Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Fr 13. Sep 2013, 21:47

Harald Maurer hat geschrieben:Die Explosion der Bombe in S bei x=1 LS, t=1 s transformiert zu x'= 0,577 LS und t'=0,577 s!


Richtig: Warum aber widersprichst du weiter unten ständig deinem eigenen Rechenergebnis.

Harald Maurer hat geschrieben:Der Lichtstrahl kommt in S' daher früher an als in S !


Zwischen Uhrsache (Auslösen des Lichtstrahls) und Wirkung (Bombenexlosion) vergeht in S‘ weniger Zeit als in S. Na und?


Harald Maurer hat geschrieben:Und zwar nach 0,577 s, was in S 0,5 Sekunden sind


Und zwar nach 0,577 s, was in S 1 Sekunden ist. Wieso widersprichst du hier deiner eigenen Aussage(1.Zitat oben)?


Harald Maurer hat geschrieben:Explodiert die Bombe nach 1 s (die Uhr in S' würde dann 1,1547 s anzeigen)

Falsch!

??????????????

Harald Maurer hat geschrieben:Die Explosion der Bombe in S bei x=1 LS, t=1 s transformiert zu x'= 0,577 LS und t'=0,577 s!

Richtig!

Der Rest der 1. Frage ist daher totaler Quatsch, wenn du der LT ein falsches Rechenergebnis unterstellst, (obwohl du oben richtig gerechnet hast)


Harald Maurer hat geschrieben:Explodiert die Bombe nach 0,577 s (die Uhr in S zeigt dann erst 0,5 s an),


Schon wieder der selbe Schmarrn.

Meine Aufforderung an euch war: Zeigt eine Kausalitätsverletzung anhand der LT…

…und nicht anhand eurer Privattransformation!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Fr 13. Sep 2013, 22:40

julian apostata hat geschrieben:Und zwar nach 0,577 s, was in S 1 Sekunden ist. Wieso widersprichst du hier deiner eigenen Aussage(1.Zitat oben)?

Nein, 0,577 s in S' sind in S 0,5 s! Die Uhren sind in beiden Systemen bei x=0 t=0 mit "0" gestartet, und ihr darauf folgender Lauf kann sich nur durch die ZD unterscheiden! Wie willst Du darauf kommen, dass die 0,577 s in S' einer Sekunde in S entsprechen sollen?
julian apostata hat geschrieben:Zwischen Uhrsache (Auslösen des Lichtstrahls) und Wirkung (Bombenexlosion) vergeht in S‘ weniger Zeit als in S. Na und?

Nein, weniger Zeit vergeht in S, denn diese Uhr läuft aus Sicht von S' (die LT ergibt die Sicht aus dem Ruhesystem von S'!) dilatiert! Und wie gesagt, der Unterschied ergibt sich nur aus der ZD, und das macht keine halbe Sekunde aus! Du kannst also nicht bei 0,577 s in S' einfach 1 Sekunde an den Haaren herbeiziehen und behaupten, das entspräche diesen 0,577 s. Da laufen zwei Uhren von Null weg und eine läuft wg. ZD langsamer, der Unterschied beträgt aber nur 0,077 s ! Laut
Bild
sind 0,577 s nun mal 0,5 s in S ! Und 1.1547 s in S' sind in S 1 s !
Und die erwartete Kausalität in beiden Systemen muss sein: Eintreffen des Lichtsignals bei der Bombe und dadurch ausgelöste Explosion und Wahrnehmung dieser Explosion logischerweise danach! Wie die Zeiten in den beiden Systemen vergehen, ist durch den Lauf der Uhren eindeutig definiert. Deshalb können 0,577 s nicht 1 Sekunde entsprechen! Bei einem Uhrenvergleich kann sich immer nur die ZD ergeben und kein Fantasiebetrag!
Die LT ergibt eindeutig, dass in S' die Explosion eine halbe Sekunde früher erfolgt als in S, auch strikt gegeben durch c=const in beiden Systemen! Das Licht muss in S' früher an der Bombe ankommen als in S, denn die Laufstrecke ist in S doppelt so lang wie in S' und wird mit c durchlaufen. Und da ergeben sich eben meine beiden Fragen, die Du offenbar nicht logisch beantworten kannst!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Sa 14. Sep 2013, 09:12

Bild

x=0;t=0;x’=0;t’=0
x=1;t=1;x’=0,577;t’=0,577

Die LT macht zu deinem Szenario ganz klare Vorgaben.

