runde Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Joachim Stiller » So 8. Sep 2013, 21:25

Nein, Du hast mich falsch verstanden: Nicht das Medium (also der Äther) ist im Raum, sondern der Raum ist der Ätherersatz.

Das andere sind philosophische Fragen... Gruß Joachim Stiller Münster
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 8. Sep 2013, 21:28

Joachim Stiller hat geschrieben:Nein, Du hast mich falsch verstanden: Nicht das Medium (also der Äther) ist im Raum, sondern der Raum ist der Ätherersatz.


Was ist Raum, dass er als Ersatz dienen kann?


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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Joachim Stiller » So 8. Sep 2013, 22:30

Gegenfrage: Was bitte ist Äther, dass er nicht ersetzt werden könnte... Gruß Joachim Stiller Münster
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 8. Sep 2013, 22:43

Joachim Stiller hat geschrieben:Gegenfrage: Was bitte ist Äther, dass er nicht ersetzt werden könnte... Gruß Joachim Stiller Münster


Du kannst also nicht antworten, na dann werd ich es tun.

Raum ist Nichts, das absolute Nichts.

Dieses Nichts ist nichts Existentes und hat keinerlei Begrenzungen, also keine Wände und auch keinen Boden den man für einen Bezug verwenden könnte.
Es existiert also nichts was irgendwas daran hindern könnte irgendwo in beliebiger Grösse zu existieren.

In diesem Nichts ist unser Universum vorhanden, es ist eins von vielen.
Jedes davon schwingt in ihrer eigenen Schwinungsart, der Spinschwingung.
Diese ist es die die Menge an Trägersubstanz (TS) die das/unser Universum ausmacht, als Einheit zu erhalten.
Nach der selben Art erhält sich auch das Basisteilchen (BT) am "Leben".

Die TS ist das was so als Äther angesehen wird, nur halt nicht mit altmodischen Vorstellungen versehen, sondern mit ralistischen.

Ohne irgendwas kann keine Schwingung sich ausbreiten, es muss also irgendwas da sein. Ich gehe einen Schritt weiter und etabliere in diesem Träger, in der TS, noch zwei weitere Bezüge.
Einen fürs Lichtlaufen, einen für Materie.
(das hab ich aber erst kürzlich irgendwo geschrieben)

Die TS ist also im Raum, im Nichts, im Grenzenlosem, im Nichtexistierendem, im Unendlich_Platz_bietendem.


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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Joachim Stiller » So 8. Sep 2013, 22:54

Nein, es muss durchaus nichts dasein. Lciht ist tatsächlich eine Schwingung, die sich ohne irgenedwas und ohne alles ausbreitet. Du kannst einfach nicht abstraheiren... Gruß Joachim Stiller Münter
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » So 8. Sep 2013, 23:26

DerDicke hat geschrieben:Daß allerdings Parmenides, Maxwell und MacCullagh an den Äther GLAUBTEN darf bezweifelt werden.

Sie glaubten nicht an den Äther, sondern waren davon überzeugt, dass es ihn geben muss!
Dazu aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)#Elektromagnetischer_.C3.84ther

"Eine Interpretation dieses Zusammenhangs gelang dann zuerst Michael Faraday. Dieser schloss, dass es Kraftlinien im Äther gibt, welche die elektromagnetischen Wirkungen mit endlicher Geschwindigkeit übermitteln. Durch die Maxwellschen Gleichungen, die James Clerk Maxwell 1861 bis 1864 entwickelt hatte, konnte schließlich die Vereinigung der Optik und Elektrodynamik erreicht werden. Der Äther wurde dadurch zum Träger aller elektromagnetischen Phänomene einschließlich der Optik, von dessen Wirksamkeit Maxwell fest überzeugt war. In dem von ihm verfassten Eintrag in der Encyclopædia Britannica stellt er am Ende zusammenfassend fest:
„Welche Schwierigkeiten wir auch haben, eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Äthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substanz erfüllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen.“
Das Bindeglied zwischen den elektrodynamischen und optischen Phänomenen war die Lichtgeschwindigkeit, welche als Grenzgeschwindigkeit relativ zum Äther galt. Maxwell selbst und andere formulierten mehrere mechanische Äthermodelle wie z. B. das weithin diskutierte Modell der Molekularwirbel von Maxwell. Damit konnten, wie auch Maxwell selbst feststellte, nur Teilaspekte erklärt werden, denn diese Modelle widersprachen sich häufig gegenseitig – was feststand waren die mathematischen Ergebnisse, die in Maxwells Gleichungen kulminierten."
Ende des Zitats.

