Lübecker hat geschrieben:Hier kommt ja so einiger Unfug und Kappes als Behauptungen von den Zweiflern und Leugnern, darum mal ein einfaches Beispiel. Gegeben ist eine Strecke von oben nach unten oder andersherum.
50000 m | 1000 Schwingungen | 189,53 s | 052,76 Hz
45000 m | 1000 Schwingungen | 189,20 s | 052,85 Hz
40000 m | 1000 Schwingungen | 188,66 s | 053,01 Hz
35000 m | 1000 Schwingungen | 187,74 s | 053,27 Hz
30000 m | 1000 Schwingungen | 186,18 s | 053,71 Hz
25000 m | 1000 Schwingungen | 183,53 s | 054,49 Hz
20000 m | 1000 Schwingungen | 179,05 s | 055,85 Hz
15000 m | 1000 Schwingungen | 171,46 s | 058,32 Hz
10000 m | 1000 Schwingungen | 158,61 s | 063,05 Hz
05000 m | 1000 Schwingungen | 136,85 s | 073,07 Hz
00000 m | 1000 Schwingungen | 100,00 s | 100,00 Hz
Unten auf 0 m steht eine Uhr und dort werden von einem Sender Schwingungen erzeugt. Es wird die Zeitdauer mit einer Uhr unten gemessen, die der Sender für 1000 Schwingungen braucht. Das dauert unten genau 100 Sekunden. Damit wird der Sender unten mit 100 Hz gemessen, seine Sendefrequenz. Auf 5000 m steht nun auch eine Uhr, auch sie misst genau die Dauer der 1000 Schwingungen des Senders, da sie schneller geht also die Uhr unten, kommt sie auf 136,85 s. Damit beträgt die empfangene Frequenz auf 5000 m nur noch 73,07 Hz. Auf 10000 m steht nun auch eine Uhr, auch sie misst genau die Dauer der 1000 Schwingungen des Senders, da sie schneller geht also die Uhr darunter, kommt sie auf 158,61 s. Damit beträgt die empfangene Frequenz auf 5000 m nur noch 63,05 Hz.
Und so geht es weiter nach oben, die Uhr geht jedes mal ein wenig schneller als die darunter und damit erhöht sich die Dauer für die 1000 Schwingungen. Infolge verringert sich natürlich die gemessene Frequenz des Signals von unten. Es geht auch von oben nach unten, oben steht auf 50000 m ein Sender, die Dauer von 1000 Schwingungen werden oben mit 189,53 s gemessen, das gibt dort oben eine Sendefrequenz von 52,76 Hz. Das Signal läuft nun nach unten und wird auf jeder Höhe mit der Uhr dort gemessen. Es erhöht stetig seine Frequenz und hat dann unten 100 Hz. Es wird also oben mit 52,76 Hz gesendet und kommt unten nach Blau verschoben mit 100 Hz an.
Damit ist alles gezeigt, die Uhren gehen langsamer wenn sie näher an der Erdoberfläche stehen und die Uhr oben geht ein ganz Stück schneller als die Uhr unten. Die Zweifler und Leugner können ja gerne mal eine eigenen Tabelle daneben setzten und ganz wichtig, auch begründen. Ach für den Fall es wurde nicht bemerkt, es gehen keine Schwingungen verloren oder kommen dazu, weder auf den Weg nach oben, noch auf dem Weg nach unten...
Im Prinzip ist das alles richtig und ich stimme Dir völlig zu.
Das Problem ist aber, dass dies natürlich keine Erklärung ist ! Die roten Hervorhebungen von mir sollten das aufzeigen.
Es ist so, dass TATSÄCHLICH eine andere Frequenz GEMESSEN wird und dass DAHER nur die Möglichkeit übrigbleibt, dass die Uhren unterschiedlich schnell gehen weil Frequenz ja auch eine Zeitangabe (Einheit 1/s) ist .
Die Zweifler hier möchten aber eine ERKLÄRUNG für die SRT, ART und für die Invarianz von c und diese Erklärung KANN aber nicht gegeben werden.
Es gibt festgestellte Meßergebnisse und Tatsachen die eben so sind und mit denen man leben muss - auch wenn man es nicht "versteht".
Deine Beiträge zeigen auf WIE etwas ist - aber leider wirst es auch Du nicht schaffen zu zeigen WARUM (philosophisch gesehen) es so ist.
Das passt den Zweiflern aber nicht und daher haben Sie lieber ihre eigenen "Schwurbelerklärungen", die dann halt irgendwie mit völlig undefinierten Begriffen etwas "zusammenschwurbeln" was schön klingt.