In S legt das Lichtsignal 1 Lichtsekunde in 1 Sekunde zurück (von dir persönlich vor gegeben)

In S’ legt das Lichtsignal 0577, Lichtsekunden in 0,577 Sekunden zurück (sagt die LT)

Zeig anhand von (III) und (IV), wie du auf irgend was anderes kommst.

Harald Maurer hat geschrieben:Laut
Bild
sind 0,577 s nun mal 0,5 s in S ! Und 1.1547 s in S' sind in S 1 s !


Das ist ein beliebtes Spielchen von euch.

http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59

“Regel 1”: gegenüberliegende Uhren ticken um den Faktor k verlangsamt
“Regel 2”: gegenüberliegende Maßstäbe erscheinen um den Faktor k verkürzt
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.


Von den 3 Regeln wird eine aus dem Zusammenhang heraus gerissen (Regel 1), die anderen werden ignoriert (Regel 3: Relativität der Gleichzeitigkeit) und somit die LT verfälscht, und schwupp hat man eine Kausalitätsverletzung konstruiert, die es in der Lt nicht gibt.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=600&start=0#p61834
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Sa 14. Sep 2013, 11:54

Julian Apostata hat wieder mal was gerechnet was längst gerechnet wurde und Regeln aufgestellt die nicht mal Einstein eingefallen sind. Aber seine Erklärungen nützen leider gar nichts!

Machen wir ein Experiment zur ZD: Wir stellen zwei Uhren nebeneinander hin, stellen beide auf Null und setzen eine davon in Bewegung. Wir lassen die bewegte Uhr mit 0,5 c solange dahin sausen, bis die ruhende Uhr 0,577 s anzeigt, dann lesen wir beide Uhren ab. Was wird die bewegte Uhr anzeigen? Sie ist langsamer gelaufen und wird 0,5 s anzeigen! Nämlich nach bekannter Formel zur ZD um 0,077 s zurück geblieben sein. Lassen wir sie lt. ruhender Uhr 1,1547 s lang laufen, wird die Anzeige der bewegten Uhr 1 s sein! Auf keinen Fall werden die Uhren eine Zeitdifferenz von einer halben Sekunde haben und völlig aus der Luft gegriffen wäre die Behauptung, 1 s auf der einen Uhr entspräche 0,577 s auf der anderen.
Genauso entsprechen die unterschiedlichen Zeitangaben der Uhren im Zwillingsparadoxon beim Vergleich nach Rückkehr des Reisenden einander nicht, sondern zeigen einen ganz konkreten Zeitunterschied an, um welchen der reisende Bruder tatsächlich langsamer gealtert ist!

