runde Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: runde Lichtuhr

Beitragvon fallili » So 1. Sep 2013, 08:57

Schwer das da ohne Aufwand richtig zu zitieren - daher nur drei schnelle Antworten.

1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt

2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.

3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!

Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen.
Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon All » So 1. Sep 2013, 09:21

Harald Maurer hat geschrieben:Die Lichtuhr soll ja die ZD der SRT demonstrieren. Sie dürfte daher bewegt oder bewegt beobachtet nicht gleich schnell ticken wie ruhend, sondern eben bewegt langsamer! Wenn Du nachweisen könntest, dass diese Uhr unabhängig vom Bewegungszustand immer gleich schnell läuft (weil das Licht immer die selbe Zeit zwischen den Spiegeln braucht), dann hättest Du die SRT widerlegt!


Was willst du denn da beweisen?

Diese Uhr ist ein geschossenes System, dessen "äußere" Bewegung keinen Einfluss auf die "inneren Abläufe hat.


Gruß

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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 09:29

fallili hat geschrieben:Schwer das da ohne Aufwand richtig zu zitieren - daher nur drei schnelle Antworten.

1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt

2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.

3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!

Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen.
Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.



1) MM hat gezeigt, das es keine Äther gibt


Falsch!!!
MMI hat gezeigt dass er an die Erde angebunden ist!
(soweit man sich auf ihn/es verlassen kann, und das kann man nicht!!)
Also ist das MMI weder so noch so zu gebrauchen.

Nehmen wir an das MMI funktioniert richtig.
Es wurde erwartet dass sich der "Ätherwind" zeigt und zwar deswegen weil sich, so die damaligen Vorstellungen, die Erde durch ihn hindurchzwängt.

War aber nicht, es zeigte sich dass sie sich nicht hindurchzwängt, sondern dass er mit der Erde mitrotiert, zumindest mitbewegt wird.
Es wäre demnach dann so dass die Erde im Mittelpunkt des Universums wäre und dieses so wie die Erde rotieren würde.
Wohlwahr ein Hirnerle.

Es gibt Experimente die deuten darauf hin dass sich die Erde im Äther, bzw. im Lichtleitbezug dreht.
Auch beim GPS wird anscheinend davon ausgegangen.

Alles kann das MMI zeigen, nur nicht dass es keinen Bezug/Äther gibt.
Es kann auch nicht zeigen dass die LG überall gleich ist.

2) Wenn es, wie Kurt behauptet, doch einen von der Erde "mitgeführten" Äther gibt, müssten in so einem Experiment Laufzeitunterschiede auftreten.


In welchem Experiment? im Experiment dass auf der Erde, von Berg zu Berg stattfindet?
Da eben gerade nicht!

Würde es leicht sein so ein Experiment zur Laufzeitunterschiedserkennung aufzusetzen und durchzuführen, ich habe "fertige" Pläne in meinen Denkapparat, hätte ich das schon lange gemacht.
Überlege mal wie klein die Differenzen sind, und womit man sie messen könnte.
Theoretisch ist das überhaupt kein Problem, Uhrensynchronisationsmethoden hab ich ja schon öfter eingestellt.
Theorie ist gut, Praxis ist real.
Und da ist der Bremsklotz drin.

3) zur letzten Frage - Doppler? Zwischen gleich bewegtem Sender und Empfänger? Nach der derzeit gültigem Theorie der Lichtausbreitung unmöglich!


Das ist bei Licht unmöglich, das findet bei Schall auch nicht statt.


Gibt's definitiv auch nur WENN ein Äther existiert - dann würde sich das Licht exakt wie Schall verhalten und die Bewegung von Quelle oder Empfänger nicht gleiche Effekte verursachen


Macht es doch auch.


Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.


Warum? warum soll sich da zwischen Ost und West ein Unterschied ergeben?
(weil sich die Erde durch den Äther zwängt?)

Wenn die Erde den LLbezug bildet, der Äther vollständig mitgezogen ist, dann besteht da kein Unterschied zwischen Ost und West.