Es kann kaum bezweifelt werden, dass Maxwell seine Gleichungen entwickelte und dabei ein Medium voraussetzte!

DerDicke hat geschrieben:Herr Maurer Sie wollten uns Sommerfeld Gläubigen des Äthers präsentieren, aber Ihre Trickserei ist aufgeflogen.

Ich präsentierte Sommerfeld nicht als Äthergläubigen, sondern wies auf auf die Arbeit Sommerfelds hin, der eben zeigte, dass Maxwells Gleichungen auf der Basis eines Mediums heraus kommen können. Dass der Relativist Sommerfeld gleichzeitig betonte, dass man dazu eine absolute Richtungsorientierung des Mediums gegen den Raum annehmen müsse und es fern liege, diesem "'Athermodell" irgendeine physikalische Realität beizulegen, ist ja wohl keine Überraschung.

Albert Einstein 1909: "Heute müssen wir wohl die Ätherhypothese als einen überwundenen Standpunkt ansehen."

Albert Einstein 1920: "Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie ist ein Raum ohne Äther undenkbar."

Der große Meister war also selbst von einem Medium überzeugt und wenn er gleichzeitig sagte, welche Eigenschaften dieser Äther nicht haben dürfe, heißt das ja nicht, dass damit ein Medium mit anderen Eigenschaften nicht existiert. Es hat eben Eigenschaften, die seinen Nachweis schwierig machen. Beweisen, dass es etwas nicht gibt, ist ohnehin unmöglich!
Bild
Es spricht zwar vieles dafür, dass es die eierlegende Wolfsmilchsau nicht gibt, beweisen kann man es jedoch nicht!

Grüße
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » Mo 9. Sep 2013, 00:04

Highway hat geschrieben:Heute nennt sich das dann dunkle Materie um nicht zugeben zu müssen, dass man es eigentlich mit dem Äther zu tun hat...

Ein noch besserer Kanditat für den Äther wäre das Higgs-Feld. Jedenfalls denke ich, dass es ein informationstragendes Medium geben muss, in welchem sich das Universum abspielt. Es hat schon viele Namen bekommen und der Begriff "Äther" steht für all diese.

"Die moderne, jeden Tag experimentell bestätigte Vorstellung des Raumvakuums ist ein relativistischer Äther. Wir nennen ihn nur nicht so, weil das Tabu ist." - Robert B. Laughlin (Physiker und Nobelpreisträger 1998): Abschied von der Weltformel (2007), Seite 184.

Grüße
Harald Maurer
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Joachim Stiller » Mo 9. Sep 2013, 08:38

Das steht doch gar nicht im Widerspruch... :D Gruß Joachim Stiller Münster
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Mo 9. Sep 2013, 10:38

Harald Maurer hat geschrieben:Der Äther wurde dadurch zum Träger aller elektromagnetischen Phänomene einschließlich der Optik, von dessen Wirksamkeit Maxwell fest überzeugt war.

... genauso wie Newton, Euler u.v.a. von der Wirksamkeit Gottes überzeugt waren. Ihr Standardargument kennen wir inzwischen. Ontologische Hypothesen und religiöse Überzeugungen zu vertreten ist das gute Recht von Physikgurus, auch wenn erstere physikalisch völlig irrelevant sind.