In meinem Szenario ergibt sich ein Zeitunterschied mit der LT (die bereits alle Effekte berücksichtigt) zwischen 1 s in S und 0,577 s in S' - und das entspricht einander eben so wenig wie der Zeitunterschied und Altersunterschied bei den Zwillingen!
Dieser Unterschied kommt - wie Julian selbst bestätigt - dadurch zustande, dass das Licht in S 1 LS mit c durchmisst und in S' 0,577 LS mit c durchmisst. Die LG ist eine Konstante und an dem Zeitunterschied kann nicht gerüttelt werden, denn das Licht braucht eben nun mal für 1 LS 1 s und für 0,577 LS 0,577 s, und diese beiden Laufzeiten können selbstverständlich einander nicht entsprechen! Das heißt aber auch, dass die Uhr im IS S erst 0,5 s anzeigt, wenn die Uhr in S' auf 0,577 s steht! Explodiert nun die Bombe, weil sie von Licht in S' getroffen wird, kann sie in S nicht mehr explodieren, weil hier das Licht erst die halbe Strecke der 1 LS durchmessen hat. Denn in S kommt die Uhr dem Licht nicht entgegen, aber in S' tut sie es und reduziert daher die Laufstrecke für das Licht auf die Hälfte, die hier mit c durchmessen wird. Kommt das Licht in S' daher nach 0,577 s an, ist es in S erst die halbe Strecke gelaufen und müsste noch 0,5 s lang weiter zur Bombe laufen, um nach 1 s da anzukommen. Explodiert die Bombe erst jetzt, dann wurde diese Explosion in S' eine halbe Sekunde früher registriert. Egal, wie man es dreht und wendet, das Resultat das LT ist absurd!

Die Nebelgranate mit der RdG greift hier nicht, denn der Unterschied in den Zeitpunkten der Bombenexplosion abhängig vom Bezugssystem IST bereits die Wurzel der RdG, denn diese unterschiedlichen Zeitpunkte könnten nicht nur eine Bombenexplosion bezeichnen, sondern auch die Synchronisation einer Uhr, die eben abhängig vom Bezugssystem wegen unterschiedlicher Laufzeiten des Lichts unterschiedlich ausfällt. Mein Bombenszenario demonstriert, dass das aber niemals funktionieren kann!
julian apostata hat geschrieben:“Regel 1”: gegenüberliegende Uhren ticken um den Faktor k verlangsamt
“Regel 2”: gegenüberliegende Maßstäbe erscheinen um den Faktor k verkürzt
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.

Die Uhren "müssen" gar nichts. Die Zeitdifferenz zwischen S und S' kommt schlicht und einfach durch die unterschiedlichen Laufzeiten des Lichts zustande, das bei x=x'=0 und t=t'=0 emittiert wurde. Sie können daher aufgrund dieses gleichen räumlichen und zeitlichen Bezugspunktes am Koordinatenursprung nicht so zeitversetzt laufen, damit die LG in jedem IS mit c gemessen werden kann, denn dies wird vom Postulat vorausgesetzt, und genau aufgrund dieses Postulats ergeben sich diese Zeiten und jeder Beobachter sollte feststellen, dass die in seinem System durchmessene Laufstrecke mit c durchmessen wurde, denn in S' trifft das Licht eben über die Strecke von 0,577 LS nach 0,577 s ein und in S durchläuft es eben 1 LS in 1 s. Die LT ergibt genau das und die Uhren in den Systemen sollten das anzeigen. Aber bedeutet das unterschiedliche Ankommen des Lichts am Ziel auch das Ereignis einer Bombenexplosion, dann ergibt das eben einen Widerspruch, von dem die Maus kein Haar abbeißen kann! Mit dieser Bombe fliegt die ganze SRT in die Luft!

Zu behaupten, die Dauer eines Lichtlaufs über eine Strecke von 0,577 LS mit 0,577 s und eine Dauer des Lichtlaufs über eine Strecke von 1 LS in 1 s würden einander entsprechen, zeigt, dass Julian trotz aller Jongliererei mit den Formeln der LT den physikalischen Hintergrund nicht nachvollziehen kann und daher nicht in der Lage ist zu erkennen, ob ein Ergebnis aus der LT absurd ist oder nicht. Das Licht hat nun mal aufgrund des absurden Postulats unterschiedliche Laufzeiten zur Bombe, weil es in S' nicht zu c-v transformieren darf, wie es klassisch mit Äther der Fall wäre und sich das Problem daher nicht ergäbe. In meinem Szenario stolpert dieses Postulat über die eigenen Beine, weil es eben nicht sein kann, dass eine Bombenexplosion vorher registriert wird, ehe sie geschieht oder in S nicht nach 1 s explodieren kann, weil sie in S' vorher explodiert und in S die Uhr dann erst auf 0,5 s steht - womit in S dann eine LG von c+v gemessen wäre!