Stell deine Gedankenwelt mal so um dass du nicht das zu Grunde legst was vor 200J genommen wurde, sondern das was -modern- ist.
Nämlich dass das die Erde den Lichtlaufbezug in ihrem Einflussbereich bestimmt.
Gezeigt durch das MMI,
gezeigt durch GPS,
gezeigt durch die Sternenaberration,
gezeigt durch Sagnacinterferometer,
gezeigt durch Fizeau,
gezeigt.....

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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 09:30

fallili hat geschrieben:Und zu Haralds Antwort, das es dennoch nicht möglich sein sollte, wegen dem 700 m langen Güterzug und der sonstigen Schwierigkeiten.

Niemand braucht einen Zug !
Ein bewegter Sender und eine bewegter Detektor reicht völlig aus - da muss kein "Zug" dazwischen sein, wofür auch.

Und auf zwei erhöhten Punkten auf der Erdoberfläche kann ich da problemlos in "Sichtkontakt" Strecken von ein paar100 km überwinden.

Natürlich braucht man keinen Zug. Den erwähnte ich nur in Bezug auf Dein Posting, in welchem Du einen Zug genannt hast. Was die Sichtweite von ein paar 100 km angeht: Vom höchsten Gipfel des Himalaya betrüge die Sichtweite etwa 330 km, und das wäre auch schon das weitest Mögliche und wahrscheinlich hat niemand besondere Lust dazu, sich zwecks Messung der LG auf den Mount Everest zu begeben. Um eine Sichtweite von 100 km zu erhalten, müsste man auf einen Gipfel oder Turm von 800 m Höhe steigen. Auf ebener Erde oder über dem Meeresspiegel macht sich die Erdkrümmung schon nach etwa 5 km bemerkbar. Aber man muss auf diese ganze Problematik einer Messung der LG im Einwegverfahren gar nicht näher eingehen und nur fragen, wieso ist denn die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit durch eine Messung solcher Art noch nicht bewiesen? Wenn's so einfach wäre, wie Du meinst, müsste das schon längst erfolgt sein! Eine Messung über 732 km, wie im Opera-Experiment kann man ja mit Neutrinos machen, die sich um die Erdkrümmung nicht scheren, mit elektromagnetischen Wellen wäre das unmöglich! Abgesehen davon, dass eine nachgewiesene Isotropie der Lichtausbreitung auf der Erdoberfläche noch gar nichts beweisen würde, weil sie mit mehreren Theorien erklärbar wäre. Die LG ist darüber hinaus richtungsabhängig und eben nicht konstant, sondern abhängig von verschiedensten Faktoren (Refraktion, Brechzahl der Luft, Ionisation etc.). Wir haben hier verschiedenste Experimente mit Lasern durchgeführt und auch den Michelson-Morley-Versuch nachgebaut. Da traten schon Störungen auf, weil in der Nachbarwohnung jemand seine Dusche aufgedreht hat und der leiseste Windhauch verzerrte sofort das Interferenzbild auf der Mattscheibe. Wenn man mal bedenkt, welch knifflige Versuche zur Überprüfung der Lorentzinvarianz durchgeführt werden, dann weiß man, wieso man nicht einfach auf Berggipfel steigt, um dies auf diese Art zu messen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 09:38

All hat geschrieben:
Diese Uhr ist ein geschossenes System, dessen "äußere" Bewegung keinen Einfluss auf die "inneren Abläufe hat.


Es gibt kein geschlossenes System, auch Einsteins Aufzugskabine ist keins.

Wenn die Lichtuhr bewegt wird dann wird sie gegen den localen LLbezug bewegt, ebenso die Kabine.
Dem Licht da drin ist es egal ob um die Uhr oder die Kabine ein paar cm Materie ist oder nicht.
Es sei den , es ist soviel dass es den LLbez. beeinflusst, an dessen Erstellung beteiligt ist, siehe Fizeau.