Harald Maurer hat geschrieben:was feststand waren die mathematischen Ergebnisse, die in Maxwells Gleichungen kulminierten."

... in denen die Ätherhypothese nicht einging.


Harald Maurer hat geschrieben:Es kann kaum bezweifelt werden, dass Maxwell seine Gleichungen entwickelte und dabei ein Medium voraussetzte!

Das darf solange bezweifelt werden, bis Sie (oder einer Ihrer Vorkämpfer) nachvollziehbar darlegen, wieso diese Hypothese nötig sei um die Rotation eines Vektorveldes mit der zeitlichen Änderung eines anderen Vektorfeldes gleichzusetzen.



Harald Maurer hat geschrieben:Dass der Relativist Sommerfeld gleichzeitig betonte, dass man dazu eine absolute Richtungsorientierung des Mediums gegen den Raum annehmen müsse und es fern liege, diesem "'Athermodell" irgendeine physikalische Realität beizulegen, ist ja wohl keine Überraschung.

Es entspricht völlig der Erwartung DesDicken, daß hier die Verschwörung der Relativisten wieder herhalten muß. Dem Leser, der ein Minimum Interesse für Elastizitätstheorie aufbringt, wäre allerdings bereits zu Anfang der Ausführungen in Sommerfeldts Kapitel 15 aufgefallen, daß dort, wo bei realen elastomechanischen Materialien die Schubdehnungen stehen die Winkelverdrehung gegen den absoluten Raum eingesetzt wird. Nur so läßt sich der Spannungstensor als antisymmetrischer Tensor ansetzen, so daß man am Ende auf den gewünschen Rotationsoperator kommt.

http://books.google.de/books?id=iAGqgiQ ... &q&f=false



Chief hat geschrieben:Der dummdreiste Hetzer weiß nicht dass Maxwell-Gleichungen ohne einen Äther nicht existieren! Eine Welle kann im leeren Raum nicht erzeugt werden!

Der Schief demonstriert 2 typische Macken derjenigen "Kritik der RT", die er vertritt:
- argumenta ad hominem
- unscharfe Unterscheidung zwischen mathematischen Werkzeugen (Gleichungen) und (existierenden) Objekten.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon DerDicke » Di 10. Sep 2013, 00:50

Chief hat geschrieben:
DerDicke hat geschrieben:... Dem Leser, der ein Minimum Interesse für Elastizitätstheorie aufbringt, wäre allerdings bereits zu Anfang der Ausführungen in Sommerfeldts Kapitel 15 aufgefallen, daß dort, wo bei realen elastomechanischen Materialien die Schubdehnungen stehen die Winkelverdrehung gegen den absoluten Raum eingesetzt wird. Nur so läßt sich der Spannungstensor als antisymmetrischer Tensor ansetzen, so daß man am Ende auf den gewünschen Rotationsoperator kommt...


Schwachsinn!


Der "Schwachsinn" ist nun noch nicht mal Relativitätstheorie, sondern einfachste Elastitztätstheorie, die auch für Ingenieurstudenten Standard ist. Maschinenbaustudenten des 2. Semesters kennen normalerweise den Unterschied zwischen einer Schubdehnung und einer Absolutdrehung.
Würden es allenfalls etwas strange finden, daß eine Absolutdrehung dort auftritt, wo man die Spannungs-Dehnungs Beziehung erwartet.

Also Leute, die 1 Jahr zuvor mit nichts als dem Abiturwissen an die Uni oder FH gegangen sind. Was die Frage aufwirft: wie lange ist der Chief schon in diesem Forum präsent, was hat er in dieser Zeit gelernt?

HIer zeigt der Chief schön ein weiteres inhärentes Problem derjenigen "Kritik der RT" auf, die er vertritt, und zwar das absolute Desinteresse für die klassische (nichtrelativistische) Physik.
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