Der liebe (oder nicht liebe) Gott (oder was immer auch) hat das Universum nicht samt Julians 3 Regeln zur LT erschaffen, denn diese Regeln sind nicht naturgegeben vorausgesetzt, sondern eine Folge der Uhrensynchronisation mit Licht in zueinander bewegten Inertialsystemen. Genau diese Synchronisation steckt in meinem Szenario drin. Solche Regeln im Nachhinein aufzustellen können die Absurdität des Transformationsergebnisses aber nicht ursächlich erklären. Auch nicht, wenn man das Pferd von hinten aufzäumt, und diese aus der Synchronisation erwachsenen Regeln einfach quasi als Naturgesetz schon vor die LT setzt. Julians Argumentation ist daher logisch unhaltbar.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Sa 14. Sep 2013, 19:42

Die Bombe explodiert bei x=1 x’=0,57735

Das Lichtsignal startet bei x=0 x’=0

Bei x’=0 haben wir die Zeit t’=0

Wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit haben wir…

http://www.windhauchworld.de/index.php?id=59
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.


…bei x’=0,57735 t’=-0,288675s (III nach t’aufgelöst)

Während 1 s in S vergehen in S’ 0,866025s

Es errechnet sich bei der Bombenexplosion also ein

t’=-0,288675s+0,866025s=0,57735s

Regel 3 (Rdg) Regel 1 (Zeitdilatation)

julian apostata hat geschrieben:In S legt das Lichtsignal 1 Lichtsekunde in 1 Sekunde zurück (von dir persönlich vor gegeben)

In S’ legt das Lichtsignal 0577, Lichtsekunden in 0,577 Sekunden zurück (sagt die LT)



Diese ganze Prosascheiße, die ich hier ablasse, samt 3 Regeln könnte ich mir allerdings auch sparen…

…wenn man schlicht und einfach nur Haralds vorgegebene Werte in die LT eingeben würde.

Harald Maurer hat geschrieben: und Regeln aufgestellt die nicht mal Einstein eingefallen sind.


Woher weißt du, dass Einstein diese Regeln nicht eingefallen sind?

Er hatte es nur nicht nötig, sie öffentlich kund zu tun, weil er nie Kontakt mit absolut unbelehrbaren Mathephobikern hatte, wie hier im Mahagforum.

Er hätte sich auch nie an diesem Diskussionsforum beteiligt, das wäre weit unter seinem Niveau gewesen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Sa 14. Sep 2013, 20:16

julian apostata hat geschrieben:Diese ganze Prosascheiße, die ich hier ablasse, samt 3 Regeln könnte ich mir allerdings auch sparen…



Ich sehe keinen Widerspruch.

Schmeis die Regeln weg dann passts.

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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Sa 14. Sep 2013, 21:12

julian apostata hat geschrieben:Wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit haben wir…

Welche 2 räumlich getrennte Ereignisse sollten denn hier von der RdG betroffen sein?
Die Ereignisse am Koordinatenursprung (Start des Lichtsignals, Start des IS S') sind am gleichen Ort! Da ist keine RdG! Und ein zweites räumlich getrenntes Ereignis, welches in S gleichzeitig wäre, in S' aber ungleichzeitig, liegt hier nicht vor!
julian apostata hat geschrieben:…bei x’=0,57735 t’=-0,288675s (III nach t’aufgelöst)

Unsinn, beim Eintreffen des Lichts an der Bombe bei x'=0,57735 ist t'=0,57735 s! Sagt die LT! Wo sollen denn da die t’=-0,288675 s herkommen? Du brauchst da nichts aufzulösen, die LT wurde schon erfunden und ist fertig!
julian apostata hat geschrieben:Es errechnet sich bei der Bombenexplosion also ein

t’=-0,288675s+0,866025s=0,57735s

Unsinn, dann durchmisst das Licht 0.57735 LS in 0,866025 s ? Unterlichtgeschwindigkeit?
julian apostata hat geschrieben:Während 1 s in S vergehen in S’ 0,866025s