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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 09:51

fallili hat geschrieben:Also ist das Ganze ein tolles, einfaches und billiges Experiment ! Es muss nur irgendein Unterschied zwischen Laufzeit im Vergleich zwishcne z.B Ost-West und West-Ost nachweisbar sein und schon gibts den Nobelpreis.

Der Unterschied in der Laufzeit abhängig von der Richtung ist sogar Amaturfunkern schon lange bekannt. Abgesehen dass dieser Unterschied in den GPS-Empfängern berücksichtigt wird. Nobelpreis hat aber noch keiner für den Nachweis des Sagnac-Effekts bekommen!

Grüße
Harald Maurer
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon All » So 1. Sep 2013, 10:04

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Diese Uhr ist ein geschossenes System, dessen "äußere" Bewegung keinen Einfluss auf die "inneren Abläufe hat.


Es gibt kein geschlossenes System, auch Einsteins Aufzugskabine ist keins.

Wenn die Lichtuhr bewegt wird dann wird sie gegen den localen LLbezug bewegt, ebenso die Kabine.
Dem Licht da drin ist es egal ob um die Uhr oder die Kabine ein paar cm Materie ist oder nicht.
Es sei den , es ist soviel dass es den LLbez. beeinflusst, an dessen Erstellung beteiligt ist, siehe Fizeau.


Es gibt im gesamten Universum kein natürlich geschlossenes System, das ist richtig. Wir können aber geschlossene Systeme bauen und denken uns gerne die künstliche "Ummantelung"weg. Da liegt doch schon der erste Widerspruch überhaupt.

Die Uhr selbst bewegt sich gegen gar nichts. Für den außenstehenden Beobachter sieht das nur so aus.

Im INNEREN der Uhr bewegt sich ein masseloses Photon, welches sich hinsichtlich seiner Masselosigkeit gar nicht beeinflussen lassen kann. Diese nicht vorhandene Ruhemasse muss doch anderweitig wieder gebogen werden, um einen zeitlichen Unterschied nachzuweisen. Der längere Weg des Photons ist nur ein scheinbarer und beruht auf einer Annahme.
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Kurt » So 1. Sep 2013, 10:23

All hat geschrieben:
Es gibt im gesamten Universum kein natürlich geschlossenes System, das ist richtig. Wir können aber geschlossene Systeme bauen und denken uns gerne die künstliche "Ummantelung"weg. Da liegt doch schon der erste Widerspruch überhaupt.


Warum sollte sich da ein Widerspruch ergeben.
Baue eine lichtdichte Kiste, dem Licht das innen läuft ist es egal ob da eine Wand rum ist oder nicht, es wird innen so laufen wie aussen.

All hat geschrieben:Die Uhr selbst bewegt sich gegen gar nichts. Für den außenstehenden Beobachter sieht das nur so aus.


Wann ruht sie denn, wie stellst du das fest?
Vielleicht dadurch dass alle Signale in jeder Richtung die gleiche Laufzeit pro Strecke aufweisen.
Dann, und nur dann, ruht die Lichtuhr.
Egal was ein Beobachter oder sonstwer dazu sagt.

All hat geschrieben:Im INNEREN der Uhr bewegt sich ein masseloses Photon,


Weder im Innern noch ausserhalb, es gibt keins.


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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon All » So 1. Sep 2013, 10:41

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:Im INNEREN der Uhr bewegt sich ein masseloses Photon,


Weder im Innern noch ausserhalb, es gibt keins.



Ja Kurt, das ganze Universum existiert real nicht. Es existiert alles nur in deiner Einbildung. :mrgreen:
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Re: runde Lichtuhr

Beitragvon Harald Maurer » So 1. Sep 2013, 11:55

Lübecker hat geschrieben:Was für ein Schwachsinn, dann zeigt also ein Foto auf dem kein Fahrradfahrer zu sehen ist, dass der Fahrradfahrer unsichtbar ist.

Nein, das Foto beweist, dass Fahradfahrer nicht existieren! So wie das MM-Exp. beweist, dass der Äther nicht existiert. ;)

Grüße
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