunde sei unabhängig von der Höhe, doch da liegt in seiner verdrehten Auffassung eben der Irrtum. Diese Sekunden wären abhängig von der Höhe und nur vereinheitlichte Zeitnormale sind unabhängig von der Höhe, wenn sie sich um diese Höhe nicht kümmern. Ob absichtlich oder aus mangelnder Fähigkeit, gelesenes auch richtig zu verstehen, stellt Lübecker die Aussagen seiner hier eingestellten Zitate auf den Kopf!

Nehmen wir an, eine Schweizer Uhrenmanufaktur entwickelt eine neue Technik für Automatikuhren und muss durch Messungen erzielen, dass diese Uhr auch genau und richtig geht. Dazu wird zum Vergleich ein Zeitnormal eingesetzt. Hat nun diese Uhrenfabrik in ihrem Labor eine Atomuhr stehen, die dieses Vergleichsmaß liefert und stellt sie den Gang ihrer neuen Uhr auf dieses Vergleichsmaß ein? Hoffentlich nicht, denn diese Uhr würde nur in der Höhe des Uhrenlabors brauchbar sein (also abhängig von dieser Höhe sein!) und im Rest der Welt müsste man sie wegwerfen.
Zum Glück für alle Pünktlichen der Welt ist Lübecker kein Uhrenfabrikant geworden! 8-)

Grüße
Harald Maurer
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Kurt » Di 24. Sep 2013, 09:46

Lübecker hat geschrieben:Die Uhren werden nicht korrigiert! Die Behauptung ist und bleibt einfach nur falsch.


Tja Manuel, wenn du auch nur den Hauch einer Ahnung hättest was in der Wissenschaft abläuft dann wüsstest du dass Uhren, die wissenschaftlich eingesetzt werden, synchronisiert werden.
Dazu stehen mehrere Wege zur Verfügung:

- DCF77
- Telefonleitungen/Glasfasern
- GPS
- Funk
- Zeitzeichensender
- Linkstrecken

Deine vermeintliche/behauptete Blauverschiebung findet nachweislich nicht statt, auch wenn du im Dreieck springst.
(solange du nicht klipp und klar und eindeutig klarstellst dass du nicht Manuel bist werde ich dich als Manuel bezeichnen)

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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon fallili » Di 24. Sep 2013, 10:34

Also ich muss gestehen, das ich inzwischen völlig den Überblick verloren habe um was genau es hier geht.
Wahrscheinlich muss ich alles von Anfang an nochmal lesen, was aber mühsam ist weil Lübecker so lange Texte schreibt.
ich weiß daher auch nicht mehr wer nun welche Position vertritt, bzw. mit der vertretenen Position WAS aussagen will.

Ein paar Zitate:
Lübecker:

.......Ganz sicher werden in den Laboren die Frequenzmesser nicht auf TAI-Sekunde geeicht, sondern auf die SI-Sekunde. .........

.......Das die Uhren in den Laboren wirklich die SI-Sekunde erzeugen und abliefern und nicht alle auf eine fiktive SI-Sekunde auf Meereshöhe geeicht werden kann im Web nachgelesen werden. Dazu mal was: ..........

.......Es ist einfach falsch, die SI-Sekunde ist nicht auf Meereshöhe realisiert, das heißt: alle SI-Sekunden sind wie definiert von der Höhe unabhängig:.........

........Ist nachgewiesenermaßen falsch, die Uhr im NIST in Colorado wird die Uhr nicht auf TAI geeicht, ganz im Gegenteil, sie erzeugt wie jede Atomuhr die SI-Sekunde und erst wenn sie die Zeit übermittelt wird eine Umrechnung auf Meereshöhe durchgeführt. Ganz sicher wird die Uhr im NIST nicht verstellt!...........


Harald:

........Selbstverständlich wird eine in 1650 m Höhe befindliche Atomuhr auf die SI-Sekunde geeicht, wie sie auf Meereshöhe realisiert wird. D.h. in der Praxis werden beide Uhren mit TAI oder GPS synchronisiert, wodurch die Sekunde beider Uhren der SI-Sekunde auf Meereshöhe entsprechen. Glaubst Du wirklich, Forscher würden mit Zeitnormalen arbeiten, die unterschiedlich sind? ...........