Auch das ist falsch! Die LT transformiert ins Ruhesystem von S' ! Dem gegenüber ist S bewegt und die 1 Sekunde ist eine dilatierte Zeit! Im Ruhesystem von S' laufen die Uhren daher schneller, und die 1 S wird daher gemessen mit 1.1547 s !
Die LT gibt die Werte des IS S an, wie sie im Ruhesystem von S' gemessen werden! Und nicht die Werte von S', wie sie von S wahrgenommen werden! Daher ergeben sich größere Werte - denn S' misst ein bewegtes System S!
julian apostata hat geschrieben:Diese ganze Prosascheiße, die ich hier ablasse, samt 3 Regeln könnte ich mir allerdings auch sparen…

Ja, denn es ist alles falsch! Du rechnest mit der LT und weißt nicht, was die Resultate bedeuten!
julian apostata hat geschrieben:…wenn man schlicht und einfach nur Haralds vorgegebene Werte in die LT eingeben würde.

Gib nur schön ein:
x=1 LS, t=1 s, v=0,5 c, gamma=0,8660254
Bild
x'=1-0,5/0,8660254=0,57735 LS
Bild
t'=1-(0,5/1)*1=1-0,5/0,8660254=0,57735 s !
Also:
x=1 LS --> x'=0,57735 LS
t=1 s --> t'=0,57735 s
Also was soll das Gerede, man soll meine Vorgaben in die LT eingeben? Genau das wird gemacht und ergibt nun mal das obige Resultat. Die LT berücksichtigt, dass das Licht auch in S' die LG c hat, und daher schneller an der Bombe ist, weil hier die Bombe dem Licht entgegen kommt und die Strecke sich auf 0,57735 LS verkürzt, bis die Bombe getroffen wird. In S kann das Licht aber noch gar nicht an der Bombe sein, weil hier die Strecke mit 1 LS gleich lang bleibt und die LG auch c hat - demnach nach 0,57735 s noch immer unterwegs zur Bombe ist! Die ist aber dann leider schon explodiert! Oder explodiert sie 2 mal?
Die LT produziert daher absurden Unsinn!
julian apostata hat geschrieben:Woher weißt du, dass Einstein diese Regeln nicht eingefallen sind?

Er hatte es nur nicht nötig, sie öffentlich kund zu tun, weil er nie Kontakt mit absolut unbelehrbaren Mathephobikern hatte, wie hier im Mahagforum.

Ach was, die Mathematik der SRT ist ein Kinderspiel! Nur muss man sie auch korrekt anwenden, und wenn sich dann ein absurdes Resultat zeigt, darf man sich nicht wundern, denn das Postulat ist ein Ding der Unmöglichkeit!
julian apostata hat geschrieben:Er hätte sich auch nie an diesem Diskussionsforum beteiligt, das wäre weit unter seinem Niveau gewesen.

Jaja, lobpreiset den Heiligen Einstein und Amen!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 15. Sep 2013, 09:39

julian apostata hat geschrieben:
“Regel 1”: gegenüberliegende Uhren ticken um den Faktor k verlangsamt
“Regel 2”: gegenüberliegende Maßstäbe erscheinen um den Faktor k verkürzt
“Regel 3”: gegenüberliegende Uhren “müssen” derart zeitversetzt ticken, so dass in beiden Systemen ein konstantes c gemessen wird.


Von den 3 Regeln wird eine aus dem Zusammenhang heraus gerissen (Regel 1), die anderen werden ignoriert (Regel 3: Relativität der Gleichzeitigkeit) und somit die LT verfälscht, und schwupp hat man eine Kausalitätsverletzung konstruiert, die es in der Lt nicht gibt.