........Nehmen wir an, eine Schweizer Uhrenmanufaktur entwickelt eine neue Technik für Automatikuhren und muss durch Messungen erzielen, dass diese Uhr auch genau und richtig geht. Dazu wird zum Vergleich ein Zeitnormal eingesetzt. Hat nun diese Uhrenfabrik in ihrem Labor eine Atomuhr stehen, die dieses Vergleichsmaß liefert und stellt sie den Gang ihrer neuen Uhr auf dieses Vergleichsmaß ein? Hoffentlich nicht, denn diese Uhr würde nur in der Höhe des Uhrenlabors brauchbar sein (also abhängig von dieser Höhe sein!) und im Rest der Welt müsste man sie wegwerfen. ........



Also hab ich mal selber gegoogelt was so los ist und finde (Sonderzeichen leider falsch dargestellt) :

http://www.hs-bochum.de/fb5/baeumker/download/atomzeit.html
TAI ist eine koordinierte Zeitskala im Sinne der allgemeinen Relativit�tstheorie, definiert in einem geozentrischen Bezugssystem, mit der SI-Sekunde, wie sie auf dem rotierenden Geoid realisiert wird, als ihr Skalenma�. Der Geoid ist die �quipotentialfl�che der rotierenden Erde. Die Meeresoberfl�che der Ozeane entspricht dem Geoid. Damit das Skalenma� von TAI tats�chlich so gut wie m�glich mit der auf Meeresh�he realisierten SI-Sekunde �bereinstimmt, wird an den G�ngen der prim�ren Atomuhren, die in der H�he h �ber dem Geoid aufgestellt sind, eine Korrektion von -1,09 �10-16 �(h/m) angebracht. Sie betr�gt beispielsweise -8,2 �10-15 f�r die Uhren der PTB. Damit wird ber�cksichtigt, dass die z. B. mit CS2 in der Atomuhrenhalle der PTB auf einer H�he von 75 m realisierten Sekundenintervalle um 8,2 �10-15 s k�rzer sind, als wenn CS2 auf der H�he h = null aufgestellt w�re.

Bestätigt dies nun die Aussagen von Harald oder die von Lübecker? Ich blick bei den Beiträgen von beiden nicht mehr durch, was genau diese aussagen sollten und kann nur "gefühlsmäßig" sagen, dass hier Harald anscheined nix falsches aussagt.
Zuletzt geändert von fallili am Di 24. Sep 2013, 10:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Kurt » Di 24. Sep 2013, 10:50

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:Die Uhren werden nicht korrigiert! Die Behauptung ist und bleibt einfach nur falsch.

Tja Manuel, wenn du auch nur den Hauch einer Ahnung hättest was in der Wissenschaft abläuft...

sprach


Tja Manuel, was sprach er denn der Manuel?

Nichts, bzw. Falsches.
Was war das für ein Getöse damals als es ums GPS ging.
Man könnte meinen dass es nur einen einzigen auf der Welt gibt der weiss was abläuft und was dabei richtig/falsch und wichtig ist.
Hier ist es wiederum so, du reimst dir was zusammen und schon ists "Realität".

Es findet keine Blauverschiebung statt, das ist Fakt.
Und da kannst du machen was du willst, es ist halt so.

Ebenso wenig wie man wissen muss ob und wie schnell sich der SAT, bzw. der Empfänger bewegt um korrekte Punkte für die Laufzeitermittlung zu haben, so ist es auch hier.
Es findet keine Blauverschiebung statt, das ist halt nunmal so.
Und es existiert auch keine Lichtinvarianz, das ist auch so.

Kurt


(Hätte Harald nicht einen Riegel für Beleidigungen vorgeschoben bekämen wir hier noch ganz andere Sache zu Gesicht als das was du dir jetzt schon alles traust)
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Harald Maurer » Di 24. Sep 2013, 10:51

Lübecker hat geschrieben:Die Uhren werden nicht korrigiert! Die Behauptung ist und bleibt einfach nur falsch.

Lübecker, wie verstehst Du folgenden Satz aus Deinen Zitaten?

"Ausschlaggebend sind ungefähr 250 Uhren (meist Cäsiumuhren oder Wasserstoffmaser), die rund um die Welt verteilt sind. Von jeder dieser Uhren werden die Daten nach Paris geschickt, dort werden sie um Laufzeiten, Höhendifferenzen etc. korrigiert."
Für die Korrektur des falschen Gangs einer Uhr gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man greift in diesen Gang ein (GPS) oder man korrigiert die Daten (Korrektur der Atomuhr-Daten im Bureau International des Poids et Mesures in Paris) oder macht beides (GPS). Für die Eichung (Kalibrierung) von Messgeräten jeglicher Art gibt es in allen Ländern Vorschriften, die sich auf die SI-Einheiten beziehen. Auch die SI-Sekunde ist eine Einheit, ein einheitliches Zeitnormal für diese Welt und damit ist von vornherein schon aus der Definition klar, dass diese Einheit nicht uneinheltlich je nach Höhenlage oder Bewegungszustand sein kann. Maßeinheiten müssen unabhängig von allen Einflüssen, wie Gravitation, Temperatur etc, sein, sonst könnte niemand damit arbeiten, messen oder rechnen. Typisches Beispiel die SI-Einheit für die Masse, das Kilogramm, das für jeden Ort des Universums gültig ist und zum Ausdruck bringt, dass an jedem Ort die Masse eine Invariante ist. Das gilt auch für die SI-Einheiten Sekunde und Meter, und viele Definitionen von Naturkonstanten beziehen sich auf alle drei dieser SI-Einheiten, und das müssen allesamt Invarianten sein, sonst wären es keine Naturkonstanten!
Was Lübecker hier daherschwafelt, hat weder Hand noch Fuß. Aber der Glaube an die Relativitätstheorien schadet mitunter dem menschlichen Denkvermögen! 8-)

Grüße
Harald Maurer
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon julian apostata » Di 24. Sep 2013, 10:59

Harald Maurer hat geschrieben:Selbstverständlich wird eine in 1650 m Höhe befindliche Atomuhr auf die SI-Sekunde geeicht, wie sie auf Meereshöhe realisiert wird.


Na gut, wenn ich folgenden Text richtig interpretiere, kann ich dir eigentlich in dem Punkt nur recht geben.

http://www.ptb.de/cms/fachabteilungen/abt4/fb-44/ag-441/darstellung-der-gesetzlichen-zeit/die-zeitskalen-tai-und-eal.html

Die dem mittleren Meeresspiegel entsprechende Gravitations-Äquipotentialfläche wird auch "Geoid" genannt…


…Aufgrund der relativistischen Zeitdilatation, die im Schwerefeld der Erde auftritt, würde die SI-Sekunde ohne zusätzliche Korrektur nur von einer Atomuhr realisiert werden, die auf dem Geoid aufgestellt ist. Zum Ausgleich der gravitativen Zeitdilatation wird an den Gängen der primären Atomuhren, die in der Höhe h über dem Geoid aufgestellt sind, eine Korrektion von -1,09 · 10-16 · (h/m) angebracht.


9.81m/s²*1m/(9*10^16m²/s²)=1,09*10^-16

Dies konnte die SRT schon vor über 100 Jahren ermitteln, obwohl man es noch nicht messtechnisch nachweisen konnte.

Die Erklärung der SRT darf aber für euch nicht gelten!

Wo bleibt eure Alternativerklärung?

Und kommt mir jetzt bloß nicht wieder mit ominösen Ortsumständen, die ihr nicht ansatzweise spezifizieren könnt!

Mein Gott, wie oft muss ich mich denn noch widerholen, ohne dass von eurer Seite was zum Thema kommt?
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Re: SI-Sekunde versus TAI-Sekunde

Beitragvon Harald Maurer » Di 24. Sep 2013, 11:02

fallili hat geschrieben:Bestätigt dies nun die Aussagen von Harald oder die von Lübecker?

Es bestätigt meine Aussage:
"Damit das Skalenmaß von TAI tatsächlich so gut wie möglich mit der auf Meereshöhe realisierten SI-Sekunde übereinstimmt, wird an den Gängen der primären Atomuhren, die in der Höhe h über dem Geoid aufgestellt sind, eine Korrektion von -1,09 •10^-16 •(h/m) angebracht. Sie beträgt beispielsweise -8,2 •10^-15 für die Uhren der PTB. Damit wird berücksichtigt, dass die z. B. mit CS2 in der Atomuhrenhalle der PTB auf einer Höhe von 75 m realisierten Sekundenintervalle um 8,2 •10^-15 s kürzer sind, als wenn CS2 auf der Höhe h = null aufgestellt wäre."

Deutlicher könnte es nicht bestätigt werden, dass die Atomuhren korrigiert werden.

Grüße
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