Leider hast du Recht.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » So 15. Sep 2013, 10:01

Harald Maurer hat geschrieben:Machen wir ein Experiment zur ZD: Wir stellen zwei Uhren nebeneinander hin, stellen beide auf Null und setzen eine davon in Bewegung. Wir lassen die bewegte Uhr mit 0,5 c solange dahin sausen, bis die ruhende Uhr 0,577 s anzeigt, dann lesen wir beide Uhren ab. Was wird die bewegte Uhr anzeigen? Sie ist langsamer gelaufen und wird 0,5 s anzeigen! Nämlich nach bekannter Formel zur ZD um 0,077 s zurück geblieben sein.

Wieder nur die halbe Transformation. Die ZD gilt nur für Uhren am gleichen Ort. Eine Uhr, welche davon saust, befindet sich danach an einem anderen Ort und zeigt dort eine andere ortsabhängige Zeit. Du hast die RdG unterschlagen.
Genauso entsprechen die unterschiedlichen Zeitangaben der Uhren im Zwillingsparadoxon beim Vergleich nach Rückkehr des Reisenden einander nicht, sondern zeigen einen ganz konkreten Zeitunterschied an, um welchen der reisende Bruder tatsächlich langsamer gealtert ist!

Das ZP ist eine Mißinterpretation der Relativisten. Wenn die Uhr des gereisten Zwillings im IS des Zurückgebliebenen eine andere Zeit anzeigt als die des Zurückgebliebenen, dann geht sie ganz offensichtlich falsch. Denn Zeit ist ja das was Uhren anzeigen. Und es kann unmöglich in einem IS an einem Punkt zwei Zeiten geben.
Die Relativisten tun hier das, was sie ansonsten verteufeln; den Vergleich der Zeiten in unterschiedlichen IS. Gleiches gilt für die Myonengeschichte.
Im Bahnhofsbeispiel allerdings argumentieren sie anders und richtig. Die Zeiten in beiden IS sind nicht vergleichbar. Sonst müßten sie ja auch ganz offensichtlichdie Kausalität begraben.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » So 15. Sep 2013, 11:53

Harald Maurer hat geschrieben:Oder explodiert sie 2 mal?


Jetzt machen wir mal Folgendes: Wir rufen das interaktive Minkowskidiagramm auf…

http://cms.uni-konstanz.de/fileadmin/physik/nielaba/lehre/mechanik/relativ/Relativ.html

…und platzieren den Schieberegler erst mal in der Mitte (0,5*c)

Wir achten darauf, dass wir unterhalb der Schiebereglers 3 Häkchen haben und zwar bei.

Gitter des Laborsystems
Gitter der Relativsystems (gleicher Ort)
Gitter der Relativsystems (gleiche Zeit)

Nun zeichnen wir Haralds Bombenexplosion ein. Und zwar im rechtwinkligen Koordinatensystem bei (1;1)

Wir haben einen Punkt eingezeichnet und nicht zwei.

Wie zum Geier kommt nun Harald auf die Idee, dass wir es mit zwei Explosionen zu tun hätten?

Vermehren sich Punkte auf wundersame Weise, wenn wir mehrere Koordinatensystem um einen Punkt platzieren?

Tja, nach der schrägen Logik eines SRT-Kritkers scheint das wohl der Fall zu sein.

Gut, jetzt wechseln wir das Bezugsystem indem wir oberhalb des Diagramms ein Häkchen machen

“Diagramm auf das Relativsystem beziehen”

Und wiederum haben wir nur einen Punkt und nicht zwei, wie uns Harald weismachen will.

Man kann ungefähr grafisch ermitteln: x‘=0,577 t’=0,577

Den Punkt x=1 t=1 können wir nachvollziehen, indem wir der durchgezogenen x-Achse nach schräg unten (1Einheit) folgen und der Parallelle zur t-Achse schräg nach links oben(1Einheit).

Alles klar?
julian apostata
 
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